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Intensive Tempo-Kontrollen in ganz Bayern ab Mittwoch, 6 Uhr, und bis Donnerstag, 6 Uhr. Alle möglichen Mess-Stellen im Überblick.

(ty) In Bayern steht wieder der alljährliche "Blitzmarathon" bevor. Im gesamten Freistaat wird dabei 24 Stunden lang unter anderem von Polizeibeamten verstärkt kontrolliert, ob sich die Verkehrsteilnehmer an die jeweils geltenden Geschwindigkeits-Begrenzungen halten. Diese konzertierte Aktion startet an diesem Mittwoch, 15. April, um 6 Uhr, und läuft bis Donnerstag, 16. April, um 6 Uhr. Auch diesmal sind vom bayerischen Innenministerium bereits im Vorfeld alle möglichen Mess-Stellen im Freistaat veröffentlicht worden; diese können auch auf einer interaktiven Karte abgerufen werden (siehe unten).

Zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit war nach Angaben des bayerischen Innenministeriums im vergangenen Jahr erneut die Ursache für mehr als ein Viertel – 26,4 Prozent – aller tödlichen Verkehrsunfälle im Freistaat. Im Jahr davor seien es sogar 28 Prozent gewesen. Das Rasen auf Straßen in Bayern sei überhaupt eine der Hauptunfallursachen, unterstreicht die Behörde. Der Freistaat beteilige sich deshalb – wie viele andere Bundesländer – erneut an der Verkehrs-Sicherheits-Aktion "24-Stunden-Blitzmarathon", die in Bayern damit bereits ihre 13. Auflage erfährt.

Sandro Kirchner, Staatssekretär des bayerischen Innenministeriums, erläutert zum Hintergrund des Blitzmarathons: "Im Straßenverkehr entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod. Das Ziel unserer Aktion ist es, Raser zu stoppen, Leben zu schützen und die Menschen für verantwortungsvolles Fahren zu sensibilisieren." An der diesjährigen "Blitzmarathon"-Aktion seien allein im Freistaat unterm Strich rund 2000 Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiter der kommunalen Verkehrs-Überwachung an insgesamt rund 1570 Messstellen beteiligt.

Der 24-Stunden-Blitzmarathon sei Teil des "Speedmarathons", der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk "Roardpol" koordiniert werde. "Der Schwerpunkt soll wieder auf Landstraßen außerorts gerichtet sein, wenngleich auch andere Straßenkategorien überwacht werden sollen", heißt es aus dem bayerischen Innenministerium. Eine offizielle Liste, der sämtliche möglichen Mess-Stellen zu entnehmen sind, findet man auf der Internet-Seite des bayerischen Innenministeriums – hier der direkte Link. Eine interaktive Karte mit allen potenziellen Mess-Stellen gibt es unter diesem Link


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