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Der Pkw-Lenker hat Fahrerlaubnis-Sperre, deshalb wird auch gegen den Halter des Wagens ermittelt. Zudem: Kennzeichen-Missbrauch und Zulassungs-Verstoß.

(ty) Ein polizeilich gesuchter 26-Jähriger ist am gestrigen Abend im Gemeinde-Gebiet von Mainburg in eine Verkehrs-Kontrolle geraten und hat sich dabei gleich den nächsten handfesten Ärger eingehandelt – unter anderem, weil er gar nicht am Steuer hätte sitzen dürfen. Gestoppt wurde der aus Bulgarien stammende Mann laut heutiger Mitteilung der örtlichen Polizeiinspektion gegen 22 Uhr, als er mit einem Pkw auf der Staatsstraße 2049 zwischen Sandelzhausen unterwegs war. Auch der Halter des Wagens wird sich strafrechtlich verantworten müssen.

Laut Polizei stellte sich im Zuge der Überprüfungen heraus, dass gegen den 26-Jährigen eine Fahrerlaubnis-Sperre vorliegt und er somit "keine fahrerlaubnis-pflichtigen Fahrzeuge in Deutschland hätte führen dürfen". Außerdem habe sich gezeigt, dass gegen den Bulgaren eine Fahndungs-Notierung vorgelegen habe. Diese habe im Rahmen der Verkehrs-Kontrolle "abgearbeitet" werden können, so ein Polizei-Sprecher. An dem Auto seien bulgarische Ausfuhr-Kennzeichen angebracht gewesen. "Da beabsichtigt war, den Pkw ins Ausland zu überführen, entsprach dies jedoch nicht den gültigen Zulassungs-Vorschriften in Deutschland."

Der 26 Jahre alte Pkw-Lenker sowie der Halter des Autos – ein 45 Jahre alter Bulgare, der als Beifahrer mit an Bord war – müssen sich nach Angaben der Polizei jetzt wegen mehrerer Delikte verantworten. Unter anderem gehe es um Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichen-Missbrauch und einen Zulassungs-Verstoß. Strafrechtlich im Raum stehe außerdem das Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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