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Zahl der Fluggäste erhöhte sich im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent. Fracht-Aufkommen über dem Vor-Corona-Niveau.

(ty) Der Münchner Flughafen hat im vergangenen Jahr erneut ein deutliches Verkehrs-Wachstum verzeichnet. Insgesamt nutzten nach Angaben der Airport-Gesellschaft (FMG) rund 43,4 Millionen Passagiere das bayerische Luftverkehrs-Drehkreuz. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Anstieg um 1,8 Millionen Fluggäste und damit einem Passagier-Wachstum von 4,4 Prozent. Dieser Flughafen war damit im vergangenen Jahr laut FMG der Flughafen mit der höchsten absoluten Passagier-Zunahme im deutschsprachigen Raum.

Auch die Zahl der Flugbewegungen entwickelte sich laut aktueller Mitteilung positiv: Mit 337 450 Starts und Landungen lag sie um drei Prozent über dem Vorjahreswert. "Die durchschnittliche Sitzplatz-Auslastung erreichte 80,9 Prozent und bestätigte damit das hohe Nachfrage-Niveau im Luftverkehr", so die Airport-Gesellschaft. Wesentliche Wachstumstreiber gewesen seien erneut der Europa- und der Interkontinental-Verkehr. "Die Verkehre zu europäischen Zielen sowie in die Mittelmeer-Region wuchsen um 4,3 Prozent." Besonders dynamisch habe sich der Langstrecken-Verkehr entwickelt, der gegenüber dem Jahr 2024 um 8,5 Prozent zugelegt habe.

Das Streckennetz des Münchner Flughafens wurde laut FMG im vergangenen Jahr weiter gestärkt und umfasste zuletzt insgesamt 232 Ziele in Deutschland und 71 weiteren Ländern weltweit. Unterm Strich bedienten den Angaben zufolge 96 Fluggesellschaften den Airport regelmäßig, darunter fünf reine Frachtflug-Gesellschaften. Im Frachtbereich habe sich die positive Entwicklung fortgesetzt: Das Luftfracht-Aufkommen sei um gut zehn Prozent auf 340 000 Tonnen geklettert – es liege damit bereits wieder zwei Prozent über dem Vor-Corona-Niveau

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"Trotz des weiterhin starken Passagier-Wachstums und externer Faktoren wie wetterbedingte Störungen oder flughafen-betriebliche Einschränkungen durch Drohnen-Sichtungen" konnte der Flughafen München laut FMG seine Pünktlichkeit weiter verbessern. Im vergangenen Jahr sei die Pünktlichkeit auf über 75 Prozent gestiegen, was den Airport zu einem der Top-3-Drehkreuze in Europa im Hinblick auf Pünktlichkeit unter den größten Flughäfen mache. Auch die Einführung modernster CT-Scanner bei den Sicherheits-Kontrollen trage dazu bei, "den Passagier-Durchsatz zu steigern".

Seit April vergangenen Jahres ist laut FMG die Sicherheits-Kontrolle im Terminal 2 vollständig auf die innovative Technologie umgestellt, "wodurch 95 Prozent der Passagiere den Kontroll-Vorgang in weniger als zehn Minuten durchlaufen". Bis zum Beginn der diesjährigen Sommer-Ferien werden der Ankündigung zufolge auch im Terminal 1 weitere Kontrollspuren mit der neuen CT-Technik ausgerüstet sein. Mit den neuen Scannern gehe man als Premium-Drehkreuz einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung innovativer Modernisierung. Allein der Freistaat Bayern investiere mehr als 45 Millionen Euro, um sämtliche Kontrollstellen am Flughafen München mit der modernen Technik auszustatten.

"Die positive Verkehrs-Entwicklung für 2025 zeigt, dass der Flughafen München dynamisch wächst und sein Angebot konsequent ausbaut. Damit bleibt unser Drehkreuz ein wichtiger Knotenpunkt für unsere Fluggäste", sagt Jost Lammers, der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung. "Dazu trägt der Münchner Airport neben den sicheren Jobs am Airport auch als Cargo-Hub zur enormen wirtschaftlichen Bedeutung bei. Der Flughafen fungiert als Motor für Wirtschaft und Wohlstand für die Region und ganz Bayern." 


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