Laut Bayernoil beginnt morgen "der planmäßige Anfahr-Betrieb für die Prozess-Anlagen". Fackel-Tätigkeit, Geräusch- und Geruchs-Entwicklung möglich.
(ty) Nach einem mehrwöchigen Anlagen-Stillstand der Bayernoil-Raffinerie am Standort im Gemeinde-Bereich von Vohburg informiert das Unternehmen über das weitere Vorgehen. Wie in einer Presse-Mitteilung angekündigt wird, startet nach den "Stillstands-Aktivitäten" ab dem morgigen Donnerstag, 3. April, "der planmäßige Anfahr-Betrieb für die Prozess-Anlagen" in diesem Betriebsteil. "Während des Anfahrens der Anlagen kann es zu einer sichtbaren Fackel-Tätigkeit sowie zu Geräusch-Entwicklung und in Ausnahmefällen zu Geruchs-Emissionen kommen", erklärt die Bayernoil-Raffinerie-Gesellschaft.
"Dafür möchten wir schon jetzt unsere Nachbarn um Verständnis bitten", heißt es aus dem Unternehmen. Zugleich wird versichert, dass die zuständigen Behörden über die geplanten Aktivitäten informiert seien. Während des Stillstandes wurden laut Bayernoil "verschiedene Anlagen TÜV-Revisionen unterzogen sowie parallel Überholungs- und Reinigungs-Arbeiten durchgeführt". Außerdem wurden den Angaben zufolge "umfangreiche Projekt-Maßnahmen" realisiert. Diese Investitionen werden laut Firmen-Mitteilung einen wertvollen Beitrag liefern, um die Zukunftsfähigkeit von Bayernoil sowie die Energie-Sicherheit Bayerns zu garantieren.
Der Betriebsteil in Vohburg gehe ab dem morgigen Donnerstag "sukzessive wieder in Betrieb". Bayernoil ist nach eigenem Bekunden die größte Raffinerie-Gesellschaft im Freistaat. Das Unternehmen stelle für seine beteiligten Partner aus Rohöl eine breite Palette an veredelten Produkten wie Benzin, Diesel, Heizöl oder Bitumen her. An den Standorten bei Neustadt an der Donau und bei Vohburg werden nach Firmen-Angaben jährlich 10,3 Millionen Tonnen an Mineralöl verarbeitet.
Zum Hintergrund:
Einmonatiger Anlagen-Stillstand in der Bayernoil-Raffinerie bei Vohburg