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Spaziergänger findet Schwerverletzte: Kripo ermittelt in alle Richtungen

(ty) Ein Zeuge hat heute eine schwer verletzte Frau am Eingang des Schlossparks Wiesentheid (Kreis Kitzingen) gefunden. Unverzüglich war ein Notarzt vor Ort und kümmerte sich um die lebensgefährlich verletzte 22-Jährige. Sie wurde im Anschluss von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist nach Angaben der Ärzte kritisch. Die Ermittlungen der Kripo laufen in alle Richtungen. Dem Sachstand nach kann auch ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden.

Gegen 9.20 Uhr hatte sich der Spaziergänger über Notruf gemeldet. Er war auf die am Boden liegende, schwer verletzte Frau aufmerksam geworden. Die Polizei hat unverzüglich die Ermittlungen aufgenommen. Zum einen geht es darum, wie es zu den Verletzungen gekommen sein könnte. Zum zweiten ging es um die Feststellung der Identität des Opfers. Zwischenzeitlich weiß man, dass es sich um eine einheimische 22-Jährige handelt. Sachdienliche Hinweise werden unter der Nummer (09 31) 45 7- 17 32 erbeten.

 

Schutzengel: Bub kracht mit Schlitten gegen Kleintransporter

(ty) Die ersten Schneeflocken des Jahres lockten einen Elfjährigen aus dem Untersteinacher Ortsteil Gumpersdorf (Kreis Kulmbach) am Montagmorgen zum Schlittenfahren ins Freie. Dabei entging er nur knapp einem größeren Unglück, als er gegen einen Kleintransporter krachte. Gegen 9.45 Uhr rodelte der Bub von einem Hügel herunter und überquerte hierbei eine Ortsverbindungsstraße. Da schlechte Sicht herrschte, übersah der Junge offenbar einen herannahenden Fiat Ducato. Der 52-jährige Fahrer versuchte noch rechtzeitig zum Stehen zu kommen, allerdings prallte der Bub mit seinem lenkbaren Bob seitlich gegen das Fahrzeug. Durch den Zusammenstoß schleuderte der Junge zurück in die Wiese und sein Schlitten verkeilte sich in dem Kleintransporter. Glücklicherweise zog sich das Kind nur leichte Verletzungen zu und kam vorsorglich ins Krankenhaus. 

 

Mehr Glück als Verstand

(ty) Eine 32-jährige Münchnerin stieg gestern gegen 23.15 Uhr am U-Bahnhof Obersendling zusammen mit einem Bekannten schlaftrunken und betrunken aus der stadtauswärts fahrenden U-Bahn. Anschließend lief sie laut Polizei schräg über den Bahnsteig und prallte dort gegen das Ende einer in Richtung Moosach einfahrenden U-Bahn.  „Die 32-Jährige wurde zurückgeworfen und geriet mit ihrem rechten Bein in den Spalt zwischen zwei Waggons“, berichtet ein Polizeisprecher. „Die Frau wurde zwischen U-Bahn und Bahnsteigkante eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.“ Sie hatte allerdings Riesenglück, erlitt den Angaben zufolge lediglich leichte Verletzungen. Die Frau kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus, wo sie über Nacht zur Beobachtung bleiben musste.

 

Mädchen (11) erschossen: Soko ermittelt auf Hochtouren

(ty) Nach dem Tod eines elfjährigen Mädchens in der Silvesternacht in Unterschleichach (Kreis Hassberge) hat die Kripo eine Sonderkommission eingerichtet. Die rund 50 Beamten der Soko ermitteln in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft mit Hochdruck an der Aufklärung des bundesweit für Schlagzeilen sorgenden Falls. Wie berichtet, hatte das Projektil einer Kleinkaliberwaffe das Mädchen am Kopf getroffen und tödliche Verletzungen verursacht.

Das Mädchen war mit anderen Kindern und Erwachsenen auf der Straße „Am Käppela“ gestanden, um das neue Jahr zu begrüßen. Gegen 1 Uhr war das Kind dann, für die umstehenden Personen zunächst aus unerklärlichen Gründen, bewusstlos zusammengebrochen und in eine Klinik gebracht worden. Dort erlag das Mädchen in den Morgenstunden seinen schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen der Kripo laufen auf Hochtouren. Am Sonntag wurde die Soko eingerichtet. Zum einen werden zahlreiche Vernehmungen geführt. Zum anderen laufen auch Überprüfungen bei Personen, die in der Nähe des Tatorts wohnen oder sich in der Silvesternacht dort aufgehalten haben. Zudem gehen die Ermittler genauestens den Hinweisen aus der Bevölkerung nach, die bereits bei der Kripo eingegangen sind. Weiterhin bitten die Ermittler Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter (0 97 21) 20 2- 17 31 zu melden.

 

Tödlicher Unfall gibt Rätsel auf

(ty) Gestern ereignet sich in Sonthofen (Landkreis Oberallgäu) ein tödlicher Fahrradunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand radelte eine Frau mit ihrer Tochter gegen 16.25 Uhr in Sonthofen-Binswangen auf der Straußbergstraße in Richtung Sonnenkopfstraße und wurde von einem 72-jährigen Radler überholt. Die Frau verlor dann diesen Mann aufgrund der Straßenführung aus dem Blickfeld. Etwa 250 Meter von der Einmündung entfernt kam der Frau ein Pkw entgegen. Als dieser Pkw an der Frau vorbeigefahren war, erkannte sie den Radler, der sie überholt hatte, auf der Straße liegend.

Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Der Verunglückte stammt aus dem Landkreis. Der genaue Unfallhergang ist derzeit völlig unklar, weshalb durch die Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Die Polizei sucht nun Zeugen, insbesondere den Autofahrer, der zu dem Zeitpunkt auf der Straußbergstraße in Richtung Sonthofen gefahren ist.

 

Fahranfängerin verursacht Horror-Crash mit einer Toten und vier Verletzten

(ty) Ein tragischer Verkehrsunfall passierte gestern gegen 15.35 Uhr auf der Bundesstraße 20 bei Aiterhofen (Kreis Straubing-Bogen). Eine Fahranfängerin geriet bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern und verursachte einen folgenschweren Crash. Dabei kam ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Laut Polizei befuhr die 18-Jährige aus dem Landkreis die B 20 in Richtung Cham. Bei winterlichen Straßenverhältnissen fuhr sie zunächst auf der rechten von zwei Spuren in einer Fahrzeugkolonne. Sie scherte auf die Überholspur aus, verlor im Rahmen des Überholvorganges die Kontrolle über ihren Pkw und schleuderte in einen entgegenkommenden Lkw. Nach diesem Frontalzusammenstoß schleuderte der Pkw zurück auf die ursprüngliche Fahrspur und kollidiere mit einem in die gleiche Richtung fahrenden Pkw, der mit drei Personen besetzt war. Dieser wurde an einen in Richtung Cham fahrender Lkw geschleudert, an dem lediglich ein leichter Sachschaden entstand.

Die 18-Jährige wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Ihre 18-jährige Beifahrerin aus dem Kreis Rottal-Inn starb noch an der Unfallstelle. Der 60-jährige Fahrer des entgegenkommenden Lkw blieb unverletzt, seine Sattelzugmaschine samt Auflieger kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb im Graben liegen.  Von den drei Pkw-Insassen des Folgeunfalls mussten zwei – ein 69-Jähriger und seine 61-jährige Frau aus dem Kreis Regensburg – mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Eine weiterer Mitfahrer blieb unverletzt.

Die B 20 musste zwischen Aiterhofen und Oberschneiding komplett gesperrt werden. Von den Feuerwehren wurde eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Ein Gutachter zur Erstellung eines Gutachtens war vor Ort. Neben mehreren Streifen der Polizei und einem Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren waren zahlreiche Kräfte der Rettungsdienste, Notärzte und ein Notfallseelsorger an der Unfallstelle. Der Gesamtsachschaden dürfte bei 100 000 Euro liegen.

 

20 Rinder sterben in Flammen

(ty) Ein Brand einer Mastviehanlage am späten Sonntagabend im Lichtenfelser Ortsteil Reundorf kostete 20 Rinder das Leben. Menschen kamen nicht zu Schaden. Kurz vor 23 Uhr bemerkte eine Anwohnerin den Brand und verständigte den Notruf. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehren aus dem Landkreis Lichtenfels erhielten Unterstützung von ihren Kameraden aus den Landkreisen Coburg und Kronach. Gemeinsam gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohngebäude zu verhindern.

Von den zirka 35 Rindern konnten 15 gerettet werden, für weitere 20 Tiere gab es kein rechtzeitiges Entkommen. Gäste des nahegelegenen Landgasthofs konnten in der Maintalhalle untergebracht und vom BRK versorgt werden. Aufgrund der Einsturzgefahr war auch das THW im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 250 000 Euro.

 

Mutmaßlicher Feuerteufel gefasst

(ty) Ein 41-Jähriger sitzt seit vergangenem Mittwoch wegen des Verdachts der Brandstiftung in Helmbrechts-Enchenreuth (Kreis Hof) in Untersuchungshaft. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen nach einem Brand vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging Haftbefehl gegen den Beschuldigten, der sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt befindet. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

 

Eine Geschichte wie aus dem TV-Krimi: Drei Autodiebe festgenommen 

(ty) Im Laufe der vergangenen Nacht nahmen Einsatzkräfte der Schwandorfer Polizei drei Fahrzeugdiebe fest, gegen die mittlerweile Haftbefehl erlassen wurde. Gegen 2.30 Uhr fielen einer Streife der zwei Fahrzeuge auf, die mit hoher Geschwindigkeit auf der Nürnberger Straße stadtauswärts in Richtung A 6 fuhren. Einen VW-Golf mit tschechischer Zulassung, der mit zwei tschechischen Staatsangehörigen im Alter von 29 Jahren besetzt war, konnten die Beamten stoppen. Im Fahrzeug fanden sie diverses Werkzeug, das möglicherweise zu Einbruchszwecken benutzt werden sollte. Da zu diesem Zeitpunkt keine konkrete Straftat gegeben war, durften die Männer ihre Fahrt fortsetzen.

Gegen 5 Uhr wollten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Waidhaus auf der A 6 einen VW Sharan mit Schwandorfer Zulassung kontrollieren. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale, fuhr in den Parkplatz Ulrichsberg und flüchtete zu Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Bei der Überprüfung des VW stellte sich heraus, dass dieser in den frühen Morgenstunden in Schwandorf-Krondorf entwendet worden war. Damit nicht genug. Auf der Ladefläche entdeckten die Beamten ein Motorrad der Marke Triumph, das in den frühen Morgenstunden in Schwandorf-Fronberg geklaut worden war.

Während dieser Kontrolle bemerkten die Beamten einen VW Golf mit Schwandorfer Zulassung, der mit zwei Personen besetzt war, die die Kontrolle aus sicherer Entfernung beobachteten. Als die Beamten daraufhin dieses Fahrzeug kontrollieren wollten, flüchtete es mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tschechien. Aufgrund der halsbrecherischen Fahrweise war eine Anhaltung nicht möglich. Bei der Kennzeichenüberprüfung stellte sich heraus, dass dieses Auto in den frühen Morgenstunden in Schwarzenfeld entwendet worden war. Keiner der drei Fahrzeughalter hatte den Diebstahl bis zu diesem Zeitpunkt bemerkt.

Gegen 5.30 Uhr kontrollierten die Schleierfahnder auf der A 6 erneut den VW-Golf mit tschechischer Zulassung, den bereits die Beamten der Inspektion Schwandorf wenige Stunden vorher unter die Lupe genommen hatten. Im Fahrzeug befand sich einer der bereits vorher kontrollierten Männer sowie ein 28-jähriger Landsmann. Da sich die Männer in Widersprüche verwickelten, nahmen die Beamten sie fest.

Zirka eine Stunde später ging eine Mitteilung bei der Polizei ein, dass sich auf der A 6, auf Höhe des Parkplatzes Ulrichsberg, ein Fußgänger befindet. Als die Beamten den Mann antrafen und kontrollierten, stellte sich heraus, dass es sich um den 29-jährigen Tschechen handelte, der bei der Kontrolle um 2.30 Uhr in dem VW Golf mit tschechischer Zulassung saß. Auch ihn nahmen die Beamten fest.

In ihren Vernehmungen zeigten sich die drei Männer geständig und räumten die Fahrzeugdiebstähle ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter heute Haftbefehle gegen das Trio. Die Männer wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Recherchen der Kripo, speziell zum Verbleib des in Schwarzenfeld gestohlenen VW, aber auch zur Frage, ob die Männer weitere Straftaten begangen haben, dauern noch an.


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