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Panzergranate im Keller einer alten Dame

Gestern gegen 12 Uhr entrümpelte ein 36-jähriger Waldkirchener den Keller einer älteren Dame in Büchlberg im Landkreis Freyung-Grafenau. Dabei fand er einen  25 Zentimeter langen, zapfenförmigen Gegenstand, bei dem er zunächst nicht wusste, worum es sich handelt. Der Finder nahm das nach eigenen Worten „komische Teil“ mit nach Hause und recherchierte zunächst im Internet. Da der 36-Jährige nun vermutete, dass es sich um altes Kriegsgerät handelt, verständigte er die Polizeidienststelle in Waldkirchen. Nachdem die Streife vor Ort eintraf und den Fund besichtigte, konnte mittels Bildtransfer über das Sprengkommando in München in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei dem Gegenstand um eine alte Panzergranate ohne Zünder handelt. Nach Auskunft der Experten kann die Panzergranate gefahrlos transportiert und gelagert werden. Die Entsorgung übernimmt das Sprengkommando in München.

 

Bademeister verhindert „Blutbad

Ein Blutbad im wahrsten Sinn des Wortes hat ein Bademeister der Weidener Thermenwelt verhindert. Ein bislang Unbekannter brachte ein Blechstück im Inneren der Wasserrutsche an. Am Dienstag kam ein Angestellter des Freizeitzentrums zur Polizei und übergab den Beamten das  6 x 10 Zentimeter große Blechstück. Ein Bademeister hatte es bei der Kontrolle in einer der Wasserrutschen entdeckt. Wäre er nicht entdeckt worden, dann hätte der Blechstreifen zu massiven Verletzungen der Badegäste führen können.

 

Erneut Schleuser festgenommen

Um die Schleierfahnder bei ihrem Kampf gegen illegale Schleuser zu unterstützten, werden sie durch Kräfte der Bereitschaftspolizei verstärkt. Dass dieser Einsatz wirkungsvoll ist, zeigen die aktuellen Zahlen: Alleine im Zeitraum von Dienstag bis heute wurden insgesamt zehn Schleuser festgenommen. Im gesamten Jahr 2015 sind es bereits 195. Schon in den frühen Morgenstunden hielten die Schleierfahnder heute zusammen mit den Kollegen der Bereitschaftspolizei Ausschau nach Schleusern. Um 1.30 Uhr wurde im Bereich Piding ein auf der A8 fahrender Pkw kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 34-jähriger Rumäne, insgesamt neun Syrer an Bord hatte. Gegen 4.20 Uhr wurde ebenfalls eine Schleuserfahrt entdeckt. Zwei jeweils 22-jährige Afghanen, die bereits im Besitz einer belgischen Aufenthaltserlaubnis sind, brachten sechs Landsleute ohne die für die Einreise und Aufenthalt nötigen Papiere nach Deutschland.

Am Mittwoch wurden drei Pkw mit ungarischer Zulassung ausgemacht. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass die drei ungarischen Fahrer im Alter zwischen 32 und 39 Jahren mehrere syrische und pakistanische Staatsangehörige illegal nach Deutschland eingeschleust hatten. Wenig später wurde ein weiterer verdächtiger Pkw kontrolliert. Auch hier konnte eine Schleusung aufgedeckt werden. Der 30-jährige bulgarische Fahrer brachte insgesamt neun Syrer in das Bundesgebiet.

Bereits am Dienstag konnten im Rahmen der intensiven Kontrollen insgesamt vier Schleuser festgenommen werden. Herausragend war die Kontrolle eines Kleintransporters gegen 5 Uhr im Gemeindebereich Bad Reichenhall. Dessen Fahrer, ein 27-jähriger Ägypter, schleuste in seinem Laderaum 17 syrische Migranten.

 

Hunde retten 55-Jährige aus misslicher Lage

Die Nacht zu gestern wird eine 55-Jährige aus Buch am Erlbach im Landkreis Landshut so schnell nicht vergessen. Dank ihrer Hunde konnte sie aus einer wirklich misslichen Lage befreit werden. Die Polizei wurde gegen 1.45 Uhr zu diesem nicht alltäglichen Rettungseinsatz von der Nachbarin der 55-Jährigen gerufen. Durch das permanente Bellen der beiden Hunde war sie wach geworden und hatte nach dem Rechten gesehen.

Was war geschehen? Der 55-Jährigen fiel am Dienstag gegen 22.30 Uhr aus Versehen ihr Gebiss in die Toilette während sie die Spülung betätigte. Voller Verzweiflung rannte sie sofort in den Garten, öffnete den Deckel des Revisionsschachtes und wollte ihr Gebiss aus dem Abwasserkanal fischen. Sie stieg in den etwa zwei Meter tiefen Schacht, der zu dieser Zeit rund einen Meter unter Wasser stand. Im Schacht stand sie zunächst auf einem Mauervorsprung, rutschte jedoch ab und fiel ins Wasser und war sie nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien. Hilferufe der Frau blieben erfolglos, sie musste fast drei Stunden im Schacht ausharren bis endlich Hilfe kam. Dies hatte sie ihren Hunden zu verdanken, die sich im Garten befanden und offensichtlich nach einige Zeit die Gefahr witterten. Durch das permanente Bellen wurde die Nachbarin auf den Vorfall aufmerksam. Die Polizei organisierte sich eine Leiter und begann mit der Bergung der mittlerweile stark unterkühlten 55-Jährigen. Sie kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Bilanz des Polizeieinsatzes: Frau gerettet – Gebiss verloren.

 

Gerüstbauer lässt Brett fallen – Ein Arbeiter lebensgefährlich verletzt

Mit einer lebensgefährlichen Schädelhirnfraktur endete gestern für einen Gerüstbauer die Arbeit in einer Münchener Kirche. Gegen 10.40 Uhr waren ein 58-jähriger Gerüstbauer und sein 41-jähriger Kollege mit dem Abbau eines 15 Meter hohen Gerüsts im Inneren einer Kirche in der Münchner Ichostraße beschäftigt. Der 58-Jährige baute ein  250 langes und rund 20 Kilogramm schweres Laufbrett aus Holz aus. Er wollte es seinem Kollegen nach unten reichen. Das Brett glitt ihm jedoch aus den Händen und traf den  fünf Meter tiefer auf einer Empore stehenden Kollegen am Kopf. Der Mannsackte bewusstlos zusammen. Er trug keinen Bauhelm. Nachdem der 58-Jährige seinem Kollegen zu Hilfe kam, hatte dieser schon wieder das Bewusstsein erlangt und war ansprechbar. Er wurde vom  Notarzt erstversorgt und von der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr München aus einer Höhe von 10 Meter geborgen und in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er sofort operiert. Er hat sich eine lebensgefährliche Schädelhirnfraktur zugezogen. 


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