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46-Jähriger wurde in Psychiatrie eingewiesen. Er hatte der Polizei ausrichten lassen, dass er in seiner Wohnung von zwei Personen festgehalten werde.

(ty) Ein 46-Jähriger hat am gestrigen Morgen in Neutraubling (Kreis Regensburg) die Gesetzeshüter beschäftigt und ist schließlich in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Wie die Polizei heute berichtet, ließ der Deutsche gegen 6 Uhr über seine Mutter telefonisch mitteilen, dass er in seiner Wohnung an der Peter-Parler-Straße von zwei Personen festgehalten werde. Nach dem Eintreffen der ersten Streifenbeamten ergaben sich den Angaben zufolge Anhaltspunkte dafür, dass die am Telefon geschilderte Situation nicht der Wahrheit entspricht. "Nach Eintreffen weiterer Polizeikräfte und Ansprache des Mannes wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet."

Der 46-Jährige habe sich alleine in seiner Wohnung befunden, heißt es weiter. Er habe die Beamten mit einer Armbrust sowie einem Küchenmesser bedroht. Auf polizeiliche Aufforderung hin habe der Mann die Gegenstände abgelegt. Er sei dann widerstandslos festgenommen worden. Verletzt worden sei niemand. Da sich der 46-Jährige "augenscheinlich in einem psychischen Ausnahme-Zustand" befunden habe, sei für ihn die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet worden. Außerdem komme auf den Mann ein strafrechtliches Ermittlungs-Verfahren wegen Bedrohung zu.


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