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Schlag gegen Rauschgift-Szene. Zunächst hatten Polizeibeamte verdächtige Beobachtungen gemacht, dann wurde eine Wohnung durchsucht.

(ty) Nach einem Polizei-Einsatz, der bereits am vergangenen Donnerstag in Bad Abbach erfolgt war, sitzen lauf heutiger Mitteilung des niederbayerischen Polizeipräsidiums drei Männer hinter Gittern. Bei einer richterlichen Vorführung am Freitag am Amtsgericht von Regensburg seien die von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehle erlassen worden – unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten, bandenmäßigen, bewaffneten Handel-Treibens mit nicht geringen Mengen an Rauschmitteln. Die Beschuldigten seien daraufhin in bayerische Justizvollzugsanstalten gebracht worden.

Am Donnerstagabend gegen 20.45 Uhr hatten Einsatzkräfte der "Zentralen Einsatz-Dienste" aus Landshut den Angaben zufolge Beobachtungen mit Verdacht auf illegale Rauschgift-Geschäfte im Eingangs-Bereich einer Wohnung gemacht. Bei einer anschließenden Kontrolle eines Mannes, der die Wohnung zunächst betreten und nach kurzer Zeit wieder verlassen habe, sei ein mittlerer vierstelliger Bargeld-Betrag gefunden worden. Nach richterlicher Anordnung sei die betreffende Wohnung durchsucht worden.

Dort wurden laut Polizei der 26 Jahre alte Wohnungs-Inhaber aus Syrien sowie zwei weitere Männer im Alter von 20 und 34 Jahren mit jeweils deutscher Staatsangehörigkeit angetroffen. Im Rahmen der Durchsuchungs-Maßnahmen seien neben knapp 1500 unverzollten Zigaretten-Schachteln auch Kokain, Marihuana sowie Haschisch sichergestellt worden. Außerdem sei in der Wohnung ein "offen aufbewahrtes Beil" entdeckt worden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo gegen die drei Beschuldigten laufen.


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