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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Mit Mountaincart tödlich verunglückt

(ty) Mit einem so genannten Mountaincart verunglückte in der Nacht zum heutigen Mittwoch in Nussorf am Inn (Kreis Rosenheim) ein Mann tödlich. Bei einer Talabfahrt war der 50-Jährige nach den ersten Feststellungen der Polizei, die von einem Sachverständigen an der Unfallstelle unterstützt wurde, mit dem Sportgerät in einer Linkskurve nach rechts von der Strecke abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Rettungs- und Bergungs-Maßnahmen, an der auch die Bergwacht beteiligt war, wurde durch stark einsetzenden Schneefall erschwert

Am Abend begaben sich drei Freunde aus dem Landkreis zu einer bewirtschafteten Alm im Heuberg-Gebiet. Die Männer im Alter von 49, 50 und 59 Jahren führten Mountaincarts mit. Nach dem Hütten-Aufenthalt fuhren sie gegen 0.30 Uhr mit den Sportgeräten zu Tal. Dort angekommen, bemerkten die beiden Vorrausfahrenden, dass der 50-Jährige wohl den Anschluss verloren hatte. Daraufhin begaben sie sich wieder nach oben, um nachzusehen, ob etwas passiert sei. Sie machten dabei eine schreckliche Entdeckung, indem sie ihren Freund in einer Böschung, das Cart zum Teil auf ihm liegend, leblos vorfanden. Sofort eingeleitete Rettungs-Maßnahmen kamen zu spät, der Mann starb noch an der Unfallstelle.

 

Einbrecher machen reichlich Beute

(ty) In der Nacht zum heutigen Mittwoch brachen bislang Unbekannte in ein Optiker-Geschäft am Stadtplatz von Vilshofen ein und machten fette Beute. Offensichtliches Ziel waren hochwertige Artikel, wie zum Beispiel Sonnenbrillen und Fassungen. Preiswertere Artikel wurden von den Kriminellen unbeachtet zurückgelassen. Der Wert der etwa 600 gestohlenen Gegenstände liegt im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich. Die Tat ereignete sich zwischen 19.30 und 7.30 Uhr. Bei dem Einbruch wurden mehrere Türen beschädigt. Die Passauer Kripo bittet unter der Rufnummer (08 51) 95 11 0 um Hinweise.

Große Razzia

(ty) Am 7. Mai hatten laut heutiger Mitteilung Beamte der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II insgesamt zwölf Durchsuchungs-Beschlüsse in Heidenheim und Umgebung vollzogen. Betroffen waren Verantwortliche und Ex-Verantwortliche der Karwendelbahn-AG, die einem in Baden-Württemberg ansässigen Firmengeflecht angehören, gegen die auch Vermögensarreste vollzogen wurden. An dem Einsatz waren mehrere Staatsanwälte sowie zahlreiche Kriminalbeamte beteiligt.

Die Kripo Garmisch-Partenkirchen wurde durch Fachkräfte des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd und des Polizeipräsidiums Ulm unterstützt. Den Razzien waren langwierige Ermittlungen vorangegangen. Diese führten zu dem Tatvorwurf der Untreue zum Nachteil der Karwendelbahn-AG mit einem Vermögensschaden in einer niedrigen siebenstelligen Höhe. Bei der Durchsuchung wurde umfangreiches Beweis-Material sichergestellt. "Die entsprechenden Folgeermittlungen werden sich über einen längeren Zeitraum hinziehen", erklärte die Polizei. Und: "Weitergehende Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden."

 

Lebensmüder sorgt für Aufregung

(ty) Gestern am frühen Nachmittag wurde der Polizei mitgeteilt, dass in Kempten ein Mann damit droht, aus dem achten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Lindauer Straße zu springen. Bei Eintreffen der Rettungskräfte befand sich der Mann bereits auf der Außenseite der Balkonbrüstung. Er konnte dazu gebracht werden, von seinem Vorhaben abzulassen und zurück in seine Wohnung zu kehren. Er wurde in ein Klinikum gebracht. Die Lindauer Straße musste wegen des Einsatzes zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Neben der Polizei waren Rettungssanitäter und die Feuerwehr vor Ort.

Rabiater 92-jähriger Mercedes-Fahrer

(ty) Die Nürnberger Polizei nahm gestern Abend einen 92-Jährigenfest, der sich ungebührlich und strafrechtlich relevant im Straßenverkehr verhalten hatte. Ursprünglich war eine 21-Jährige gegen 17.15 Uhr mit ihrem Pkw auf der Poppenreuther Straße in Fürth unterwegs; auf Höhe der Schneegasse kam ihr ein Mercedes entgegen. Als sich beide Autos auf gleicher Höhe waren, berührten sich die Außenspiegel. Dabei entstand geringer Sachschaden. Während die 21-Jährige anhielt, fuhr der Mercedes weiter. Zusammen mit einem Zeugen nahm die junge Frau die Verfolgung auf.

An der Kreuzung von Marktäckerstraße und Holsteiner Straße in Nürnberg stellte man den flüchtenden Mercedes. Die beiden Verfolger sprachen den Fahrer, einen 92-jährigen Rentner, an und machten ihn auf das zuvor Geschehene aufmerksam. Der Rentner jedoch zeigte sich komplett uneinsichtig. Er beleidigte die 21-Jährige und fuhr sie am Ende sogar noch um. Die Frau verletzte sich leicht. Der Rentner fuhr auch jetzt einfach weiter.

Nach Verständigung der Polizei und sofort eingeleiteten Fahndungs-Maßnahmen gelang es Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-West, den Pkw des Rentners in der Kilianstraße anzuhalten. Auf den Sachverhalt angesprochen, reagierte der Mann in bereits bekannter Weise: uneinsichtig und unkooperativ. Ein Test, den der Mann freiwillig durchführte, ergab keinen Hinweis auf Alkoholkonsum.

Nach Aufnahme des Sachverhalts in Fürth durch die örtlich zuständige Verkehrspolizei und durchgeführten Maßnahmen der Nürnberger Verkehrspolizei leiteten die Beamten ein Ermittlungs-Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in der Straßenverkehr gegen den 92-jährigen Mercedes-Fahrer ein.

Brandstiftung

(ty) Gestern Abend kam es in Schwabach zum Brand einer Scheune. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung und sucht nach wichtigen Zeugen. Anwohner meldeten gegen 18.20 Uhr den Brand der Feldscheune am Wildbirnenweg. Ersten Erkenntnissen zufolge legten Unbekannte ein Feuer im Außenbereich. Die Flammen griffen dann über. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen und einen Vollbrand der Scheune verhindern. Verletzt wurde niemand.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20 000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst sicherte die Spuren am Tatort. Die Kripo bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können – insbesondere ein Spaziergänger mit Hund und mehrere Jugendliche, welche sich im Umkreis der Scheune aufgehalten haben sollen – werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (09 11) 21 12 - 33 33 zu melden.

 

Lagerhalle in Flammen

(ty) Zum Brand einer Lagerhalle kam es gestern Abend in Buchloe (Kreis Ostallgäu). Im Rahmen der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine Rauchgas-Intoxikation, er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Der durch den Brand entstandene Schaden wird insgesamt auf mehr als 100 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zu der noch unbekannten Brandursache hat die Kripo Kaufbeuren übernommen.

Kurz vor 19 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über den Brand an der Alois-Reiner-Straße informiert. Passanten waren auf ihn aufmerksam geworden. Bei Eintreffen der Rettungskräfte war starker Rauch und Feuer zu sehen. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten der Halle, in der Altreifen und diverser Hausrat gelagert waren. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an; ein Übergreifen des Brandes auf nebenliegende Gebäude konnte verhindert werden. Diese wurden jedoch durch Hitze und Löschwasser beschädigt.

Pferd rennt auf Autobahn

(ty) Heute Vormittag riss sich im Bereich Illertissen ein Pferd, das von der Koppel geführt wurde, plötzlich von seinem Begleiter los und galoppierte in Richtung der Autobahn A7 davon. Mehrere Einfang-Versuche des Besitzers scheiterten. Das Pferd erinnerte sich auf seiner Flucht offenbar an sein Sprungtalent, übersprang den Wildschutzzaun zur Autobahn und trabte nun als "Geister-Pferd" auf der A7 in Richtung Süden.

Mehrere Polizeistreifen waren im Einsatz. Unter anderem musste mehrfach für mehrere Minuten der Verkehr auf der A7 gedrosselt und angehalten werden, um die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Letztendlich konnte das Pferd von der Polizei eingefangen und vom Tierhalter abtransportiert werden. Das Tier hatte leichte Blessuren und Schürfwunden erlitten, offenbar als es gegen einen Pkw getreten und diesen leicht beschädigt hatte.

 

Auto abgefackelt

(ty) Heute Nacht gegen 2.15 Uhr bemerkte in Gröbenzell (Kreis Fürstenfeldbruck) ein Passant einen in Flammen stehenden Pkw auf einem Supermarkt-Parkplatz an der Danziger Straße. Bereits kurze Zeit später konnte das brennende Auto von der Feuerwehr gelöscht werden. Dennoch entstand an dem Wagen ein Totalschaden, der auf zirka 10 000 Euro beziffert wird. Da nach bisherigem Stand nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden ist, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 81 41) 61 20 zu melden.

Vorfahrt-Prügelei

(ty) Wer hat Vorrang? Diese Frage trugen zwei Verkehrsteilnehmer in Ebersdorf bei Coburg mit handfesten Argumenten am gestrigen Nachmittag aus. Ein parkendes Auto verengte in der Schlesierstraße die Fahrbahn. Sowohl ein 56-jähriger Kronacher mit seinem Lastkraftwagen als auch ein 49-jähriger Ebersdorfer mit seinem Auto wollten gegen 14.30 Uhr die Engstelle gleichzeitig passieren. Da allerdings der Platz auf der Straße für beide Fahrzeuge nebeneinander nicht ausreichte, kamen beide Männer mit ihren Fahrzeugen auf Höhe der Engstelle zum Stehen.

Anschließend stiegen sie aus und gerieten wegen der Vorrang-Frage in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der Ebersdorfer seinem Kontrahenten ins Gesicht und verletzte ihn dadurch leicht. Die Beamten der Polizeiinspektion Coburg schlichteten den Streit vor Ort und ermitteln nun gegen den 49-Jährigen wegen Körperverletzung.

 

Betriebsunfall

(ty) Gestern ereignete sich gegen 12.30 Uhr in einem Betonfertigteilwerk in Wörleschwang, einem Ortsteil von Zusmarshausen (Kreis Augsburg), ein Betriebsunfall, bei dem ein 44-jähriger Arbeiter beim Betrieb einer Kreissäge mit der linken Hand in die Säge geriet und sich dabei ein Fingerglied abtrennte. Der Verletzte wurde in die Uni-Klinik nach Augsburg gebracht. Ein Fremdverschulden wird bislang ausgeschlossen.


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