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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Brand bringt Cannabis-Aufzucht ans Licht

(ty) Am Dienstagabend geriet auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Landkreis Altötting eine Holzhütte in Brand. Weil die Flammen anschließend auch noch auf eine Lagerhalle übergriffen, summiert sich der entstandene Sachschaden auf etwa 30 000 Euro. Zwei Personen zogen sich bei Löschversuchen leichte Verletzungen zu. Gegen einen der beiden, einen 24-Jährigen, stellte die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag – denn er steht in dringendem Verdacht, in der Holzhütte Cannabis angebaut und Handel mit dem Rauschgift getrieben zu haben.

Freiwillige Feuerwehren aus der Region, der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei rückten am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr wegen des Brands auf dem landwirtschaftlichen Anwesen an. Auf dem Hof stand zu dieser Zeit eine Holzhütte in Vollbrand und die Flammen drohten bereits auf eine Lagerhalle überzugreifen. Zwei Personen, die vor Ort selbst Löschversuche unternommen und sich dabei leichte Verletzungen zugezogen hatten, kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Den entstandenen Gesamtschaden schätzen Feuerwehr und Polizei auf etwa 30 000 Euro.

Noch während die Löscharbeiten liefen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass in der Holzhütte eine größere Aufzucht-Anlage für Pflanzen installiert war. Für die Polizisten war schnell klar, dass hier Cannabis angebaut worden war. Einer der beiden Verletzten, ein 24-Jähriger, räumte das wenig später bei seiner Vernehmung ein und verriet auch den Aufbewahrungsort seiner Ernte.

Insgesamt wurden auf dem Anwesen rund 10,8 Kilo Marihuana und weitere Beweismittel sichergestellt, die auf einen Rauschgift-Handel hindeuten. Gegen den geständigen Tatverdächtigen stellte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehlsantrag, den der Ermittlungsrichter heute bestätigte. Der 24-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Nachbar droht mit Schwert

(ty) Ein Streit wegen Ruhestörung in Lindau führte in der Nacht auf heute zu einem Polizei-Einsatz. Ein 26-Jähriger beschwerte sich bei seinem 63-jährigen Nachbarn darüber, dass er nach 1.45 Uhr immer noch laut sei. Der 63-Jährige hatte unter anderem mit einem Hammer auf dem Boden herumgeklopft. Als der 26-Jährige bei seinem Nachbarn anklopfte, ging dieser nach Öffnen der Türe mit einer Art Kurzschwert auf den 26-Jährigen sowie dessen gleichaltrige Freundin los.

Der Nachbar äußerte mehrfach, dass er sie abstechen und umbringen werde. Das Pärchen flüchtete sich in seine Wohnung und rief die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten war die Wohnungstür des 63-Jährigen geschlossen. Er öffnete die Türe, als die Polizei bei ihm anklopfte, und wurde sofort überwältigt und gefesselt. Das Kurzschwert sowie drei weitere Messer wurden sichergestellt. Der 63-Jährige war erheblich alkoholisiert. Ein Test ergab 1,8 Promille. Der 63-Jährige musste den Rest der Nacht in der Arrestzelle verbringen.

 

Um 17 000 Euro betrogen 

(ty) Am gestrigen Nachmittag übergab ein 69-Jähriger in Schweinfurt einem Betrüger 17 000 Euro Bargeld. Er tat dies im festen Glauben, seine Enkelin zu unterstützen. Gegen 15.30 Uhr rief eine unbekannte Frau bei ihm an und gab sich als Enkelin aus. Die bat am Telefon um 84 000 Euro für einen Wohnungskauf. Da der Mann zwar nicht über derartige finanzielle Reserven verfügt, er seine vermeintliche Enkelin aber dennoch unterstützen wollte, übergab er wenig später einem ihm unbekannten angeblichen Bank-Mitarbeiter, der bei dem Rentner vorbeikam, 17 000 Euro. Die Masche ist hinlänglich als Enkeltrick bekannt. Die Polizei warnt immer wieder.

Flucht bringt Marihuana-Anbau ans Licht

(ty) Am 1. April wollte eine Streife der Polizeiinspektion Illertissen bei einem Pkw-Lenker in Bellenberg eine Verkehrskontrolle durchführen. Der gab jedoch Gas und flüchtete mit bis zu 160 km/h. Weil er zusätzlich noch das Licht ausschaltete, konnte er entkommen. Bei einer anschließenden Überprüfung der Halteradresse in Altenstadt, stellten die Polizeibeamten fest, dass der geflüchtete Pkw-Fahrer zu Hause offenbar Marihuana angebaut hatte.

Die Durchsuchungs-Maßnahmen bei dem 40-Jährigen wurden in der Nacht unterbrochen und am folgenden Tage bei Tageslicht von der Kripo Neu-Ulm fortgesetzt. Insgesamt konnten laut heutiger Mitteilung im Haus und auf dem Anwesen etwa 1,5 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Gegen den 40-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Anbaus (Foto ganz oben) und Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Die begangenen Verkehrsverstöße während der Flucht – unter anderem Fahren ohne Fahrerlaubnis – werden von der Polizeiinspektion Illertissen bearbeitet. Nach Erlass eines Haftbefehls konnte dieser nun in dieser Woche vollzogen werden. Nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgericht Memmingen am gestrigen Tage, wurde der 40-Jährige im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

 

In Psychiatrie eingewiesen

(ty) Der 24-Jährige, der – wie berichtet – im dringenden Verdacht steht, am vergangenen Sonntag in Viechtach (Kreis Regen) Öl auf der Fahrbahn ausgebracht zu haben und außerdem mehrere Brände vorsätzlich gelegt haben soll, befindet sich jetzt auf Anordnung des Amtsgerichts Deggendorf zur Vorbereitung einer Begutachtung in einem Bezirkskrankenhaus.

Verschmähter Mann löst SEK Einsatz aus

(ty) Gestern Abend gegen 21.30 Uhr suchte in Augsburg ein 32-jähriger Iraner eine 34-jährige Iranerin in der Asylbewerber-Unterkunft in der Innenstadt auf und beobachtete sie dort. Der Mann belästigte bereits seit mehreren Wochen die Frau mit Anrufen. Hintergrund war angeblich, dass ihr der Mann bereits Geld für eine angedachte Ehe gezahlt habe. Davon habe die Frau nun aber wieder Abstand genommen.

Daher drohte ihr nun der Mann, dass er ihr fünfjähriges Kind in den Iran bringen werde. Die Lage spitzte sich im weiteren Verlauf zu, da der Mann angab, im Besitz einer Schusswaffe sowie damit auf dem Weg zu ihr zu sein. Es war somit ein Zugriff durch SEK-Beamte notwendig geworden. Letztlich wurde der Iraner widerstandlos festgenommen. Eine Schusswaffe fand sich bei ihm nicht. Da Haftgründe nicht vorlagen, wurde der Iraner wieder entlassen.

 

Jede Menge Verstöße

(ty) Etliche Verstöße stellten Verkehrspolizisten aus Bayreuth bei der Kontrolle eines 28-jährigen Autofahrers am gestrigen Nachmittag auf der A9 fest. Der Mann aus Sachsen-Anhalt war gegen 16 Uhr in Richtung Berlin unterwegs, als er in den Fokus der Beamten geriet. Auf Höhe der Ausfahrt Bayreuth-Süd stoppten die Polizisten den VW. Dabei stellten sie zunächst fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gestohlen waren und der Passat weder zugelassen noch versichert war.

Außerdem zeigte der Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Wegen des positiven Drogen-Schnelltests war eine Blutentnahme unumgänglich. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und stellten die in Halle gestohlenen Kennzeichen sicher. Der 28-Jährige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen Verstößen gegen Pflichtversicherungs-Gesetz, Kraftfahrsteuer-Gesetz und der Zulassungs-Verordnung verantworten.

Knapp dem Knast entgangen 

(ty) Weil er in der Baustelle auf der A7 bei Memmingen im Überholverbot überholt hatte, bekommt ein 19-Jähriger eine Anzeige über knapp 100 Euro Bußgeld und einen Strafpunkt. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten der Autobahnpolizei Memmingen außerdem fest, dass gegen den Mann ein Vollstreckungs-Haftbefehl vorlag. Durch Zahlung des ausstehenden Betrages von knapp 800 Euro konnte der Mann seine Einlieferung in die nächste Justizvollzugsanstalt aber noch verhindern.

 

Mit Rauschgift zur Polizei

(ty) Wegen Drogenbesitzes muss sich ein 32-jähriger Mann verantworten, nachdem er am gestrigen Morgen zur polizeilichen Vernehmung bei der Bamberger Polizei kam und Marihuana dabei hatte. Während des Gesprächs mit dem Bamberger stieg einer Polizeibeamtin ein verdächtiger Rauschgift-Geruch in die Nase. Wie sich herausstellte, hatte der 32-Jährige eine geringe Menge an Marihuana sowie einen fertig gedrehten Joint in den Taschen. Die Polizistin stellte die Betäubungsmittel sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenbesitzes ein.

Feuer: Fünf Leute gerettet

(ty) Glück im Unglück hatten fünf Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Marktredwitz (Kreis Wunsiedel). Nachdem am heutigen Morgen in der Garage im Untergeschoss des Wohnhauses Feuer ausgebrochen war, konnten sie über eine Leiter ins Freie gerettet werden und blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 50 000 Euro geschätzt. Die Kripo übernahm die weiteren Ermittlungen. Definitive Aussagen zur Ursache des Feuers können jedoch noch nicht getroffen werden.

Gegen 5.30 Uhr bemerkte ein Hausbewohner auf seinem Heimweg den Rauch aus der Doppelgarage und alarmierte die Rettungskräfte. Bei deren Eintreffen schlug ihnen starker Rauch aus dem Untergeschoss und dem Treppenhaus entgegen. Während fünf andere Mieter, die sich während des Brandes im Obergeschoss aufhielten, über eine Leiter ins Freie gerettet werden konnten, gelang es der Feuerwehr, die Flammen zu löschen. Rettungsdienste brachten drei der fünf Bewohner wegen des Verdachts auf Rauchgas-Vergiftung in ein Klinikum. Glücklicherweise stellte sich inzwischen heraus, dass die Personen keinerlei Verletzungen erlitten. 


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