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In einem Chemie-Betrieb ist 96-prozentige Schwefelsäure ausgelaufen – Mehrere Feuerwehren im Einsatz – Landratsamt: Keine Gefahr für die Bevölkerung

(ty) Bei der „Chemie Kelheim“ ist heute in den Mittagsstunden aufgrund einer Undichtigkeit an einer Tankanlage 96-prozentige flüssige Schwefelsäure ausgelaufen. Zahlreiche Feuerwehrleute sind angerückt. Die Schwefelsäure wurde in einer dafür vorgesehenen Wanne aufgefangen, teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, heißt es mit Verweis auf die Ergebnisse von Messungen.

 

Um die ausgelaufene Schwefelsäure gefahrlos beseitigen und ordnungsgemäß entsorgen zu können, wurden über die Integrierte Leitstelle Landshut um 12.44 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Kelheim, Affecking, und Bad Abbach alarmiert. Zugleich wurde das Landratsamt verständigt.

„Vor Ort wurde eine gemeinsame Einsatzleitung mit Vertretern der Feuerwehren, dem Landratsamt und der betroffenen Firma gebildet“, sagte eine Sprecherin der Kreisbehörde. Zur Entsorgung der Schwefelsäure seien Pump- und Saugfahrzeuge von den Berufsfeuerwehren aus Ingolstadt und Regensburg angefordert worden.

 

„Bei der ausgelaufenen Schwefelsäure handelt es sich um ein flüssiges Produkt“, teilte das Landratsamt mit. „Da keine Zersetzung des Produkts stattfindet und das Produkt nicht mit anderen Stoffen vermengt wurde, haben sich keine Zersetzungsprodukte gebildet.“ 

Vorsorglich seien dennoch Gefahrstoff-Messungen veranlasst und von den Feuerwehren durchgeführt worden. „Die Messungen verliefen negativ“, hieß es gegen 16 Uhr in einer Mitteilung aus dem Landratsamt. Und: „Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.“


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