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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Festnahme nach rasender Flucht und Warnschüssen

(ty) Beamten der Verkehrspolizei Weiden gelang heute Nacht auf Höhe der A93-Anschlussstelle Schwandorf-Mitte die Festnahme eines mutmaßlichen Autodiebs. Nachdem der Wagen, mit dem der 39-Jährige auf rasender Flucht war, von einem Polizeiauto gerammt worden war, versuchte der Mann noch zu Fuß zu türmen. Er konnte aber nach der Abgabe von Warnschüssen festgenommen werden. 

Gestern Abend kam es gegen 22.30 Uhr durch die Polizei Sachsen zu einer Fahndung nach einem geklauten BMW-Touring. Dieser fuhr mit unbekanntem Kennzeichen auf der A93 von Hof in Richtung Regensburg. Gegen 23.15 Uhr stellten Fahnder der Verkehrspolizei Weiden einen verdächtigen BMW fest, der mit über 200 km/h in Richtung Regensburg raste, und folgten ihm. Der BMW verließ an der Anschlussstelle Schwandorf-Mitte die Autobahn – verfolgt von den Fahndern, die dabei das Anhaltesignal gaben.

Der BMW-Fahrer lenkte sein Fahrzeug unmittelbar wieder auf die Autobahn-Auffahrt weiter in Richtung Regensburg. Im Bereich der Auffahrt versuchten die Fahnder den Wagen anzuhalten, wobei dieser in die Leitplanke geriet aber weiterfahren konnte. Unmittelbar an der Einfahrt zur Autobahn wendete der Tatverdächtige um entgegen der Fahrtrichtung zu fahren. Als die Beamten dies erkannten, rammten sie den flüchtenden BMW seitlich, sodass die beiden Autos an der Mittelleitplanke zum Stehen kamen.

Der Fahrer des BMW sprang daraufhin aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß über die Gegenfahrbahn – verfolgt von den Beamten. Im Nachlaufen gaben die Polizisten mehrere Warnschüsse in die Luft ab, wodurch der Flüchtende zum Stehenbleiben bewegt werden konnte. Der Tatverdächtige, ein 39-jähriger Ungar, konnte dann ohne weitere Gegenwehr festgenommen werden. Die Beamten und der Festgenommene erlitten leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An dem gestoppten BMW waren Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Halle angebracht, die als gestohlen gemeldet sind. Die polizeilichen Ermittlungen übernahm noch in den Nachtstunden die Kriminalpolizei Amberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Amberg. 

Die Ermittler bitten Verkehrsteilnehmer, die auf das Geschehen aufmerksam geworden sind und sachdienliche Hinweise zum Ablauf geben können oder die eventuell selbst gefährdet oder geschädigt wurden, sich mit der Polizei unter der Rufnummer (0 96 21) 89 00 in Verbindung zu setzen.

Geisterfahrer gestoppt

(ty) Am frühen gestrigen Abend gingen mehrere Anrufe bezüglich eines Falschfahrers auf der A7 im Kreis Würzburg bei der Polizei ein. Er war auf der Richtungsfahrbahn Kassel als Geisterfahrer unterwegs. Kurz nach 18 Uhr war der 75-Jährige mit seinem VW-Passat auf der A7, Fahrtrichtung Kassel, auf Höhe der Anschlussstelle Estenfeld in Richtung Ulm unterwegs. Auf der Nebenfahrbahn, an der Ausfahrt Estenfeld, brachte ihn ein Pkw-Fahrer, der ihm entgegen kam, per Lichthupe zum Stehen.

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer setzte seinen Pkw direkt hinter den Falschfahrer, keilte diesen damit ein, und konnte damit ein Weiterfahren auf die Hauptfahrbahn in falsche Richtung verhindern. Nachdem die Verkehrspolizei eingetroffen war, erlitt der 75-Jährige mehrere Krampfanfälle. Ein zufällig vorbeifahrender tschechischer Rettungswagen hielt an, um Erste Hilfe bei dem stark verwirrten Mann zu leisten. Ein herbeigerufener deutscher Rettungswagen brachte den Mann dann mit Verdacht auf Schlaganfall in ein Krankenhaus. Den Geisterfahrer erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

 

Geflüchtete Jugendliche festgenommen

(ty) Die beiden Jugendlichen, die am vergangenen Wochenende aus einer Einrichtung für kriminelle Minderjährige im Weißenstadter Ortsteil Franken (Kreis Wunsiedel) geflüchtet waren, sind festgenommen worden. Beide befinden sich jetzt in Untersuchungshaft. Unklar ist allerdings noch, wo sich das Auto befindet, das die beiden für ihre Flucht geklaut hatten.

Ein Hinweis aus der Bevölkerung führte die Beamten der Wunsiedler Polizei am gestrigen Nachmittag in ein Waldstück beim Wunsiedler Ortsteil Stemmasgrün, wo sie den 16- und den den 17-Jährigen aufgriffen. Die Polizisten führten die Festgenommenen einem Richter am Amtsgericht Wunsiedel vor, der gegen beide Untersuchungshaft anordnete. Daraufhin lieferten Beamte die Jugendlichen in verschiedene Justizvollzugsanstalten ein.

Der gestohlene, orangefarbene "Suzuki Splash" mit WUN-Kennzeichen konnte noch nicht aufgefunden werden. Angeblich soll das Fahrzeug mit einem technischen Defekt stehen geblieben sein. Zeugen, die Hinweise auf den gesuchten Wagen geben können, werden gebeten, sich unter (0 92 32) 99 47 -0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Bomben-Drohung in Augsburg

(ty) In der Nacht zum heutigen Dienstag ging von einem unbekannten Absender eine Bomben-Drohung per E-Mail an die Stadt Augsburg ein. Gegen 8 Uhr wurde die Polizei informiert. Es wird ein Zusammenhang mit den Drohschreiben gegen weitere deutsche Städte gesehen. Das Rathaus und das Verwaltungsgebäude an der Blauen Kappe" wurden geräumt. Betroffen von der Maßnahme waren auch der direkt an den Gebäuden vorbeifahrende ÖPNV.

Gegen 11 Uhr wurde gemeldet: Die Durchsuchungen des Rathauses und der Verwaltungsgebäude im Bereich des Rathausplatzes sind abgeschlossen, verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden. Es begannen die Durchsuchungs-Maßnahmen mit Polizeikräften und Diensthunden am Verwaltungsgebäude an der Blauen Kappe. Die polizeilichen Absperr-Maßnahmen am Rathausplatz wurden aufgehoben, der ÖPNV konnte wieder fahren. Gegen 12 Uhr hieß es: Inzwischen wurden auch die Durchsuchungs-Maßnahmen an der Blauen Kappe sowie in den Bürgerbüros in den Stadtteilen abgeschlossen. Auch hierbei wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden.

Insgesamt waren rund 500 städtische Mitarbeiter von den Evakuierungs-Maßnahmen betroffen. Die städtischen Verwaltungsgebäude am Rathausplatz und die Bürgerbüros in Haunstetten, Kriegshaber und Lechhausen blieben heute geschlossen. Die Abend-Veranstaltungen im Augsburger Rathaus sollten hingegen stattfinden.

 

Geflüchteter 37-Jähriger gefasst

(ty) Nachdem ein 37-Jähriger Mitte des Monats erneut aus der geschlossenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses in Lohr am Main (Kreis Main-Spessart) geflüchtet war, hat die Polizei den Mann am gestrigen Abend in Würzburg-Zellerau festgenommen. Der Mann hatte am 17. März gewaltsam die Verriegelung eines Fensters in einem Aufenthaltsraum aufgebrochen und konnte anschließend vom Innenhof aus die Umzäunung des Geländes überwinden.

Die unterfränkische Polizei fahndete seitdem und bat auch die Öffentlichkeit um Hinweise. Im Laufe des gestrigen Tages ergaben sich Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten. Schließlich konnte er gegen 21.30 Uhr durch zivile Einsatzkräfte der operativen Ergänzungsdienste im Würzburger Stadtteil Zellerau festgenommen werden. Der Mann wurde anschließend wieder nach Lohr am Main ins Bezirkskrankenhaus gebracht.

Bruder (9) rettet Schwester (2)

(ty) Der geistesgegenwärtigen Reaktion ihres großen Bruders verdankt eine Zweijährige womöglich ihr Leben. Der Neunjährige rettete sich und seine Schwester heute Morgen in Nürnberg aus dem brennenden Pkw der Mutter. Die 31-Jährige war gegen 7.45 Uhr mit dem BMW in der Pfründnerstraße unterwegs; dort stellte sie ihren Pkw ab und brachte ihr sechsjähriges Kind in den Kindergarten. In der Zwischenzeit warteten die zwei und neun Jahre alten Geschwister im Fahrzeug auf die Rückkehr der Mutter.

Plötzlich bemerkte der Neunjährige eine starke Rauchentwicklung und sah beim Verlassen des Autos den brennenden rechten Hinterreifen. Sofort befreite er seine Schwester aus dem Wagen und brachte sie ins Freie. Kurz darauf kam die Mutter zurück. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg konnte trotz schnellen Eingreifens den Vollbrand des BMW nicht verhindern. Das Auto brannte komplett aus; der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 10 000 Euro. Es wurde niemand verletzt. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt, die Ermittlungen dauern an.

 

Große Menge Rauschgift

(ty) Im Rahmen von Ermittlungen der Polizeiinspektion und Kriminalpolizeistation Miesbach wurde in Bayrischzell eine größere Menge Cannabis sowie eine professionelle Aufzucht-Anlage für Cannabis-Pflanzen sichergestellt. Ein 54-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Nach der Vorführung beim Haftrichter wurde der 54-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen der Kripo dauern an. Heute gab die Polizei Details zu dem Fall bekannt.

Im Rahmen von Ermittlungen hatte sich der Verdacht erhärtet, dass der 54-Jährige aus Bayrischzell im Besitz von Rauschgift ist. Bei einer Überprüfung und Durchsuchung am 19. März war im Besitz des Mannes in dessen Bayrischzeller Wohnung mehr als ein Kilogramm Cannabis sichergestellt worden. Im Verlauf der Razzia wurde in einer Garage hinter einem unscheinbaren Zugang eine professionelle Aufzucht-Anlage für Cannabis-Pflanzen entdeckt.

Die Anlage war mit hochwertiger Beleuchtungstechnik, Be- und Entlüftung und Bewässerung für die Pflanzen ausgestattet. In der Anlage wurden Hunderte Marihuana-Pflanzen sowie mehrere hundert Gramm Cannabis sichergestellt.  Allein die Spurensicherung an der Anlage nahm zwei Tage in Anspruch.

Drei Festnahmen nach Überfall

(ty) Heute Nacht wurde in Rosenheim ein 34-Jähriger von drei Männern überfallen. Die Beschuldigten konnten bereits ermittelt und festgenommen werden. Über den Notruf der Einsatz-Zentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd teilte gegen 1.30 Uhr ein Zeuge mit, dass soeben ein Mann im Bereich der Münchener Straße von drei männlichen Tätern niedergeschlagen und ausgeraubt worden sei. Das Opfer wurde wegen nicht unerheblicher Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Zeuge, der den Notruf absetzte, konnte sehr gute und detaillierte Hinweise geben. Ein Taxifahrer machte außerdem noch eine entscheidende Wahrnehmung. So sind im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungs-Maßnahmen sowie nach der Sichtung von Video-Aufzeichnungen die drei mutmaßlichen Täter – ein 20-jähriger und zwei 23-jährige somalische Asylbewerber – schnell ermittelt und dann in deren Zimmer der Asyl-Unterkunft festgenommen worden.

Dabei wurden auch noch Teile der Tatbeute sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Die zuständige Staatsanwaltschaft stellte nach Bekanntwerden des Sachverhalts gegen alle drei Beschuldigte Haftanträge.

 

Grenzpolizisten mit richtigem Riecher

(ty) Gestern wurde am Memminger Bahnhof ein 48-jähriger Rumäne verhaftet, der aufgrund seines Haftbefehls nun 100 Tage in einer Justizvollzugsanstalt absitzen muss. Kurz darauf stieg den Fahndern Marihuana-Geruch in die Nase. Eine 18-Jährige hatte sich einen Joint angezündet und nicht bemerkt, dass sie unmittelbar neben den Zivilfahndern stand. In ihrem Rucksack wurde noch eine kleine Menge Marihuana gefunden.

Außerdem muss ein 33-Jähriger mit einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz rechnen, der mit Cannabis im Gepäck an dem Bahnhof aufgegriffen wurde. Bei vier jungen Männern wurden ausländer-rechtliche Verstöße festgestellt. Sie waren der Verpflichtung, sich einen Nationalpass zu besorgen, nicht nachgekommen.


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