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Die Alu-Beschichtung verursachte einen Kurzschluss. Münchner Stammstrecke rund 70 Minuten gesperrt. Eindringlicher Hinweis der Bundespolizei.

(ty) Ein mit Aluminium beschichteter Luftballon hat gestern am frühen Morgen am Münchner S-Bahn-Haltepunkt Karlsplatz (Stachus) einen Kurzschluss in der Oberleitung ausgelöst. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 1.30 Uhr. Eine in Richtung Ebersberg einfahrende S3 konnte nach Angaben der Bundespolizei noch rechtzeitig anhalten und wurde – ebenso wie die Oberleitung – nicht beschädigt.

"Woher der Alu-Ballon kam, ist nicht bekannt", teilte die Bundespolizei heute mit. Durch den Stromüberschlag sei die Decke beschädigt worden (siehe Foto unten); Teile davon seien auch in den Gleisbereich gefallen. Verletzt worden sei bei dem Zwischenfall zum Glück niemand. Die Stammstrecke war allerdings für rund 70 Minuten gesperrt, dadurch kam es zu Behinderungen im Münchner S-Bahn-Verkehr.

 

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang einmal mehr eindringlich darauf hin, dass die Mitnahme von aufgeblasenen, aluminium-beschichteten Luftballonen in Bahnhöfen und S-Bahn-Haltepunkten sowie in Zügen und S-Bahnen verboten ist. "Immer wieder kommt es durch entwichene, herumfliegende Alu-Ballone zu Kurzschlüssen in der Oberleitung", erklärt ein Polizei-Sprecher. Insbesondere, wenn die mit Alu beschichteten Ballone in die Stromabnehmer geraten, komme es zu erheblichen Sachschäden in der Oberleitung und der Tunneldecke sowie in der Folge zu meist länger anhaltenden Strecken-Sperrungen.


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