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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Zwei Ersthelfer auf der Autobahn getötet

(ty) Ein Verkehrsunfall auf der A70 im Kreis Schweinfurt hat in der Nacht zum heutigen Sonntag zwei Menschenleben gefordert. Nachdem zunächst eine VW-Fahrerin alleinbeteiligt verunglückt war, erfasste ein herannahender Audi zwei Ersthelfer. Die beiden Männer waren offenbar sofort tot. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

Gegen 2 Uhr hatte sich der Unfall in Fahrtrichtung Bamberg ereignet. Zunächst war aus noch ungeklärter Ursache ein VW Polo zwischen den Anschlussstellen Gochsheim und Schonungen gegen die Mittelleitplanke geprallt. Nachdem das Fahrzeug auf der linken Spur zum Stehen kam, brachte die Fahrerin sich und ihr Kind in Sicherheit. In der Folge hielten die Fahrer von zwei nachfolgenden Pkw mit eingeschaltetem Warnblinklicht auf dem Standsteifen an, um Hilfe zu leisten. Als sich die beiden Ersthelfer im Alter von 44 und 49 Jahren auf der Überholspur im Bereich des VW aufhielten, erkannte die Fahrerin eines herannahenden Audis die Situation offenbar zu spät.

Sie erfasste mit ihrem Pkw zunächst die beiden Ersthelfer und prallte anschließend gegen den VW, der nach wie vor auf der linken Spur stand. Die zwei Ersthelfer, die beide aus dem Landkreis Bamberg stammen, waren offenbar sofort tot. Die 26-Jährige am Steuer des Audi, die aus dem Landkreis Haßberge stammt, erlitt einen starken Schock. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

 

Schweres Ski-Unglück im Allgäu

(ty) Gegen 11 Uhr kam es gestern im Skigebiet Balderschwang auf Höhe des Gelbhansekopfes zu einem schweren Unfall. Eine 15-jährige Schülerin aus Baden-Württemberg stürzte in der Wellenbahn auf Piste Nummer 8. In der Folge kam sie auf dem Rücken zum Liegen und verlor die Richtungskontrolle. Unglücklicherweise rutsche sie auf eine Baumgruppe zu und prallte gegen einen der Bäume. Da sie regungslos liegenblieb, wurde sofort die Bergwacht alarmiert. Die Verletzungen waren so schwer, dass die Jugendliche per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Kempten geflogen wurde.

In der Klinik wurden ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und eine Wirbelsäulenverletzung diagnostiziert. Glück im Unglück hatte die 15-Jährige trotz des schweren Unglücks: Laut Polizei scheint der Skihelm ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leben gerettet zu haben, da die schweren Kopfverletzungen ohne Helm mit an sicher grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich gewesen wären.

Versuchtes Tötungsdelikt

(ty) Seit heute bearbeitet die Nürnberger Mordkommission ein Ereignis, das sich wohl am frühen Morgen im Stadtteil Gostenhof zugetragen hat. Ein 38-jähriger Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen verständigte eine Zeugin gegen 4.30 Uhr den Rettungsdienst. Sie teilte schwere Verletzungen des 38-Jährigen mit. Den Verletzten hatte sie in einem Anwesen an der Feuerleinstraße aufgefunden. Als die erste Streife der Inspektion Nürnberg-West eintraf, wurde der schwer Verletzte bereits in einem Rettungswagen ärztlich versorgt.

Die Beamten suchten eine Wohnung im Anwesen auf und trafen auf eine 34-jährige Frau. Sie soll nach ersten Erkenntnissen die ehemalige Lebensgefährtin des Verletzten sein. Die ersten Befragungen vor Ort ergaben, dass es wohl zu einem Streit zwischen ihr und dem 38-Jährigen gekommen war. Im Verlaufe dieser Auseinandersetzung soll sie mit einem Küchenmesser ihren ehemaligen Freund am Hals schwer verletzt haben. Nach Angaben des behandelnden Arztes bestehe Lebensgefahr. Das Messer wurde in der Wohnung gefunden.

Die 34-Jährige wurde festgenommen und zunächst zum Kriminaldauerdienst Mittelfranken gebracht. Der Bereitschaftsdienst der Mordkommission wurde alarmiert und übernahm wenig später die Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird die Beschuldigte einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dauern noch an.

 

Scheunen-Komplex wird Raub der Flammen

(ty) Sachschaden von geschätzten 200 000 Euro richtete am heutigen Vormittag ein Brand in einem etwa 70 Meter auf zehn Meter großen Scheunenkomplex im Bindlacher Ortsteil Heisenstein (Kreis Bayreuth) an. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, einige Kleintiere konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu der noch unbekannten Ursache des Brandes aufgenommen.

Kurz nach 9.15 Uhr bemerkte einer der Bewohner Feuer am Dachstuhl der Scheune des landwirtschaftlichen Komplexes und wählte den Notruf. Es gelang den Besitzern noch, einen Traktor aus der Scheune zu fahren, bevor sicher das Feuer weiter ausbreitete und es zu einer erheblichen Rauchentwicklung kam. Rasch eilten zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei herbei. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. In der Scheune befindlichen Hasen, Tauben und Hühner konnten nicht mehr gerettet werden.

Die Brandbekämpfung durch die zirka 320 Feuerwehrler dauerte bis etwa 11.30 Uhr. Dabei gelang es auch, das Übergreifen der Flammen auf zwei angrenzende Wohnhäuser zu verhindern. Nachlöscharbeiten und Brandwache waren noch in den Folgenstunden erforderlich.

 

Zwei lebensgefährlich Verletzte

(ty) Zu einem schweren Unfall ist es am heutigen Nachmittag auf der Kreisstraße zwischen Münnerstadt und Poppenlauer (Kreis Bad Kissingen) gekommen. Zwei Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Gegen 13.20 Uhr war ein 26-Jähriger aus dem Kreis Bad Kissingen mit seinem Citroen in Richtung Poppenlauer unterwegs; aus bislang noch ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über das Auto und geriet in den Gegenverkehr. Die 23-jährige Fahrerin eines entgegenkommenden Seat, die ebenfalls aus dem Landkreis Bad Kissingen stammt, konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Sie prallte mit ihrem Pkw frontal gegen die Beifahrerseite des Citroen.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitten beide Pkw-Lenker schwerste Verletzungen. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Was die Ursache für das Unglück war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Bad Kissingen geführt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Die beiden stark beschädigten Pkw mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe dürfte sich auf etwa 15 000 Euro belaufen.

  

Polizisten beleidigt, geschlagen und gebissen

(ty) Mehrere Streifen der Polizei waren nötig, um am gestrigen Abend in Fürth einen 23-jährigen Mann zu überwältigen. Wegen eines heftigen Streits waren die Beamten zuvor in eine Unterkunft in der Südstadt gerufen worden. Drei verletzte Beamte mussten in einem Klinikum behandelt werden; sie blieben glücklicherweise dienstfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme beim Beschuldigten an. Unter anderem wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte leitete die Polizei ein Verfahren gegen den jungen Mann ein.

Gegen 20.45 Uhr meldeten Zeugen eine erregte Auseinandersetzung in einer Gemeinschafts-Unterkunft an der Karolinenstraße: Ein 23-Jähriger soll sich besonders aggressiv hervortun und Mitbewohner bedrohen. Als die Beamten eingetroffen waren, richtete sich die Aggression sofort gegen sie. Der junge Mann weigerte sich trotz guten Zuredens strikt, sich zu beruhigen. Das Gegenteil war der Fall. Er versuchte, sich in einem Zimmer einzusperren, was verhindert werden konnte. Im Anschluss ging er auf die Beamten los. Deshalb musste unmittelbarer Zwang angewendet werden. Der 23-Jährige beleidigte die Beamten, schlug auf sie ein, biss einen sogar in den Oberschenkel. Letztlich aber konnte er überwältigt, gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Dort wurde er arretiert. Eine Ärztin bescheinigte zuvor die Haftfähigkeit.

 

Vier mutmaßliche Brandstifter gefasst

(ty) Am späten Freitagabend war in einer stillgelegten Müll-Schwelbrennanlage in Fürth ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei nahm kurz danach vier Tatverdächtige fest. Die Beschuldigten, 17 und 20 Jahre alt, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern übergeben beziehungsweise entlassen. Gegen sie wird nun ermittelt. Gleichzeitig prüfen die Kriminalbeamten, ob sie für weitere, in der Vergangenheit gelegte Brände an gleicher Örtlichkeit verantwortlich sind.

Gegen 22.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in den Aischweg gerufen. In der stillgelegten Müll-Schwelbrennanlage war zum wiederholten Male ein Feuer ausgebrochen. Während die Berufsfeuerwehr sofort mit den Löscharbeiten begann, leitete die Polizei eine Fahndung rund um den Brandort ein. Dabei fielen vier junge Männer auf. Mit dem Sachverhalt konfrontiert gaben sie zu, den Brand gelegt zu haben. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 8000 Euro. 

  

Auch gesungene Beleidigungen sind strafbar

(ty) Wahrscheinlich seine starke Alkoholisierung trieb heute einen Mann am frühen Morgen in Hof dazu, Polizisten mit gesungenen Schimpfwörtern zu beleidigen. Mit einem unsittlichen und vulgären Schmähgesang beleidigte der 26-Jährige aus Helmbrechts gegen 4 Uhr lautstark eine Polizeistreife, die sich in ihrem Streifenwagen vor der Altstadtpassage aufhielt. Womit der Mann wohl nicht gerechnet hatte: Das Fenster des Polizeiautos war geöffnet und die Beamten hörten zu. Die Folge: Kontrolle und Identitäts-Feststellung. Was den jungen Mann zu seinem Auftritt veranlasst hat, wusste er offenbar selbst nicht. Ein Grund könnten die rund 2,7 Promille gewesen sein.

            

Flucht vor Kontrolle: Polizistin verletzt

(ty) Gestern gegen 20.15 Uhr wollten Beamte der Polizeiinspektion Vilsbiburg einen Rollerfahrer auf der Landshuter Straße in Velden (Kreis Landshut) einer Kontrolle unterziehen, da der Zweirad-Fahrer augenscheinlich noch ein Kind war. Sozius war augenscheinlich eine erwachsene Person. Nachdem die Beamten eindeutige Haltsignale gegeben hatten, versuchte sich der Fahrer zunächst der Kontrolle zu entziehen. Dabei flüchtete er über die Theodor-Triebenbacher-Straße in Richtung Gewerbegebiet. Hier wechselten dann Fahrer und Sozius die Positionen und der Roller setzte sich mit maximaler Geschwindigkeit über einen Fuß- und Radweg in Richtung Vilssteg in Bewegung.

Wie es heißt, positionierte sich eine Polizeibeamtin zu Fuß unmittelbar vor den Rollerfahrer und signalisierte diesem erneut, stehen zu bleiben. Auch diese eindeutige Weisung ignorierte der Fahrer – raste ohne anzuhalten auf die Beamtin zu. Sie konnte sich noch zur Seite drehen, aber nicht mehr verhindern, dass ihr der Roller über die Zehen des rechten Fußes fuhr. Die Beamtin erlitt leichte Schmerzen.

Im Anschluss gelang dem Motorroller die Flucht in Richtung Vilsstraße. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten weder Roller noch die beiden Fahrer festgestellt werden. Nach den Feststellungen der Beamten handelte es sich um einen schwarzen Motorroller mit einem noch gültigen Versicherungskennzeichen. Die Ermittlungen zum Halter laufen. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Rufnummer (0 87 41) 96 27 0.


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