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Polizei stoppte den Pkw-Lenker gestern Abend und kassierten seinen Führerschein ein. Lkw-Fahrer musste stark abbremsen, um Frontal-Crash zu verhindern. 

(ty) Wie die örtliche Verkehrspolizei-Inspektion heute berichtet, haben Streifenbeamte im Bereich von Ingolstadt am gestrigen Abend einen 84 Jahre alten Geisterfahrer auf der Bundesstraße B16a entdeckt und dadurch möglicherweise einen schweren Unfall verhindert. Nachdem der aus Abensberg stammende Rentner gestoppt worden sei, habe er versucht, mit seinem Pkw erneut anzufahren und den Streifenwagen zu umkurven. Der Führerschein und der Autoschlüssel des Mannes seien sichergestellt worden. Gegen den Senior werde nun strafrechtlich wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Gegen 21.50 Uhr waren Streifenbeamte den Angaben zufolge auf der B16a in Richtung Großmehring unterwegs, als sie kurz vor einer Unterführung einen Pkw feststellten, der auf der Gegenfahrbahn in falscher Richtung gesteuert wurde. In diesem Bereich sei die Kraftfahrstraße durch Beton-Schutzwände baulich getrennt. "Die Beamten reagierten sofort und konnten den Falschfahrer anhalten, nachdem die bauliche Trennung der Richtungs-Fahrbahnen endete", heißt es weiter. "Zu diesem Zeitpunkt näherte sich dem Pkw ein Tanklastzug. Dessen Fahrer musste stark abbremsen, um einen Frontal-Zusammenstoß mit dem Autofahrer zu verhindern."

"Unmittelbar nach dem Anhalten versuchte der 84-jährige Abensberger erneut, mit seinem Pkw anzufahren und das Streifenfahrzeug zu umfahren", erklären die Gesetzeshüter. "Die Beamten konnten dies verhindern und die Weiterfahrt des Mannes unterbinden." Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen sei der 84-Jährige – von der Isaak-Newton-Straße her kommend – auf die B16a aufgefahren. Im weiteren Verlauf habe er gewendet und seine Tour auf der Gegenfahrbahn in falscher Richtung fortgesetzt.


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