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Gericht verhängt ein Jahr und acht Monate, ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung. Beiträge von über 340 000 Euro vorenthalten. 

(ty) Beamte der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" des Hauptzollamts Landshut haben einen umfangreichen Sozialbetrug aufgedeckt. Wie heute mitgeteilt wurde, ist ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Freising wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 81 Fällen vom Amtsgericht Landshut zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden – ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung.

Die Ermittlungen der Kontrolleure ergaben laut heutiger Mitteilung des Zoll, dass der Verurteilte mit seiner im Baubereich tätigen Firma über einen Zeitraum von fast fünf Jahren Sozialversicherungs-Beiträge von mehr als 340 000 Euro vorenthielt. "Der Verurteilte warb Subunternehmer als Bauarbeiter meist aus seinem Bekannten- und Verwandtenkreis in Rumänien an", heißt es dazu.

Arbeitsort, Arbeitszeit und sogar die Pausenzeiten seien vom Verurteilten vorgegeben worden. "Keiner der Subunternehmer verfügte über eigene Betriebsmittel, Arbeitsgeräte oder Fahrzeuge", erklärt der Zoll. "Die weder persönlich noch sachlich unabhängigen Subunternehmer übten jedoch keine selbstständige Tätigkeit aus und unterlagen somit der Versicherungspflicht und waren vom Verurteilten an die zuständigen Einzugsstellen zu melden."


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