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Vorfall am gestrigen Abend in einem Feld wirft noch Fragen auf. Kind wurde in Klinik geflogen. Such-Maßnahmen blieben ergebnislos.

(ty) Ein fünf Jahre altes Kind ist am gestrigen Abend im Gemeinde-Bereich von Au in der Hallertau (Kreis Freising) von einem bislang unbekannten Tier attackiert und schwer verletzt worden. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Moosburg an der Isar heute berichtet, kam es kurz nach 19 Uhr zu dem Vorfall. Der Bub habe sich mit seinem Vater auf einem Feld außerhalb des Ortsgebiets aufgehalten. Während der Papa gerade Arbeiten verrichtet habe, habe der Junge gespielt. Dabei sei das Kind auch einige Meter in ein benachbartes Maisfeld gegangen. Nach kurzer Zeit kam der Bub laut Polizei wieder aus dem Feld und wies blutende Wunden im Kopf-Bereich auf.

Dem Vater, der sofort den Rettungsdienst verständigt habe, habe der Fünfjährige noch sagen können, dass er von einem Tier angegriffen worden sei. Über den Rettungsdienst sei ein Hubschrauber angefordert worden, der den Jungen – mit Verdacht auf lebensgefährliche Kopf-Verletzungen – zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus nach München geflogen habe. "Eine Absuche nach dem Tier im Anschluss an das Geschehen durch den hinzugezogenen Jagd-Pächter verlief negativ", meldet die Polizei. "Nach Einschätzung des Jägers dürfte es sich nach Spurenlage bei dem angreifenden Tier um ein etwa 50 Kilogramm schweres Tier gehandelt haben."

Möglicherweise handele es sich um eine Wildschwein-Bache mit ihren Jungtieren, die – durch den spielenden Jungen aufgeschreckt – ihren Nachwuchs bedroht gesehen habe und deshalb angegriffen habe. "Dies konnte bislang jedoch nicht bestätigt werden", erklärte die Polizei heute, "da auch eine umfassende weitere Suche nach dem Tier durch ansässige Jäger bislang ergebnislos blieb." Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei seien die Verletzungen, die das Kind davongetragen habe, "zwar schwer, eine Lebensgefahr besteht jedoch nicht".


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