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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen bayerischen Polizeiberichten

Bub hat gezündelt: Millionen-Schaden

(ty) Wie berichtet, gab es am Donnerstagnachmittag einen schadensträchtigen Brand in einer Shisha-Bar im Schwabacher Stadtgebiet. Die Kriminalpolizei konnte nun die Ursache klären und einen Tatverdächtigen ermitteln. Aufgrund von Presseveröffentlichungen, Zeugenhinweisen und umfangreicher Ermittlungen geriet ein strafunmündiger Junge in den Fokus. Der Bub räumte die Tat ein. Er gab an, im Bereich der vor der Bar aufgestellten Stühle gezündelt zu haben. Im weiteren Verlauf sei das Feuer außer Kontrolle geraten.

Gegen 13.45 Uhr wurde am besagten Tag der Einsatzzentrale der Brand der Shisha-Bar gemeldet. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die Bar bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen des Feuers auf ein Mehrfamilienhaus verhindern. Auch durch das beherzte Handeln eines 33-jährigen Passanten wurde glücklicherweise niemand verletzt. Dennoch wurden die Hausfassade und mehrere darüber befindliche Wohnungen durch das Brandgeschehen in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird auf mindestens eine Millionen Euro geschätzt.

 

Auto-Rennen unter Jugendlichen endet an der Mauer

(ty) Gestern Nachmittag veranstalteten Jugendliche auf einem Firmengelände in Buch (Kreis Neu-Ulm) ein folgenreiches Autorennen. Ein 21-Jähriger war dabei auf dem Gelände unterwegs, als der Pkw wegen einer Bodenwelle die Haftung verlor. Das Fahrzeug hob ab und prallte kurz nach der Landung aufgrund des Lenkrad-Einschlags in eine Betonmauer. Der Fahrer und sein 15-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Ein 16-Jähriger, der auf der Rückbank Platz genommen hatte, blieb unverletzt. An dem Pkw entstand Totalschaden.

 

Beziehungsdrama mit zwei Toten

(ty) Nach dem Auffinden der Leiche einer 26-Jährigen in einem Pkw auf der Haseltalbrücke (Kreis Main-Spessart) und dem anschließenden Suizid des 31-jährigen dringend Tatverdächtigen (er sprang von der Brücke in den Tod) dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg und der Staatsanwaltschaft an. Heute wurde der Leichnam der Getöteten obduziert.

Die Ermittlungen liefen gestern auf Hochtouren. Dabei ging es insbesondere um die Frage des genauen Tathergangs und der Tatumstände. Fest steht inzwischen, dass die getötete 26-Jährige aus dem Kreis Aschaffenburg stammt. Bei dem Mann handelt es sich um den 31-jährigen ehemaligen Lebensgefährten der Frau, der ebenfalls im Landkreis Aschaffenburg wohnt.

Auf Grund einer häuslichen Streitigkeit mit der 26-Jährigen war am 17. März von der Polizei ein vorläufiges 14-tägiges Kontaktverbot nach dem Gewaltschutzgesetz gegen den 31-Jährigen angeordnet worden. Am 6. April, kam es dann zu einem weiteren Vorfall: Der 31-Jährige nötigte die Frau, ihren Pkw anzuhalten, sie verständigte die Polizei. Eine so genannte Gefährderansprache wurde durchgeführt.

Am 7. April beantragte die 26-Jährige beim Amtsgericht, auf dem Wege einer einstweiligen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz, ein Kontaktverbot gegen den 31-Jährigen zu erlassen. Dieser Antrag wurde mit Beschluss des Amtsgerichts vom 7. April mangels Antragsvoraussetzungen abgewiesen.

Heute wurde der Leichnam der Frau auf richterliche Anordnung hin obduziert. Dem Ergebnis zufolge hatte die 26-Jährige Stichverletzungen erlitten, denen sie erlegen war. Was den Tathergang anbelangt, gehen die Ermittler davon aus, dass der 31-Jährige dem Opfer im Pkw die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. Ob dies während der Fahrt oder nach Stillstand des Autos geschehen ist, bedarf weiterer Ermittlungen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde im Fahrzeug sichergestellt.

 

Bagger fällt auf Lkw

(ty) Heute Mittag ereignete sich ein spektakulärer Baggerunfall in Erlangen. Gegen 11.30 Uhr lieferte ein Lkw Rohre zu einer Baustelle in die Haberstraße. Zum Abladen wurde ein Bagger eingesetzt. Hierzu nahm der Bagger die Rohre auf den vorderen Arbeitsaufbau. Beim Anheben der Ladung kippte der Bagger aus noch nicht geklärter Ursache auf den Sattelauflieger und kam auf der Seite zum Liegen. Der 62-jährige Baggerfahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.  Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Der umgefallene Bagger musste mit einem Kran wieder aufgerichtet werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis etwa 13.45 Uhr.

 

Messer-Attacke wegen offener Rechnung

(ty) Am Samstag gegen 3.25 Uhr kam es vor einer Plattlinger Gastwirtschaft zu einer Auseinandersetzung, bei der zwei Gäste durch einen weiteren Gast mit einem Messer verletzt wurden. Laut Polizei verließ ein 32-Jähriger zusammen mit seiner 63-jährigen Mutter das Lokal, ohne den Rest seiner Zeche bezahlt zu haben. Der Wirt nahm daraufhin mit weiteren Gästen die Verfolgung auf und es kam in der Nähe der Wirtschaft zu einer Auseinandersetzung.

In deren Verlauf erlitt ein 27-jähriger Gast durch den 32-jährigen Tatverdächtigen, der ein Fischermesser mit sich führte, eine Stichverletzung im Rückenbereich – wobei der genaue Hergang noch ungeklärt ist. Ein weiterer 26-jähriger Gast, der den mutmaßlichen Täter daraufhin zu Boden brachte, erlitt bei dem Gerangel zwei Stich- und Schnittverletzungen am Oberschenkel. Die Mutter des Beschuldigten sprühte dem Wirt Pfefferspray ins Gesicht.

Die beiden verletzten Gäste werden stationär in einer Klinik behandelt, es besteht keine Lebensgefahr. Die Kripo ermittelt nun gegen Mutter und Sohn wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden indes gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

 

Ein Toter und drei Schwerverletzte

(ty) Beim Zusammenstoß zweier Pkw am gestrigen Nachmittag gegen 17 Uhr auf der B 20 bei Weiding (Kreis Cham) hat es einen Toten gegeben; drei weitere Personen mussten schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden.

Laut Polizei befuhr ein 56-jähriger Tscheche mit einem Skoda die Bundesstraße von Cham in Richtung Furth im Wald, er war auf der linken der zwei Spuren unterwegs und befand sich alleine im Wagen. Kurz nach der Abfahrt Weiding geriet sein Auto aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Marke Chevrolet, der mit drei Personen besetzt war und von einer 31-Jährigen gesteuert wurde. Der Unfallverursacher erlitt tödliche Verletzungen. Die 31-Jährige sowie die Insassen in ihrem Pkw – ihr dreijähriger Sohn und ihr 29-jähriger Lebensgefährte – wurden schwer verletzt. 

 

Weil's pressiert hat: Schiffe streifen sich

(ty) Zeitdruck war laut Auskunft der Wasserschutzpolizei am gestrigen Nachmittag der Auslöser einer Kollision zwischen zwei 135 Meter langen Fahrgastkabinenschiffen auf dem Main bei der Eltmanner Straßenbrücke. Zuvor hatte der Kapitän des in Richtung Bamberg fahrenden Schiffs am Wohnmobil-Stellplatz verbotenerweise seine 160 Passagiere aussteigen lassen, die dann in Bussen zur Stadtbesichtigung weiterfuhren.

Trotz Funkabsprache mit dem stromabwärts fahrenden Kapitän eines vollbesetzten Kabinenschiffs aus Basel fuhr der Erstgenannte durch die Straßenbrücke, wobei es zu einem Streifvorgang im Bugbereich beider Schiffe kam. Es wurde zum Glück niemand verletzt; der Sachschaden dürfte im unteren fünfstelligen Bereich liegen. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Kletterer mit Hubschrauber gerettet

(ty) Mit dem Rettungshubschrauber musste am gestrigen Nachmittag ein abgestürzter Kletterer im Kreis Bamberg gerettet werden. Der 30-Jährige kletterte mit einer Gruppe an der so genannten Edelweißwand in der Nähe von Würgau, auf einer Höhe von sechs Metern legte sich der Bamberger zur Sicherung einen Klemmkeil. Als er kurz darauf über dieses Sicherungsmittel abgelassen wurde, brach dieses aus dem Fels und der Mann stürzte etwa sechs Meter zu Boden. Auf Grund des unwegsamen Geländes musste die Rettung durch die Bergwacht erfolgen. Der Verletzte wurde über eine Seilwinde durch den Hubschrauber gerettet und anschließen in ein Krankenhaus gebracht.

 

Folgenreicher Unfall mit Gefahrgut-Lkw

(ty) Ein Unfall mit einem Gefahrgut-Lkw bei Iggensbach (Kreis Deggendorf) am heutigen Morgen sorgte für größere Verkehrsbehinderungen auf der A3 in beide Fahrtrichtungen. Gegen 5.50 Uhr kam es in Fahrtrichtung Regensburg im Bereich der Anschlussstellen Garham und Iggensbach zu dem Unfall. Der Lkw hatte Gas (Argon) geladen, er stürzte zur Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Laster wurde beschädigt und es kam zum Austritt von Gas. Verständigte Techniker der betroffenen Firma ließen kontrolliert Druck am Gasbehälter des Sattelaufliegers ab, um einer latenten Explosionsgefahr vorzubeugen. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Garham (Fahrtrichtung Regensburg) und Iggensbach (Fahrtrichtung Passau) ausgeleitet. Aufgrund der Bergungs- und Sicherungsarbeiten musste auch die Gegenfahrbahn gesperrt werden.

Zum Umfüllen der Ladung wurde von der Firma ein weiterer Tanklastzug zur Unfallstelle beordert. Dieser begann gegen 14.30 Uhr mit dem Umpumpen des Gases. Zeitgleich wurde der Verkehr auf der Gegenfahrbahn wieder freigegeben. Zur Bergung des Unfall-Lkw wurden Spezialkräne angefordert. Während der Dauer all dieser Maßnahmen kam es auch auf den Umleitungswegen teilweise zu erheblichen Behinderungen. Gegen 15.45 Uhr war der Lkw geborgen und die Straße konnte von der Autobahnmeisterei gereinigt werden. Im Anschluss wurde die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen um die 200 000 Euro. Die Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.


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