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Geisterfahrer auf der A3: Zwei Tote, vier Schwerverletzte

(ty) Ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignete sich heute in den Mittagstunden auf der A3 bei Passau. Ein Geisterfahrer kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Die Fahrer beider Autos starben, der Beifahrer des in falscher Richtung fahrenden Wagens sowie drei weitere Insassen des anderen Autos wurden schwer verletzt. Umfangreiche polizeiliche Maßnahmen erforderten ein Großaufgebot an Einsatzkräften im Bereich der Unfallstelle.

Nach derzeitigem Sachstand dürfte der Geisterfahrer mit seinem Audi A4 Avant mit Passauer Kennzeichen an der Anschlussstelle Pocking auf der falschen Fahrbahn in Richtung Regensburg in die Autobahn eingefahren sein. Mehrere Kilometer fuhr er dahin, bis es in etwa auf Höhe Passau-Süd zu dem tragischen Unfall kam. Der in falscher Richtung fahrende Wagen kollidierte im Bereich der Überholspur mit dem entgegenkommenden Opel Zafira mit Bayreuther Kennzeichen. Die Personalien aller Insassen sind noch nicht zweifelsfrei geklärt.



Der Fahrer im korrekt fahrenden Wagen erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, der Geisterfahrer starb wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus. Alle weiteren Insassen der beiden Pkw wurden zum Teil mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen. Vier Hubschrauber waren im Einsatz, die Gegenfahrbahn in Richtung Regensburg musste zeitweise komplett gesperrt werden.
Der Rückstau in Fahrtrichtung Österreich belief sich auf etwa zehn Kilometer, der auf der wegen der Rettungsfahrzeuge gesperrten entgegengesetzten Fahrbahn reichte bis über die österreichische Grenze hinaus.

 

Nach Überfall auf Frau: 52-Jähriger rast in den Tod

(ty) Ein 52-Jähriger hat gestern im Kreis Landsberg/Lech eine 27-Jährige angegriffen, mit dem Messer bedroht und verletzt. Wenig später raste er mit seinem Pkw gegen einen Baum und starb. Gegen 12.30 Uhr gingen in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord nahezu gleichzeitig zwei Notrufe ein – nach einem Überfall auf eine Frau bei Achselschwang und nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen Achselschwang und Unterfinning. Rasch stellte sich heraus, dass es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang gibt.

Wie die Ermittlungen ergaben, hatte sich die Frau bei Arbeiten auf einem Feld nahe der Ortsverbindungsstraße zwischen Achselschwang und Steinebach befunden. Als sie gegen 12.15 Uhr mit ihrem Pkw wegfahren wollte, drängte sich ein mit einem Küchenmesser bewaffneter 52-Jähriger aus dem Kreis Landsberg auf den Beifahrersitz des Wagens. Obwohl er die Frau massiv angriff und auch würgte, gelang es dem Opfer, aus ihrem Fahrzeug zu flüchten.

Die Kriminalbeamten stellten später Würgemale und Schnittverletzungen an den Händen des Opfers fest. Die 27-Jährige wurde vom Rettungsdienst behandelt. Der Angreifer, für den ein richterliches Kontaktverbot gegenüber dem Opfer bestand, fuhr nach der Flucht der Frau mit deren Pkw weg. Offenbar stieg er jedoch nur wenige hundert Meter entfernt in seinen eigenen Pkw, einen VW Golf, um. Mit dem fuhr er gegen 12.30 Uhr auf der Staatsstraße in Richtung Achselschwang – und in einer leichten Rechtskurve kam er von der Straße ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Der 52-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

 

Flucht nach tödlichem Unfall: Autofahrer stellt sich

(ty) Wie berichtet, ereignete sich bei Tittmoning im Kreis Traunstein auf der Kreisstraße TS 16 am Donnerstagabend ein Unfall, bei dem ein Radler getötet wurde. Der Autofahrer war von der Unfallstelle geflüchtet und die Polizei leitete Umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen ein. Inzwischen stellte sich der Täter bei der Polizei. Es handelt sich um einen 61-jährigen Einheimischen, der nun bereits in U-Haft sitzt.

Der Radfahrer war von einem BMW erfasst und getötet worden. Der Unfall-Fahrer war geflüchtet, ohne sich um den Radfahrer zu kümmern.

Aufgrund der vorgefundenen Spuren war schnell klar, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen BMW der 3er Serie, Baujahr 1990 bis 1998, handelt. Nachdem es zunächst keine weiteren Anhaltspunkte gab, wurde von Seiten der Polizei begonnen, alle in dem Landkreis zugelassenen 3er BMW der genannten Serie zu überprüfen. Auch das Auto des Unfallverursachers sollte dabei untersucht werden. Weder der Wagen noch der Halter konnten aber zunächst angetroffen werden.

Am Samstagmorgen stellte sich der Mann dann selbst: Der 61-Jährige fuhr mit dem durch den Unfall beschädigten Auto zur Polizeidienststelle. 

Bei der Vernehmung gab der Mann zu, zur Unfallzeit mit dem BMW unterwegs gewesen zu sein. Er will zwar einen Anstoß und einen erheblichen Schaden an seinem Fahrzeug bemerkt haben, hat aber seinen Angaben zufolge nicht realisiert, dass er einen Radler angefahren hat. Er selbst blieb bei dem Unfall unverletzt.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Der Pkw wurde sichergestellt. Von einem Kfz-Sachverständigen wird das Auto noch untersucht. Ebenso wird ein unfallanalytisches Gutachten erstellt. Von Seiten der Polizei werden zur Untermauerung der Angaben des Unfallfahrers noch verschiedene Zeugen vernommen und Daten ausgewertet.

 

Auseinandersetzung im Rotlicht-Milieu

(ty) In einem Etablissement im Gewerbegebiet von Landshut gerieten in der Nacht auf Samstag zwei Männer aneinander. Der 24-jährige Beschuldigte hat dabei barfuß auf das 47-jährige Opfer eingetreten und sich dabei selbst verletzt – später stellte er sich bei der Polizei. 

Gegen 23.20 Uhr kam es im Rotlichtmilieu zwischen dem 24-jährigen Rumänen und seinem Widersacher aus Landshut wegen einer finanziellen Angelegenheit zur Auseinandersetzung. Nachdem keine gütliche Einigung zu erzielen war, schlug der 24-Jährige dem 47-Jährigen erst mit der Faust ins Gesicht und als dieser dann zu Boden ging, trat er mehrfach mit den bloßen Füßen nach. Unter anderem wurde das Opfer auch am Kopf getroffen.

Der Angreifer zog sich bei den Tritten selbst eine nicht unwesentliche Fußverletzung zu. Das Opfer kam wortwörtlich mit einem blauen Auge davon, das im Klinikum ambulant behandelt werden konnte. Nachdem der Täter von seinem Opfer abgelassen hatte, entfernte er sich mit seinem Pkw in Begleitung einer Angestellten des Bordells. Im Verlauf der Nacht stellte er sich in Begleitung der Dame bei der Polizei, wo er vorläufig festgenommen wurde und den Rest der Nacht in der Arrestzelle verbrachte. 

Der Schläger wurde gestern mit Hilfe eines Dolmetschers vernommen. Dabei begründete er sein Verhalten auch damit, dass sein Gegner sich mit einem Messer aus der Küche bewaffnen und ebenfalls auf ihn einschlagen wollte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 24-Jährgie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.

Er wird sich wegen gefährlicher verantworten müssen.

 

Unfall an der Schleuse: Steuerhaus abrasiert

(ty) Heute früh gegen 4.20 Uhr touchierte ein deutsches Fahrgastschiff auf der Donau den Fußgängersteg der Schleusenanlage Jochenstein im Kreis Passau. Auf der Fahrt von Budapest nach Passau vergaß der ukrainische Kapitän der “A Rosa Mia” bei der Ausfahrt aus der Schleuse, sein Steuerhaus abzusenken. Der Steuerstand wurde vom Brückensteg der Schleuse regelrecht abrasiert. Das manövrierunfähige Schiff wurde am linken Donauufer, außerhalb der Schifffahrtsrinne, fixiert. Es soll später zur Werft nach Linz geschleppt werden. Die 192 Passagiere wurden mit Bussen nach Passau, dem Zielort des Ausflugs, gebracht. Verletzt wurde niemand. Das Geländer des beschädigten Brückenstegs wird noch heute repariert, dann kann die Schleuse wieder für den Schiffsverkehr freigegeben werden. Der Sachschaden wird auf 150 000 Euro geschätzt.



 

Tödlicher Badeunfall in der Nacht

(ty) Gestern ereignete sich in einem Naturschwimmbad bei Rothenburg ob der Tauber (Kreis Ansbach) ein Badeunfall, bei dem ein 25-Jähriger ums Leben kam. Gegen 23.45 Uhr überstiegen zwei junge Männer (22 und 25) den Zaun zu dem Bad und gingen im Fischhausweiher schwimmen. Nachdem der 22-Jährige das gegenüberliegende Ufer erreicht hatte, hörte er seinen Freund, der später gestartet war, um Hilfe rufen. Er schwamm sofort zurück, konnte ihn aber nicht mehr entdecken.
Schnellstmöglich wurden zahlreiche Rettungskräfte aus der gesamten Umgebung alarmiert. Die Absuche im trüben Wasser gestaltete sich jedoch trotz Ausleuchtung sehr schwierig. Gegen 4.15 Uhr konnte der 25-jährige Vermisste nur noch leblos aus dem Wasser geborgen werden.


 

Überfälle von Kindern: „Kein Witz, Alter!“

(ty) Am Donnerstagabend saßen ein 54-jähriger Münchner und seine 59-jährige Lebensgefährtin auf einer Parkbank im Münchner Westpark. Plötzlich kamen vier teilweise vermummte junge Männer, bedrohten sie mit Messern und forderten Geld. Weil die beiden Opfer die Sache zunächst nicht ernst nahmen, entgegnete der Wortführer: „Ey, kein Witz, Alter.“ Daraufhin gab der 54-Jährige den Tätern einen 50-Euro-Schein. Anschließend flüchteten die vier Kriminellen. 

Gut eine Stunde später betrat eine 63-Jährige mit ihrem Freund ihr Wohnanwesen im Münchner Westend. Während sie noch im Bereich der Hauseingangstür war – der Freund war vorausgegangen –, wurde sie plötzlich von zwei mit Tüchern maskierten Männern angegangen, die Messer bei sich hatten und Geld forderten. Der Freund des Opfers bemerkte die Situation und kam der Frau zu Hilfe; daraufhin flüchteten die Täter. 

Im Rahmen einer Sofortfahndung konnten vier Tatverdächtige festgenommen werden. Bei ihnen handelt es sich um einen Jugendlichen und drei Kinder – die beiden genannten Taten haben sie bereits gestanden. Bei der Vernehmung räumte der Jugendliche noch einen weiteren Straßenraub mit Messer vom 4. August ein. Damals war ein 18-Jähriger aus Wien im Westpark mit dem Messer bedroht worden und hatte 50 Euro ausgehändigt. 

 

40-Jähriger wurde umgebracht

(ty) Gestern ist es in einem Mehrfamilienhaus in Kaufbeuren zu einer Wohnungsöffnung gekommen, nachdem ein 40-Jähriger von seinen Bekannten nicht erreicht werden konnte. Als die Rettungskräfte in die Wohnung gelangt waren, konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Da die Situation auf eine gewaltsame Todesursache hinwies, wurde umgehend der Kriminaldauerdienst hinzugezogen. Die ersten Ermittlungen bestätigten den Anfangsverdacht eines Tötungsdeliktes, weshalb noch gestern eine Ermittlungsgruppe gebildet wurde.



Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass es im Zeitraum zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen in der Wohnung zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam, bei der der arbeitslose ledige Mann tödlich verletzt worden ist. Eine Obduktion bestätigte heute, dass der 40-Jährige an den Folgen der Gewalteinwirkung mit einem bisher unbekannten Gegenstand auf den Rumpf gestorben ist.

Die Befragungen der weiteren Bewohner des Hauses haben ebenso wie die Tatortarbeit bisher nicht zu einem Verdacht gegen eine oder mehrere Personen geführt. Ebenso ist bisher nicht bekannt, welche Personen an der Auseinandersetzung in der Wohnung beteiligt waren. Die Ermittler hoffen nun auch auf Hinweise von Zeugen.

 

Landratsamt verbietet Befahren der Isar

(ty) Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hat heute eine Verfügung erlassen, die das Befahren der Isar von der Tattenkofener Brücke bis zur Marienbrücke in Wolfratshausen ab sofort und bis morgen verbietet. Seit dem Hochwasser von Ende Juli/Anfang August hat sich an verschiedenen Stellen in der Isar Treibholz angesammelt. Zudem haben sich Baumstämme darin verkeilt und stellen mit den oft nicht sichtbaren, unter Wasser liegenden Ästen eine Gefahr unter anderem für Bootfahrer dar. Zahlreiche Einsätze von Wasserwacht und Rettungsdienste zur Rettung verunglückter Wassersportler in den vergangenen Tagen bestätigten diese Gefahr.

 

Trio überfällt 21-Jährigen und raubt ihn aus

(ty) Ein 21-Jähriger wurde in Altötting in der Nacht auf heute von drei Tätern überfallen und beraubt. Das mutmaßliche Trio konnte im Zuge der Fahndung aufgegriffen und festgenommen werden. Die Kripo hat Ermittlungen wegen schweren Raubes übernommen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Täter Haftbefehlsantrag gestellt.

Der Beraubte hielt sich im Bereich der Burghauser Straße in Altötting auf, als gegen 0.30 Uhr drei junge Burschen auf ihn zukamen; sie verwickelten ihn in ein Gespräch. Einer der Täter schlug plötzlich zu und traf den 21-Jährigen im Gesicht. Das völlig überraschte Opfer ging benommen zu Boden. Die Täter nahmen dessen Geldbeutel und Handy und flüchteten. Der leicht verletzte 21-Jährige wandte sich an die Polizei. Während der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die drei Täter im Stadtgebiet von Altötting festgenommen werden. Das geraubte Handy hatten sie bei sich. Bei der Vernehmung räumte einer der Festgenommenen die Tat ein. Gegen die Täter, einen 19- und ein 20-Jährigen aus dem Landkreis Altötting sowie einen 21-Jährigen aus dem Kreis Mühldorf, hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehlsantrag gestellt.


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