Der Mann überwies über Monate hinweg Geld an vermeintliche Trading-Plattformen – im Glauben, dass es sich um eine Investition handeln würde.
(ty) Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am heutigen Freitag berichtet, ist ein Mann aus dem Kreis Eichstätt über Social-Media-Plattformen an Betrüger geraten. Der ihm entstandene Schaden betrage mehr als 100 000 Euro. Durch eingespielte Werbung sei dem 57-Jährigen suggeriert worden, über so genanntes Cyber-Trading hohe Gewinne schon mit einer Einlage ab 250 Euro erzielen zu können. "Nach ersten positiven Kurs-Entwicklungen konnten die Täter den vermeintlichen Anleger über mehrere Monate hinweg dazu bewegen, mehr als 100 000 Euro an die angeblichen Trading-Plattformen zu überweisen", heißt es weiter.
Letztlich handelte es sich nach Angaben der Polizei dabei "jedoch nicht um eine Investition, sondern um reinen Betrug". Beamte von der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt haben die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Sie weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Anlage-Betrüger allein im Zuständigkeits-Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord im vergangenen Jahr mehr als 38 Millionen Euro erbeutet haben. Die Polizei rät potenziellen Investoren eingehend dazu, verlockende "Geheimtipps" mit überproportionalen Rendite-Versprechen kritisch zu hinterfragen und genau zu prüfen.





