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Weitere Fälle aus den aktuellen Polizeiberichten für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

„...schneiden wir euren Kindern die Köpfe ab“

(ty) Ein bislang unbekannter Täter brachte zwischen gestern, 22 Uhr, und heute 7 Uhr, an der Hauswand eines Kindergartens an der Luitpoldstraße in Ingolstadt mit schwarzem Sprühlack zwei zirka zwei auf zwei Meter große Schriftzüge mit religiösem Hintergrund an. Wie aus einem Foto hervorgeht, das von einer Zeitung veröffentlicht worden ist, lautet der angebrachte Text: „Im Namen von Allah schneiden wir euren Kindern die Köpfe ab.“ Das Motiv der Tat ist laut Polizei unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer (08 41) 93 43 - 0 um Hinweise auf den Täter.

 

Entlassener Häftling begeht sofort wieder Einbrüche

(ty) Von Donnerstag bis Freitag war es in München zu zwei Einbrüchen sowie zwei versuchten Einbrüchen mit ähnlicher Vorgehensweise gekommen. Im ersten Fall wurde an einem Hotel in Perlach eine Glastür aufgedrückt. Da sich zur Nachtzeit niemand an der Rezeption befand, hebelte der Täter die versperrten Schubladen und Schränke auf und klaute aus einer Kassette mehrere hundert Euro Bargeld.

Im zweiten Fall warf der Täter an einer Gaststätte in der Innenstadt eine Glastür ein und drang durch die zerbrochene Scheibe in die Räume ein. Auch hier öffnete er eine Geldkassette. Die Schadenshöhe steht bislang nicht fest. Im dritten und vierten Fall versuchte der Einbrecher mittels eines Steins die Schaufenster von zwei Bekleidungsgeschäften in der Innenstadt einzuwerfen. Das Sicherheitsglas ging zwar zu Bruch, hielt aber stand.

Intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungen führten zu dem Verdacht, dass es sich bei dem Kriminellen um einen erst vor Kurzem aus der Haft entlassenen Serienstraftäter handelt. Fahndungsmaßnahmen führten zur Festnahme des Mannes, der aufgrund der Spurenlage überführt werden konnte. Der Ermittlungsrichter erließ inzwischen Haftbefehl gegen den 27-Jährigen.

 

18 Frauen sexuell belästigt

(ty) Die Bundespolizeiinspektion München führt Ermittlungen wegen des Verdachts sexueller Belästigungen in der S-Bahn. Tatverdächtig ist ein 23-jähriger Eritreer, der am 29. Januar in einer S-Bahn zwischen 18 und 20 Uhr mehrere Reisende sexuell belästigt hat. Zwei Opfer haben Anzeige erstattet. Nach Auswertung der Videoaufzeichnungen, die eindeutig belegen, dass der Mann knapp zwei Stunden zahlreiche weitere Frauen belästigte, sucht die Bundespolizei nun, nach weiteren Geschädigten und bittet diese, sich zu melden.

Eine 18-Jährige und eine 20-Jährige, beide aus Herrsching, hatten am 29. Januar einen Unbekannten angezeigt, der sie zuvor in der S-Bahn sexuell belästigt hatte. Auf Höhe Germering streichelte ein der 18-Jährigen unbekannter junger Mann diese im Gesicht und fasste ihr an die Innenseite des Oberschenkels, wo er mit seiner Hand in Richtung Intimbereich wanderte. Die junge Frau wechselte mehrfach den Platz, wurde von dem Unbekannten aber verfolgt und dabei auch teilweise am Weggehen gehindert. Bei Weßling belästigte der Unbekannte die 20-Jährige, indem er sie mit seinen Beinen an den Unterschenkeln berührte. Auch ihr folgte der Mann, als sie sich umsetzte.

Die Auswertung des umfangreichen Videomaterials ergab, dass der Mann über einen Zeitraum von fast zwei Stunden durch Berühren, teilweise auch Festhalten, insgesamt 18 allein reisenden Frauen belästigte. Dabei war der Unbekannte über den gesamten Zeitraum der S-Bahnfahrt in Begleitung eines weiteren Mannes, der sich allerdings nicht an den sexuellen Belästigungen beteiligte, diese aber auch nicht unterband.

Den Ermittlern der Bundespolizei gelang es anhand der Videoauswertungen, den 23-jährigen Eritreer zu identifizieren. Gegen ihn wurde ein Durchsuchungs- und Festnahmebeschlusses über die Staatsanwaltschaft erwirkt. Am Freitag wurde der Mann in einer Asylunterkunft im Landkreis Starnberg vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung wurde die Tatkleidung aufgefunden. Nach einer Haftrichtervorführung wurde der Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen. Auch der bis zur Durchsuchung unbekannte zweite Mann, der den Eritreer am 29. Januar in der S-Bahn begleitet hatte, konnte in der Asylunterkunft ausfindig gemacht werden.

Die Ermittlungen ergaben, dass der 23-jährige Tatverdächtige bereits am 22. Januar im Stadtbereich München in Erscheinung getreten war, als er einer Frau unvermittelt zwischen die Beine griff. Hierauf kamen die Ermittler, nach dem polizeiintern Fotos des zunächst unbekannten veröffentlicht worden waren und die getragene Kleidung derer vom 29. Januar glich.

Sabine Stein, Leiterin des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion München: "Der schnelle Ermittlungserfolg ist unter anderem der guten Zusammenarbeit und dem raschen Informationsaustausch mit der Polizeiinspektion Herrsching und dem K15 des Polizeipräsidiums München zu verdanken. Wir wären für die weiteren Ermittlungen sehr dankbar, wenn sich weitere am 29. Januar in der S8 belästigte Frauen bei uns melden würden." Die Bundespolizei bittet von der sexuellen Belästigung betroffene Frauen unter der Rufnummer (0 89) 51 55 50 -111 um Kontaktaufnahme.

 

Schlägerei unter Flüchtlingen

(ty) In der Nacht auf heute kam es in einer Aufnahme-Einrichtung für Asylsuchende an der Marie-Curie-Straße in Ingolstadt zu einer Schlägerei unter Flüchtlingen. Gegen 23.30 Uhr gerieten ein 28- und ein 34-Jähriger aus Nigeria aus noch ungeklärter Ursache in Streit. Im Verlauf dessen versetzte der 34-Jährige dem Kontrahenten einen Kopfstoß, wodurch dieser eine Kopfplatzwunde erlitt. Der 34-Jährige verletzte sich durch den Stoß auch selbst, er erlitt eine blutige Lippe.

Als die hinzugerufene Polizei am Ort des Geschehens eintraf, traktierten sich die beiden Streithähne gerade gegenseitig mit den Fäusten. Die beiden wurden voneinander getrennt und vom Rettungsdienst in unterschiedliche Krankenhäuser gefahren. Alle zwei müssen sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

 

Hochwertige Bekleidung gestohlen

(ty) Gestern Nachmittag ist in einem Bekleidungsgeschäft im Ingolstädter Westpark ein Ladendieb auf frischer Tat ertappt worden. Gegen 14.45 Uhr verließ der 37-Jährige den Laden und löste die Alarmsicherung am Ausgang aus. Als er daraufhin von einer Angestellten angehalten wurde, stellte sich heraus, dass der Mann hochwertige Herrenbekleidung unbezahlt aus dem Laden schaffen wollte. Der Gesamtwert der Ware beträgt rund 700 Euro.

Nachdem die entsprechende Strafanzeige von der Polizei aufgenommen worden war, wurden bei der Durchsuchung in der Wohnung des Beschuldigten weitere neuwertige Kleidungsstücke entdeckt. Über die an diesen noch vorhandenen Individualnummern konnte ermittelt werden, dass die Teile aus einem Geschäft in der Innenstadt gestohlen worden waren. Der Gesamtwert dieser Beute muss noch ermittelt werden. Gegen den 37-Jährigen wird nun wegen zwei Ladendiebstählen ermittelt.

 

Auffahrunfall auf gerader Strecke

(ty) Gestern gegen 5.40 Uhr befuhr war 33-Jähriger aus Ingolstadt auf der B 16 in Richtung Regensburg unterwegs, als er zwischen Münchsmünster und Neustadt auf gerader Strecke auf einen vor ihm fahrenden Pkw krachte. Beide Autos landeten nach der Kollision im Graben. Der 52-jährige Fahrer des gerammten Fahrzeugs, ebenfalls aus Ingolstadt, wurde bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ursache für den Crash ist noch unklar. Schaden an den Autos: rund 10 500 Euro.

 

Folgenreiches Wendemanöver auf der Bundesstraße

(ty) Durch ein Wendemanöver verursachte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer am Freitag gegen 19 Uhr einen Auffahrunfall auf der B 471. Kurz vor der Abfahrt Dachau-West bremste der Pkw plötzlich ab, blieb schließlich stehen, wendete und fuhr in Richtung Fürstenfeldbruck zurück. Ein hinter ihm kommender Seat-Fahrer konnte durch starkes Abbremsen einen Zusammenstoß gerade noch vermeiden. Dem Lenker eines nachfolgenden Audi A4 gelang es nicht mehr, ausreichend abzubremsen, weshalb er dem Seat hinten auffuhr. Der Fahrer eines Ford Galaxy versuchte noch, durch Ausweichen nach rechts einen Zusammenstoß mit den Fahrzeugen vor ihm zu vermeiden, touchierte jedoch den Audi auf der rechten Seite und fuhr außerdem in die Leitplanke.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Fahrer, der das Wendemanöver durchgeführt hat, den Unfall sehr wohl bemerkt haben muss, jedoch entfernte sich dieser unerlaubt von der Unfallstelle – vielleicht auch, um der empfindlichen Strafe für dieses Wendemanöver (290 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot) zu entgehen. Bei dem Crash wurde niemand verletzt, es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10 000 Euro.

 

Bundespolizei ermittelt nach Schlägen und Tritten

(ty) Zwei Männer, die am Sonntagmorgen am Münchner Stachus mit der S-Bahn nach Hause fahren wollten, wurden Zeugen einer Schlägerei. Unabhängig voneinander halfen beide, den vermeintlichen Aggressor bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei festzuhalten.

Ersten Ermittlungen zufolge kam es kurz vor 3 Uhr nach einem verbalen Streit am S-Bahnsteig zu einer Rangelei. Dabei soll ein 21-jähriger Pole zwei 18-Jährige aus Altenberge (Nordrhein-Westfalen) körperlich attackiert haben. Während der Rangelei kam ein 26-Jähriger aus Sendling zum Bahnsteig. Er sah einen blutenden Mann und daneben eine Rangelei zweier Personen. Sofort versuchte er, den für ihn erkennbar aggressiven Angreifer zu beruhigen. Doch unvermittelt soll der 21-Jährige dann auch den Sendlinger attackiert haben.

Als es einem der 18-Jährigen und dem Sendlinger gemeinsam gelang, den Polen zu Boden zu bringen, kam ein 26-jähriger Türke zum Bahnsteig. Der informierte über den Notruf die Polizei und half den anderen beiden, den vermeintlichen Aggressor bis zum Eintreffen einer Streife am Boden zu fixieren.

Einer der beiden 18-Jährigen erlitt bei der Attacke, bei der es zu Schlägen und Tritten gekommen sein soll, einen Nasenbeinbruch; sein Begleiter eine blutende Lippe. Der 26-Jährige aus Sendling konnte die Angriffe des Polen abwehren. Er blieb ebenso wie der Türke unverletzt. Die Bundespolizei hat gegen den mit 2,26 Promille alkoholisierten 21-Jährigen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Bei den vier anderen Beteiligten wurden Atemalkoholwerte von 0,58 bis 1,4 Promille festgestellt.

 

Sturz mit tödlichen Folgen

(ty) Am 26. Januar gegen 14.30 Uhr war ein 76-jähriger Rentner zu Fuß auf dem Isarhochweg in München-Obersendling in der Nähe der Thalkirchner Brücke unterwegs, als er auf dem schneebedeckten Weg stürzte und mit dem Kopf auf den Boden aufschlug. Anschließend rutschte er neben den Weg ein Stück hinunter und wurde von einem Gebüsch aufgehalten. Am Sonntag starb der Mann an den Folgen des Sturzes im Krankenhaus.

Zunächst hatte der Rentner die stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus verweigert, sodass er lediglich zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht wurde und von dort aus auf eigene Verantwortung wieder nach Hause entlassen wurde. Sein Zustand verschlechterte sich jedoch. Deshalb wurde er am Folgetag wieder zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er am Sonntag. Wer Hinweise zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer (0 89) 62 16 – 33 22 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

 

Crash beim Abbiegen

(ty) Am Sonntag gegen 20 Uhr war ein 33-Jähriger aus Regensburg mit seinem Pkw auf der B 299 in Richtung Landshut unterwegs und wollte an der Anschlussstelle Siegenburg in Richtung Regensburg auf die A 93 auffahren. Beim Abbiegen übersah er den entgegenkommenden Pkw einer 57-Jährigen aus Vohburg und es kam zum Zusammenstoß. Bei dem Unfall wurde die 57-Jährige leicht verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 33 000 Euro. 


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