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Zusammenschluss mit der "meine Volksbank Raiffeisenbank" aus Rosenheim soll nächstes Jahr erfolgen. Heute wurden auch schon erste Details genannt.

(ty) Die "Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte" mit Sitz in Ingolstadt und die "meine Volksbank Raiffeisenbank" mit Sitz in Rosenheim wollen fusionieren. Das haben die zwei Geldinstitute heute in einer gemeinsamen Mitteilung bekanntgegeben. Klar ist, dass aus diesem Zusammenschluss die mit Abstand größte Genossenschafts-Bank im Freistaat hervorgehen würde – denn in diesem Ranking belegen die beiden Häuser jetzt schon Platz eins und drei. Die gemeinsame Bilanz-Summe würde sich auf fast 16 Milliarden Euro summieren, das Kunden-Volumen auf über 32 Milliarden Euro. Weitere Kennzahlen der beiden Banken finden Sie unten in der Gegenüberstellung. Über die Bühne gehen soll die Verschmelzung im kommenden Jahr. Das und weitere Details wurden heute ebenfalls veröffentlicht. Wir fassen zusammen.

Die beiden Geldinstitute "setzen weiter auf eine starke Verbundenheit mit der Region", heißt es in der heute veröffentlichten Presse-Mitteilung unter der Überschrift "Gemeinsam stärker". Sie planen demnach, sich als "meine Volksbank Raiffeisenbank eG" zu einer der führenden Genossenschafts-Banken in Deutschland zu verschmelzen. Die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Banken werden der heutigen Erklärung zufolge im Rahmen der Vertreter-Versammlungen im Frühsommer 2023 um ihr entscheidendes Votum zu der anvisierten Fusion gebeten.

Der rechtliche Zusammenschloss werde rückwirkend zum 1. Januar 2023 angestrebt, die technische Verschmelzung solle im Herbst kommenden Jahres erfolgen. Die gemeinsame Bank würde nach eigenem Bekunden dann in dem wirtschaftsstarken Geschäfts-Gebiet rund eine halbe Million Geschäfts- und Privatkunden betreuen.

"Die Vorteile von Kundennähe und regionaler Präsenz als die entscheidenden Merkmale unserer Volks- und Raiffeisenbanken können wir zukünftig gemeinsam aus einer stärkeren Position heraus aufrecht erhalten und weiter ausbauen", erklärt Wolfgang Altmüller, der Vorstands-Vorsitzende der Meine-Volksbank-Raiffeisenbank.

Richard Riedmaier, der Vorstands-Chef der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte, ergänzt: "Durch die gemeinsame Nutzung unserer Ressourcen können wir Dienstleistungen attraktiv bündeln, neue digitale Prozesse schneller umsetzen und damit die Beratung und den Service für unsere Kunden auch weiterhin in den Mittelpunkt unserer Geschäfts-Aktivitäten stellen."

Vorstand und Aufsichtsrat beider Banken befürworten laut heutiger Mitteilung "ausdrücklich" den Zusammenschluss. Gemeinsam betonen beide Geldinstitute "die zahlreichen Vorteile, die sich für alle Beteiligten ergeben", und führen dazu aus: "Die Arbeitsplätze der rund 2000 Mitarbeitenden bleiben heimatnah erhalten, darüber hinaus ergeben sich neue Karriere-Perspektiven an vielen Standorten." Und: "Mit über 200 000 Mitgliedern entsteht eine starke Gemeinschaft, die sichtbaren Mehrwert in den Regionen schafft und gemeinsam die persönliche Betreuung vor Ort sowie die Kredit-Versorgung sicherstellt."

Versichert wird: "Kundennähe sowie persönliche Ansprech-Partner an den rund 130 Standorten stehen nach wie vor im Fokus der neuen Regionalbank." Hauptstandorte bleiben den Angaben zufolge Rosenheim, Altötting und Ingolstadt. "Der Zusammenschluss stärkt die Rolle als wichtiger Partner für die regionale Wirtschaft durch ihr gesellschaftlich verantwortliches Handeln im Sport- und Kulturleben sowie ihrem Engagement bei lokalen und regionalen Vereinen beziehungsweise Verbänden."

Das neue Institut, so heißt es weiter, böte attraktive Ausbildungs- und Karriere-Chancen. "Vor dem Hintergrund der bedeutenden Veränderungen im Banken-Bereich" wollen sich die beiden Genossenschafts-Banken "diesen Herausforderungen und Chancen aktiv stellen". Mit der geplanten Verschmelzung stärken sie nach eigenem Dafürhalten "ihre Position als der stabile und verlässliche Anker in allen Regionen des Geschäfts-Gebietes".

Die Meine-Volksbank-Raiffeisenbank und die VR Bayern-Mitte arbeiten nach eigenen Angaben bereits seit vielen Jahren auf verschiedenen Gebieten eng zusammen. Man wolle nun die Stärken bündeln und sich im Geschäfts-Gebiet zu einem umfassenden Dienstleister ergänzen. In allen städtisch sowie ländlich geprägten Regionen werde Privat- und Firmen-Kunden "eine breite Palette an umfassenden Finanz-Dienstleistungen" angeboten: "Regionale Präsenz und persönliche Kunden-Beziehungen bleiben gelebte Werte beider Banken – heute und morgen."

Diese Daten und Zahlen haben die beiden Banken heute veröffentlicht:


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