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Heute Abend empfängt der EC Pfaffenhofen Schlusslicht Geretsried, am Sonntag geht es zum Vorletzten nach Buchloe – Punkte sind Pflicht

(oex) Dank des Heimsiegs gegen Germering am vergangenen Freitag hielt der EC Pfaffenhofen zwar den Anschluss an das Mittelfeld der Eishockey-Bayernliga, verbessern in der Tabelle konnten sich die IceHogs nach der Auswärtspleite vom Sonntag in Memmingen indes nicht. Nach wie vor liegt der ECP auf Platz elf. Den beiden Partien an diesem Wochenende kommt deshalb richtungsweisende Bedeutung zu. Zumal es am heutigen Freitag (20 Uhr) daheim gegen Aufsteiger Geretsried sowie am Sonntag (17 Uhr) in Buchloe gegen die beiden Tabellen-Schlusslichter geht. Punkte aus diesen Keller-Duellen sind im Grunde Pflicht für das Team um Cheftrainer Topias Dollhofer, um die Chance auf die Zwischenrunde zu wahren.

Die rote Laterne trägt momentan der ESC Geretsried, wobei im Fall des Aufsteigers das Tabellenbild etwas täuscht. Wegen ihres offenen Stadions mussten die Geretsrieder nämlich die ersten sieben Partien allesamt auswärts bestreiten. Erst seit vergangenem Wochenende kann auch in Geretsried aufgelaufen werden. So wurden die bisherigen vier Punkte allesamt auf fremdem Eis geholt, darunter ein fast schon sensationelles 8:4 beim letztjährigen Finalisten Höchstadter EC. 

Beim ESC vertraut man auch nach dem Aufstieg weitgehend der erfolgreichen Mannschaft des Vorjahrs, die nur punktuell verstärkt wurde. Dabei bediente man sich vornehmlich beim Nachbarn Bad Tölz. Als Trainer hat nun Ex-Profi Florian Funk das Sagen, mit ihm wechselten Verteidiger Dominik Fuchs und Stürmer Fabian Schlager isarabwärts. Aus Germering kam Angreifer Christopher Ott zurück zu seinem Heimatverein und auch der Ex-Tölzer Maximilian Hüsken, der zuletzt in Oberliga-West für Frankfurt aktiv war, kehrte zurück. Mit vier Treffern hat er sich auch bereits als die erhoffte Verstärkung erwiesen. Gefährlichster Angreifer bei Geretsried ist aber der Tscheche Ondrej Horvath, der bis vor kurzem in der Nähe von Pfaffenhofen wohnhaft war. Er hat bereits neun Mal getroffen und damit fast die Hälfte der Geretsrieder Treffer erzielt. 

Auch wenn der ESC auswärts durchaus für eine Überraschung gut ist, müssen die IceHogs alles daran setzen, die drei Punkte an der Ilm zu behalten – denn ob am Sonntag beim Tabellen-Vorletzten in Buchloe etwas zu holen sein wird, erscheint fraglich. Auswärts präsentierten sich Pfaffenhofener nämlich im bisherigen Saisonverlauf – sieht man einmal vom engen Match in Peißenberg ab – ausgesprochen harmlos. Null Punkte und heftige Niederlagen in drei von vier Spielen stehen bisher zu Buche. So darf man gespannt sein, ob es nun in Buchloe endlich mit den ersten Auswärtspunkten klappt.

Buchloe hinkt auch noch den eigenen Erwartungen hinterher, obwohl sich im Kader gegenüber dem Vorjahr keine allzu großen Veränderungen ergeben haben. Schwer wiegt aber offenbar, dass mit Stefan Horneber einer der besten Torhüter der vergangenen Jahre in der Bayernliga seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt hat. Pfaffenhofens Coach Topias Dollhofer kann an diesem Wochenende vermutlich wieder auf Verteidiger Patrick Landstorfer und Angreifer Christian Birk bauen, die zuletzt gefehlt hatten.

Die Ib-Mannschaft bestreitet am Samstag (19.15 Uhr) ihr erstes Heimspiel in der Bezirksliga gegen Schweinfurt. Bisher gelangen dem Team von Trainer Manuel Kühnl zwei Auswärtssiege in Regen (6:3) und Regensburg (5:4 nach Penaltyschießen).


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