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Nachdem der Abgas-Skandal auch auf Audi übergreift, werden im Aufsichtsrat Fragen nach der Verantwortung laut

(ty) Spätestes mit Beginn des neuen Jahres will VW festlegen, welche Fußballvereine vom Sparprogramm bei VW betroffen sind. Wegen der Abgas-Affäre und den daraus resultierenden Kosten will der Konzern offenbar auch beim Sport-Sponsoring kräftig auf die Bremse treten. Wie die „Bild am Sonntag“ erfahren haben will, gibt es aber bereits eine konkrete Streichliste. Und auf der sollen die Bundesliga-Vereine Hannover 96, Werder Bremen und Schalke 04 ebenso stehen wie der Zweitligist 1860 München.  Auch die Eishockey-Mannschaft Grizzlys Wolfsburg soll demnach auf der Liste stehen. Angekündigt hatte der neue VW-Chef Matthias Müller Einsparungen im Sportbereich ja bereits vor Wochen.

 

 

Ob auch die von Audi gesponserten Vereine betroffen sein werden, ist bislang nicht bekannt. Denn nachdem der Dreiliter-Dieselmotor von Audi ebenfalls in die Schlagzeilen geraten ist, werden auch beim Ingolstädter Autobauer nicht unerhebliche Kosten bei der Bereinigung der Abgas-Affäre auflaufen.

Entscheidender als die Frage nach möglichen Einsparungen dürfte aber zunächst die Frage sein, ob Audi-Chef Rupert Stadler wie Winterkorn be VW auch über die Abgas-Affäre stolpern könnte. Die "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hatte ja – wie bereits berichtet – einen Aufsichtsrat von Audi zitiert, der gesagt hatte: "Sollte er früher davon gewusst haben, wäre er nicht zu halten." Und auch wenn er erst jetzt davon erfahren haben sollte, stelle sich die Frage nach der politischen Verantwortung.

 

 

VW hat in den USA inzwischen einen Rückrufplan für die rund 480 000 Fahrzeuge mit dem Zweiliter-Dieselmotor eingereicht, auf die eine Rückrufaktion zukommt.

Weiterer Bericht zum Thema:

"Auch Audi gesteht Manipulation"


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