Logo
Anzeige
Anzeige

Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Frau stirbt nach Christbaum-Brand

(ty) Ein brennender Weihnachtsbaum sorgte in der Nacht zum 9. Januar im Hemhofener Ortsteil Zeckern (Kreis Erlangen-Höchstadt) für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz. Eine 69-jährige Frau zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Am Samstag erlag die Bewohnerin nun ihren Verletzungen in einem Krankenhaus, wie heute gemeldet wurde.

Der Christbaum, der mit brennenden Kerzen geschmückt war, fing gegen 0.25 Uhr Feuer. Als die 69-jährige Hausbewohnerin dies bemerkte, versuchte sie noch, den brennenden Baum aus dem Anwesen an der Amselstraße zu ziehen. Die Seniorin erlitt hierbei Verbrennungen, die als lebensgefährlich eingestuft wurden, und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 71-jährige Ehemann, der seiner Gattin zu Hilfe gekommen war, zog sich ebenfalls eine Brandverletzung zu und musste medizinisch versorgt werden. Der durch den Brand entstandene Sachschaden lag bei etwa 5000 Euro. 

 

Krimineller Anhalter

(ty) Am Samstagabend kam ein 31-Jähriger am Illertissener Bahnhof (Kreis Neu-Ulm) mit einem Unbekannten ins Gespräch. Dieser fragte in der Folge den 31-Jährigen, ob er ihn nach Hause fahren könne. Der Mann nahm ihn daraufhin gegen 22 Uhr in seinem Auto mit und wurde an der Beethovenstraße aufgefordert, anzuhalten. Nachdem dort beide Personen ausstiegen, wurde der 31-Jährige von dem Unbekannten unvermittelt im Halsbereich gewürgt und unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert.

Der Pkw-Fahrer händigte dem Täter daraufhin 70 Euro Bargeld aus und fuhr diesen noch nach Aufforderung bis zu einem nahen Bekleidungsgeschäft an die Friedrich-Ebert-Straße. Dort stieg der Täter aus und verschwand. Nach diesem Vorfall fuhr der Geschädigte zunächst nach Hause und danach zur Polizeiinspektion Illertissen. Durch die Tat zog sich der 31-Jährige leichte Verletzungen zu. Der unbekannte Täter wurde vom Geschädigten als etwa Anfang 20, mit kurzen schwarzen Haaren, schlanker Statur und etwa 180 Zentimeter groß beschrieben. Bekleidet war der Täter mit einer blauen Jeans, Turnschuhen und einer dunklen Winterjacke. 

Ochse erschossen

(ty) Gestern gegen 19.20 Uhr berichteten der Polizei mehrere Anrufer von einem frei herumlaufenden Ochsen zwischen Höchstädt und Wertingen (Kreis Dillingen). Unter anderem wurde dieser im Bereich der Staatsstraße 2033 bei Binswangen gesehen. Da ein Einfangen des Tieres nicht möglich war und eine erhebliche Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bestand, entschloss sich der Besitzer in Absprache mit den hinzugerufenen Polizeibeamten, das Tier erschießen zu lassen. Für die Absicherung war außerdem die Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Der Ochse wurde schließlich an einem angrenzenden Feld von einem Polizeibeamten erschossen.

 

Tankstelle überfallen

Nach dem Raubüberfall auf eine Tankstelle am Dienstagnachmittag in Hof veröffentlichen die Ermittler der Kripo Hof nun Bilder der Überwachungskamera (Foto oben) und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Gegen 16.15 Uhr betrat der vermummte Unbekannte den Verkaufsraum der Tankstelle in der Fabrikzeile. Im Kassenbereich bedrohte er den Angestellten mit einem Messer und forderte Bargeld. Der Beschäftigte händigte dem Räuber aus der Kasse Bargeld aus. Anschließend flüchtete der Vermummte nach ersten Erkenntnissen über die Saale in Richtung Mühldamm.

Zahlreiche Streifen sowie Diensthundeführer fahndeten umgehend nach dem Mann. Bislang ergaben sich allerdings keine Hinweise auf die Identität oder den Verbleib des Räubers. Mit der Beschreibung des Tatverdächtigen und Lichtbildern aus der Überwachungskamera erhoffen sich die Kripobeamten Hinweise auf die Identität des Mannes. Der junge Mann ist etwa 170 Zentimeter groß und schlank. Er trug einen grauen Kapuzenpulli mit der Aufschrift „Nike Air“, eine dunkelgraue Hose, weiße Nike-Turnschuhe, schwarze Handschuhe und einen schwarzen Rucksack. Er sprach ausländischen Akzent.

Brand in Reha-Klinik

(ty) Sachschaden in fünfstelliger Höhe entstand heute bei einem Brand in einer Reha-Klinik in Bayreuth. Rund 100 Patienten mussten im Zuge einer Evakuierung das Gebäude verlassen. Die Ursache dürfte nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt gewesen sein.

Gegen 3 Uhr mussten Feuerwehr und Polizei zu dem Brand in der Klinik an der Kulmbacher Straße ausrücken. Wie die Einsatzkräfte feststellten, drang dort Rauch aus einem verschlossenen Laborraum im Erdgeschoss. Da der Qualm zu dieser Zeit bereits in die darüber liegenden Geschosse zog, evakuierte die Polizei vorsorglich und brachte die Patienten in einer Turnhalle auf dem Klinik-Areal unter.

Die Feuerwehrkräfte konnten die Flammen, die vermutlich im Bereich eines Computers ausgebrochen waren, schnell unter Kontrolle bringen und löschen, sodass gegen 4.30 Uhr die meisten der Patienten wieder zurück in ihre Zimmer durften. Weder Patienten noch Rettungskräfte zogen sich Verletzungen zu. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei Bayreuth-Stadt.

 

Beziehungsstreit eskaliert

(ty) Gestern Abend erschien eine Frau bei der Polizeiinspektion Günzburg und teilte mit, dass ihr ehemaliger Lebenspartner nicht wie vereinbart aus ihrer Wohnung ausziehen will. Kurz darauf teilte sie mit, dass sie von ihm nun auf ihrem Smartphone eine Nachricht erhalten habe, in welcher dieser im Rahmen des Trennungs-Streits drohte, dass er auf Polizisten schießen würde, wenn diese an der besagten Wohnung im Stadtgebiet erscheinen würden.

Aufgrund der ersten Ermittlungen musste davon ausgegangen werden, dass der Mann, der sich alleine in der Wohnung aufhielt, im Besitz einer Schusswaffe ist. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes mit mehreren Streifen wurden vor Ort durch die Einsatzkräfte Schüsse aus der betreffenden Wohnung wahrgenommen. Zudem wurde beobachtet, dass der Mann eine Handfeuerwaffe durch das geschlossene Fenster auf die Einsatzkräfte richtete. Die Anwesen der unmittelbaren Nachbarn wurden evakuiert.

Letztlich gelang es, den Mann im Rahmen einer telefonischen Kontaktaufnahme zur Aufgabe zu bewegen. Er begab sich aus dem Wohnanwesen und wurde dort vor der Haustüre von den Einsatzkräften festgenommen. Dabei wurde der Mann leicht verletzt. Anschließend wurde das betreffende Anwesen durchsucht. Dabei wurde die Schusswaffe mit dazugehöriger Munition aufgefunden. Bei der Waffe handelte es sich um eine so genannte Schreckschuss-Waffe. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Verdächtiger Gegenstand

(ty) Ein Spaziergänger fand gestern einen verdächtigen Gegenstand in Burglengenfeld. Nach erster Begutachtung der Polizei sind Spezialisten des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) hinzugezogen worden.

Gegen 15 Uhr teilte ein Passant bei der Polizei mit, dass er im Bereich einer Straßenbaustelle in der Verlängerung zur Dr.-Kurt-Schumacher-Straße auf einem Feldweg ein Objekt bemerkt hat, das einer Rohrbombe ähnelt. Durch die Technische Sondergruppe beim LKA ist der Gegenstand vor Ort bewertet, gesichert und schließlich abtransportiert worden. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um ein sprengfähiges Objekt handeln. Die detaillierte Begutachtung hierzu dauert an.

Der Ablageort des Gegenstands weist nicht darauf hin, dass bei einer Auslösung Personen geschädigt werden sollten. Dennoch wäre möglicherweise Sachschaden an direkt angrenzenden Baumaschinen entstanden. Die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Die Hintergründe und eine eventuelle Motivation sind noch unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen. In der Zeit zwischen dem Arbeitsende auf der Baustelle am Freitagnachmittag und der Auffindung am Sonntagnachmittag muss der Gegenstand von einem bislang Unbekannten abgelegt worden sein. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

 

Nicht sehr clever

(ty) Einige Schwierigkeiten hat nun eine 30-Jährige, die am Samstagvormittag zur Coburger Polizeidienststelle fuhr. Die Frau stand unter Drogen-Einfluss und wurde per Haftbefehl gesucht. Die 30-jährige Deutsche fuhr gegen 10 Uhr mit ihrem Auto wegen einer Vernehmung zur Polizei. Hierbei fiel den Beamten auf, dass sie offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, was ein Drogentest wenig später bestätigte. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und fanden bei der Durchsuchung der Frau außerdem eine geringe Menge Crystal, die sie sicherstellten.

Während der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haftbefehl vorlag, den sie nur durch Zahlung eines vierstelligen Geldbetrags abwenden konnte. Nachdem sie mit Hilfe einer Bekannten den geforderten Betrag aufbringen konnte, durfte die 30-Jährige die Coburger Dienststelle mit mehreren Anzeigen im Gepäck wieder verlassen. In ihrem Fahrzeug durfte sie dabei allerdings nur als Beifahrer Platz nehmen.

Groß angelegte Drogen-Razzien

(ty) Sichergestelltes Betäubungsmittel im Kilobereich, illegale Waffen und Drogengeld sowie mehrere Festnahmen – das ist das polizeiliche Fazit einer groß angelegten Durchsuchungs-Aktion von Staatsanwaltschaft Memmingen, Kripo Neu-Ulm und Kripo Ulm, wie heute bekanntgegeben wurde. Im Rahmen eines seit Monaten umfangreich geführten Ermittlungsverfahrens durch eine länderübergreifende Ermittlungsgruppe der Kriminaldienststellen Neu-Ulm und Ulm wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des bewaffneten und bandenmäßigen Handel-Treibens von Betäubungsmitteln geführt. In den frühen Morgenstunden des vergangenen Mittwochs wurden in der Region Ulm/Neu-Ulm sowie in einem Fall auch in Nordrhein-Westfalen insgesamt 17 Wohnungen durchsucht.

Die Kripo Neu-Ulm wurde dabei von Diensthundeführern mit Rauchgift-Spürhunden, Einsatzkräften der operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm und der Polizeiinspektion Neu-Ulm, dem Unterstützungskommando der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg und von Spezialeinsatzkommandos (SEK) unterstützt. Es lagen Erkenntnisse vor, wonach die Täter teilweise im Besitz von nicht legal erworbenen scharfen Schusswaffen waren. Auch drei Staatsanwälte waren bei den Razzien vor Ort. Die umfangreichen Durchsuchungs-Maßnahmen führten zur Auffindung von mehr als acht Kilogramm Amphetamin, über sechs Kilo Marihuana, fast vier Kilogramm Haschisch, zirka 100 Gramm Kokain und über 300 Gramm Ecstasy.

Ferner wurden ein Bargeld-Betrag im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich – mutmaßlich stammte das Geld aus Drogengeschäften – und fünf Pkw beschlagnahmt. Drei scharfe Pistolen und drei verbotene Gegenstände, die dem Waffengesetz unterliegen, konnten die Beamten ebenfalls sicherstellen. Gegen insgesamt vier Tatverdächtige waren im Vorfeld bereits auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle erlassen worden. Am Einsatztag konnten all diese Personen festgenommen werden.

Insgesamt wurden aufgrund der Ermittlungen und den aufgefundenen Beweismitteln im Nachgang der Razzien sieben Tatverdächtige beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Die Ermittlungsrichterin bestätigte die Haftbefehle für die genannten vier Personen, für die weiteren drei Tatverdächtigen erließ sie Haftbefehl. Die Beschuldigten wurden daraufhin in Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen richten sich gegen derzeit insgesamt zwölf Personen im Alter zwischen 21 und 40 Jahren; alle Tatverdächtigen sind deutsche Staatsangehörige.

Nach Messer-Attacke in Psychiatrie eingewiesen

(ty) An der Fürther Straße im Nürnberger Stadtteil Bärenschanze war es, wie berichtet, am gestrigen Morgen zu einem Messer-Angriff auf eine Passantin. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Polizei einen 25-jährigen Iraker unter dringendem Tatverdacht fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Festgenommene heute einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg vorgeführt. Dieser erließ einen Unterbringungs-Befehl gegen den 25-Jährigen. Der Mann wurde daraufhin in eine Fachklinik gebracht. 

Ein zunächst Unbekannter hatte am Sonntag gegen 5 Uhr eine 21-jährige Frau unvermittelt mit einem Messer angegriffen und verletzt. Nach der Tat flüchtete der Angreifer. Das Opfer hielt sich zu Besuch in der Stadt auf. Die Frau wurde vom Rettungsdienst umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr, wurde heute gemeldet.

Die Polizei fahndete sofort mit einem Großaufgebot nach dem geflüchteten Messer-Angreifer; die intensive Fahndung erstreckte sich auch auf umliegende Stadtteile. Die Maßnahmen wurden von einem Polizeihubschrauber sowie mehreren Suchhunden unterstützt. Der Kriminaldauerdienst führte die Spurensicherung am Tatort durch. Ebenso nahmen Beamte der Mordkommission noch am Sonntagmorgen die Ermittlungen auf.

Im Rahmen der Fahndungs-Maßnahmen wurden mehrere Personen überprüft, bei denen sich jedoch kein Tatverdacht erhärtete. Gegen 12 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken von einer Ärztin des Klinikum Nürnberg-Nord darüber informiert, dass sich bei ihr eine psychisch auffällige Person befinde, die angab, eine Frau verletzt zu haben.

Bei dieser Person handelte es sich um den 25-jährigen Iraker, der seit 30. November 2000 als Flüchtling anerkannt ist. Er gilt als dringend tatverdächtig und räumte in einer Spontanäußerung auch gegenüber den ihn festnehmenden Polizeibeamten die Tat ein. Die Staatsanwaltschaft stellte gegen den Festgenommenen Antrag auf Erlass eines Unterbringungs-Befehls. Die Ermittlungen dauern an, insbesondere wird noch nach dem zweiten Schuh des Tatverdächtigen sowie der vollständigen Tatwaffe gesucht. Derzeit wird ein DNA-Abgleich mit dem aufgefundenen Schuh durch die Rechtsmedizin durchgeführt.


Anzeige
RSS feed