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Dann kamen die echten Beamten und beendeten das Treiben. Der 23-Jährige hat jetzt eine Strafanzeige am Hals.

(ty) Das war nicht gerade die beste Idee. Offenbar in seiner Bierlaune hat heute Nacht ein 23-Jähriger beschlossen, sich auf dem Volksfest in Neustadt an der Donau als Zivilpolizist auszugeben. Gegen 1 Uhr soll der junge Mann dann auch mehrere Besucher in der Nähe des Festzelts "kontrolliert" haben. Wie die Kelheimer Polizeiinspektion berichtet, sei der Möchte-Gern-Gesetzeshüter dem Sicherheitsdienst aufgefallen.

Von der Security wurde dann – so heißt es weiter – die echte Polizei verständigt. Und die setzte dem Treiben freilich ein Ende. Den Angaben der Beamten zufolge hat sich der "deutlich alkoholisierte" 23-Jährige auch gleich geständig gezeigt sowie sich entschuldigt. Damit war die Angelegenheit jedoch nicht erledigt. Den jungen Kelheimer erwarte jetzt eine Anzeige wegen Amtsanmaßung.

In Paragraf 132 des Strafgesetzbuchs ("Amtsanmaßung") heißt es: "Wer unbefugt sich mit der Ausübung eines öffentlichen Amtes befasst oder eine Handlung vornimmt, welche nur kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen werden darf, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."


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