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35-Jähriger nickte am Steuer ein, krachte mit Kleintransporter ins Heck eines Pkw, der sich dann überschlug. Auch Wohnmobil war in Crash verwickelt.

(ty) Zwei Verletzte hat ein schwerer Unfall gefordert, der am heutigen Montag gegen 11.10 Uhr auf Höhe des so genannten Kindinger Bergs auf der A9 in Richtung München geschehen ist. Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, musste die Autobahn zeitweise komplett gesperrt werden. Auch ein Rettungs-Hubschrauber war im Einsatz. Die drei in das Unglücks-Geschehen verwickelten Fahrzeuge – ein Pkw hatte sich überschlagen – mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt 35 000 Euro geschätzt.

Laut Polizei war ein 35-Jähriger aus Riesa mit seinem Ford-Transit auf der linken Spur unterwegs und hatte einen 44-Jährigen als Beifahrer mit an Bord. Unmittelbar vor diesem Lieferwagen habe sich ein 57-Jähriger mit seinem Mazda befunden, auf der mittleren Spur sei eine 28-Jährige aus München mit ihrem Wohnmobil gefahren. Infolge eines Sekundenschlafs sei der 35-Jährige mit seinem Ford ins Heck des Mazda geprallt. Der Pkw habe sich daraufhin um die eigene Achse gedreht und sei zunächst gegen das Wohnmobil gekracht. Anschließend sei er gegen die Schutzplanke geprallt und habe sich überschlagen. 

Der Mazda sei – auf dem Dach liegend – links neben der Fahrbahn im Grünstreifen zum Stillstand gekommen. Der Ford kam laut Polizei auf dem Seitenstreifen zum Stehen, das Wohnmobil auf der mittleren Spur. Zwei Personen seien jeweils leicht verletzt worden; beide seien vom Rettungsdienst erstversorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht worden. "Die Luftrettung half bei der ambulanten Erstversorgung", so ein Polizei-Sprecher. "Der Rettungs-Hubschrauber musste keine Person abtransportieren." Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Kipfenberg und Kinding. Dem Crash-Verursacher droht jetzt eine Strafanzeige.


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