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16-Jähriger hat mit dem Familienauto einen Crash gebaut und es anschließend im Main-Donau-Kanal versenkt

(ty) Einen ungewöhnlichen Fall, der bereits im Herbst vergangenen Jahres seinen Anfang genommen hatte, konnte die Nürnberger Kriminalpolizei jetzt aufklären. Anfang September war in Nürnberg-Neuröthenbach ein Renault Clio verschwunden, der vor einem Anwesen in der Hauchstraße abgestellt war. Die damaligen Ermittlungen der Kripo ließen bereits den Schluss zu, dass für das Verschwinden des Wagens ein Familienangehöriger verantwortlich zu sein schien. Entsprechende polizeiliche Maßnahmen brachten aber zunächst keinen konkreten Erfolg.

Im Dezember entdeckten Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts dann im Main-Donau-Kanal, auf Höhe des Nürnberger Fernsehturms, einen Pkw im Wasser. Nach der Bergung stand fest, dass es sich um das verschwundene Fahrzeug aus der Hauchstraße handelte. 

Die anschließenden Ermittlungen führten jetzt zu einem 16-jährigen Familienangehörigen, der den Angaben zufolge auch bereits ein umfängliches Geständnis abgelegt hat. „Nach einer Spritztour mit mehreren Freunden wurde das Fahrzeug unfallbeschädigt im Kanal versenkt“, berichtet ein Polizeisprecher. 

Gegen den 16-Jährigen werde nun wegen des Verdachts der unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen weiterer strafrechtlicher Verstößen ermittelt. Inwieweit den beteiligten Freunden ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen werden könne, sei derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen, wie heute erklärt wurde.


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