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Explosion in der Hand: Ein Finger abgetrennt, die weiteren schwer verletzt. Ermittlungen der Polizei laufen. Bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden.

(ty/zel) In Großmehring im Landkreis Eichstätt hat es in der Silvester-Nacht einen tragischen Unglücksfall gegeben. Ein 24-Jähriger erlitt nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord beim Zünden eines Böllers schwere Verletzungen. Durch die Explosion sei dem jungen Mann ein Finger der linken Hand gänzlich abgetrennt worden; die vier weiteren Finger dieser Hand seien schwer verletzt worden. Nach der Erstversorgung vor Ort sei der Verunglückte mit einem Rettungs-Hubschrauber in die Universitäts-Klinik nach Regensburg geflogen worden. 

 

Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord gegenüber unserer Redaktion erklärte, geschah es heute zirka zehn Minuten nach Mitternacht auf offener Straße. Der 24-jährige Deutsche aus dem Landkreis Eichstätt habe sich zum Jahreswechsel mit Freunden getroffen. Der von ihm gezündete Böller sei noch in seiner Hand explodiert. Der Böller sei komplett zerstört worden, deshalb seien Typ und Klassifizierung wohl nicht nachvollziehbar. Die Ermittlungen der Polizei zu dem Unglücks-Geschehen laufen. Derzeit werde nicht von einem Fremdverschulden ausgegangen. 

 

Der Jahreswechsel im Zuständigkeits-Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord verlief aus Sicht der Polizei "in der Gesamtschau mit 265 Einsätzen eher ruhig", hieß es am frühen heutigen Nachmittag in einer ersten Bilanz. Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geltenden Infektions-Bestimmungen "wurden fast ausnahmslos eingehalten, sodass nur in sehr wenigen Fällen vereinzelt auf die Einhaltung der Abstände hingewiesen werden musste". Die von den Städten und Gemeinden verfügten Böller-Verbote seien beachtet worden. Die Gesetzeshüter seien in der Silvester-Nacht vorwiegend wegen Ruhestörungen ausgerückt.


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