Kripo ermittelt nach Vorfall am Wochenende wegen Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahn-Verkehr und bittet um Hinweise. Zwei verdächtige junge Leute.
(ty) Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am heutigen Montag bekannt gegeben hat, ist es im Landkreis Eichstätt am Samstagabend zu einem Großeinsatz auf der Bahn-Strecke zwischen Nürnberg und München gekommen. Der Lokführer eines ICE war den Angaben zufolge gezwungen, eine Schnellbremsung einzuleiten, nachdem gegen 17.30 Uhr bekannt geworden war, dass auf Höhe von Stammham Steine auf den Gleisen lagen. Durch die Notbremsung sei niemand verletzt worden; jedoch sei es zu Beschädigungen am Schienen-Fahrzeug gekommen.
Am Einsatzort seien zwei junge Leute festgestellt worden, "die beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Bundespolizei mit dunklen Fahrrädern in ein angrenzendes Waldstück in südliche Richtung (Stammham) flüchteten", heißt es im Bericht des in Ingolstadt ansässigen Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord weiter. Die beiden bislang nicht identifizierten Teenager, deren Alter auf zwischen 13 und 16 Jahren geschätzt werde, seien dunkel gekleidet gewesen. Außerdem sollen sie dunkle Mützen getragen haben. Eine der Personen habe einen grünen Rucksack bei sich gehabt.
Die sofort eingeleiteten Fahndungs-Maßnahmen, an denen Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei beteiligt gewesen seien, seien bislang negativ verlaufen, wurde am heutigen Nachmittag gemeldet. Beamte von der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt haben die strafrechtlichen Ermittlungen übernommen – es gehe um den Verdacht auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahn-Verkehr. Um Zeugen-Hinweise wird gebeten. Sachdienliche Angaben werden unter der Telefonnummer (08 41) 93 43 0 bei der Kripo entgegengenommen.





