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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Drei Leichen in Gästezimmer

(ty) Bedienstete haben heute in einer Pension im Passauer Ortsteil Unteröd im Ilztal drei Leichen entdeckt. Kurz vor 12 Uhr war der Polizei-Einsatz-Zentrale in Straubing über den Notruf mitgeteilt worden, dass in einem Gästezimmer zwei tote Frauen und ein toter Mann gefunden worden waren. Sofort rückten Einsatzkräfte der örtlichen Polizei und der Kripo an. Bei den Toten handelt es sich um Frauen im Alter von 33 und 31 Jahren sowie um einen Mann im Alter von 54 Jahren. Im Zimmer der Toten wurden zwei Armbrüste sichergestellt.

Die ums Leben gekommenen Personen stammen aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Sie hatten sich gestern in der Pension eingemietet. Die Kriminalpolizei hat vor Ort in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Derzeit sind die Hintergründe für den Tod der drei Personen noch völlig offen. Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck und werden in alle Richtungen geführt. Es steht auch noch nicht fest, in welcher Verbindung die drei Personen zueinander standen.

Mann mit zahlreiche Stichwunden

(ty) Heute Nacht gegen 4.30 Uhr haben Passanten am Fenitzerplatz in Nürnberg einen schwer verletzten Mann gefunden. Wie sich dann herausstellte, waren dem 27-Jährigen zahlreiche Stichwunden zugefügt worden. Die Mordkommission der Kripo wurde eingeschaltet, es wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Ein 20-Jähriger wurde festgenommen, er räumte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ein.

Über die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr hatte die Polizei die Mitteilung erreicht, dass ein Notarzt am Fenitzerplatz einen schwer verletzten Mann behandelt, der offenbar von einem Unbekannten niedergestochen worden war. Mehrere Streifenwagen fuhren unverzüglich zum Tatort. Der 27-jährige Nürnberger schwebte nach Angaben des Notarztes in akuter Lebensgefahr und musste unverzüglich notoperiert werden. Grund war eine Vielzahl von Stichen am gesamten Körper.

Angesichts der Spurenlage und aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ging die Polizei davon aus, dass es eine Auseinandersetzung mit einem bislang unbekannten Mann gegeben haben musste. Deshalb wurden umfangreiche Fahndungs-Maßnahmen im Tatort-Bereich eingeleitet. Während der Tatort-Aufnahme fiel den Beamten in unmittelbarer Nähe ein junger Mann (20) auf, der als Schaulustiger reges Interesse zeigte.

Bei einer Kontrolle des 20-Jährigen bemerkte man dann Verletzungen und Blutspuren an seinem Körper. Die Gesamtumstände ergaben den Verdacht, dass er mit dem Geschehen in Verbindung steht. Deshalb wurde er vorläufig festgenommen und der Mordkommission übergeben. Wenig später machte er umfangreiche Angaben zum Sachverhalt und räumte die ihm gemachten Tatvorwürfe ein. Die Ermittlungen dauern an.

Schlägerei im Hafturlaub

(ty) Zu einer körperlichen Auseinandersetzung ist es in der Nacht auf heute auf dem Frühlingsfest in Coburg gekommen. Ein junger Mann, der gerade erst seinen Hafturlaub angetreten hatte, muss sich jetzt wegen Körperverletzung verantworten. Kurz nach Mitternacht suchte der 21-Jährige gezielt Streit mit anderen Besuchern des Festes. Einen 20 Jahre alten Mann warf er zu Boden und einer 16-Jährigen trat er auf den frisch operierten Fuß.

Bei Eintreffen der Polizei hatte sich ein Pulk von etwa 30 bis 40 zum Teil alkoholisierten Personen gebildet. Der Beschuldigte war inzwischen geflüchtet. Die Beamten nahmen die ersten Ermittlungen zu den Geschehnissen auf und fahndeten nach dem Tatverdächtigen, der einem der Zeugen namentlich bekannt war. Einige Zeit später konnten die Beamten den Mann aufspüren.

Bei den weiteren Recherchen hatte sich indes herausgestellt, dass der 21-Jährige zurzeit eine Haftstrafe absitzt und nur für drei Tage Ausgang hatte. Da er den ersten Tag seines Ausgangs gleich in dieser Weise genutzt hatte und weil freilich auch die Justizvollzugsanstalt über den Vorfall informiert wird, dürfte die Bewilligung eines nächsten Ausgangs in weite Ferne gerückt sein.

Mordkommission ermittelt 

(ty) Seit dem frühen Morgen ermittelt heute die Nürnberger Mordkommission wegen eines weiteren versuchten Tötungsdelikts. Vorangegangen war eine Auseinandersetzung zwischen zwei Asylbewerbern einer Gemeinschafts-Unterkunft in der Südstadt. Nach allem, was den Ermittlern dazu bisher bekannt ist, kam es kurz nach 1.15 Uhr im Außenbereich der Unterkunft an der Bogenstraße zwischen dem späteren Opfer (33) und einem drei Jahre jüngeren Mitbewohner zu einem Zwist.

Im weiteren Verlauf des Streits soll der 30-Jährige dann seinem Kontrahenten mehrere Stichwunden am gesamten Oberkörper beigebracht haben. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen. Der lebensgefährlich Verletzte kam nach der notärztlichen Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Der Beschuldigte ist auf der Flucht, nach ihm wird intensiv gefahndet.

Betrunkener Vater lässt Säugling fallen

(ty) Dass Alkohol-Konsum die Motorik beeinflusst, bekam ein gut zwei Monate altes Baby am gestrigen Abend im Landkreis Wunsiedel auf tragische Weise zu spüren, als sein betrunkener Papa es fallen ließ. Der 33-jährige Vater hatte den Säugling daheim gegen 20.15 Uhr auf dem Arm, als dieser von dort unvermittelt zu Boden fiel. Das Baby erlitt eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde am Kopf. Rettungskräfte brachten den Säugling in eine Klinik und verständigten die Polizei. Die Beamten stellten dann bei dem Vater fast 1,2 Promille fest. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung sind nun die Folge.  


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