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An der Zapfsäule: 18-Jähriger droht, sich anzuzünden

(ty) Regensburger Polizeibeamte nahmen gestern Abend einen 18-Jährigen in Gewahrsam, der an der Shell-Tankstelle im Rennweg damit drohte, sich anzuzünden. Angestellte der Tankstelle verständigten die Polizei, da der 18-Jährige sich an den Zapfsäulen aufhielt und ein Feuerzeug in der Hand hielt. Sowohl den Angestellten als auch den Polizisten gegenüber äußerte der Mann, dass er sich mit Benzin übergießen und anzünden wolle.

Er konnte letztlich widerstandslos in Gewahrsam genommen werden. Da er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde der 18-Jährige in ein Fachklinikum gebracht. Da durch das Handeln des Mannes eine potentiell sehr gefährliche Situation an der Tankstelle entstand, prüft nun die Kriminalpolizei den Vorfall.

Wie die ersten Ermittlungen ergaben, betankte mindestens eine männliche Person zur Tatzeit ihr Fahrzeug. Dieser Mann beziehungsweise weitere Personen, die sich gegen 19.45 Uhr an der Tankstelle oder deren Umfeld aufhielten, wären als Zeuge für die weitere kriminalpolizeiliche Untersuchung des Vorfalls sehr wichtig. Die Kripo ist unter der (09 41) 50 6- 28 88 für Zeugenhinweise erreichbar.

 

Säbel-Mann löst Großeinsatz aus

(ty) Nach der Mitteilung, dass ein Mann in Lappersdorf bei Regensburg in seiner Wohnung randaliert hatte, entwickelte sich ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, nachdem Einsatzkräfte den Mann mit einem schwertähnlichen Gegenstand sahen und dieser für ein Gespräch nicht zugänglich war.

Heute gegen 9.30 Uhr ging bei der Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung ein, dass ein Mann in seiner Wohnung in der Sommerstraße randaliert hatte. Sofort zum Einsatzort gerufene Beamte stellten fest, dass der Mann für ein Gespräch nicht zugänglich war und dass er im Besitz eines schwertähnlichen Gegenstandes war. Die Beamten brachten daraufhin eine Familie, die sich noch in dem Dreifamilienhaus aufgehalten hatte, aus dem Gebäude und forderten Unterstützung an. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt.

So entwickelte sich ein Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ins Einsatzgeschehen war in der Folge auch die Verhandlungsgruppe der Polizei eingebunden. Auch diesen besonders geschulten Beamten gelang es nicht, konstruktiv mit dem Mann in Kontakt zu treten. Aufgrund der Gefahreneinschätzung kamen auch Spezialeinsatzkräfte zum Einsatzort. Zeitgleich mit deren Eintreffen gelang es, mit dem Mann so in Kontakt zu treten, dass dieser den polizeilichen Anweisungen Folge leistete. Dies ermöglichte es, den 45-jährigen polizeibekannte Mann ohne Gegenwehr in Gewahrsam zu nehmen.

Der 45-Jährige wurde zwischenzeitlich in ein Fachklinikum eingewiesen. Warum er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, ist unklar. In der Wohnung fanden Einsatzkräfte einen 70 Zentimeter langen Säbel, verschiedene Messer und eine geringe Menge Rauschgift. Geprüft wird nun, ob sich der Mann durch sein Verhalten strafbar gemacht hat.

 

Übergriffe auf Frauen: 24-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

(ty) Ein ominöser Übergriff auf eine 16-Jährige am Montagabend in Feldkirchen-Westerham (Kreis Rosenheim) konnte schnell geklärt werden. Bereits einen Tag nach der Tat nahm die Polizei einen 24 Jahre alten Mann als dringend tatverdächtig fest. Er ist auch für einen ähnlich gelagerten Übergriff verantwortlich, der Ende 2015 in Bruckmühl stattfand. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 24-Jährige heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt und per Unterbringungsbefehl in eine Fachklinik eingewiesen.

Wie die Polizeiinspektion Bad Aibling berichtete, wurde eine 16-Jährige am Montagabend von einem Unbekannten in Feldkirchen-Westerham mehrfach angegangen. Der Mann packte die junge Frau, die auf einem Longboard fuhr, am Arm, verfolgte sie danach, zog sie von ihrem fahrbaren Untersatz und hielt sie fest. Als die 16-Jährige um Hilfe rief, flüchtete der Mann, dessen Motive für den Übergriff rätselhaft blieben.

Bereits am Tag nach dem Vorfall konnte die Kriminalpolizei einen dringend Tatverdächtigen festnehmen. Es handelt sich um einen 24 Jahre alten Deutschen. Bei seiner Vernehmung räumte er die Tat ein. Die schnelle Festnahme war auch möglich, weil gegen den Mann bereits wegen einer ähnlich gelagerten Tat ermittelt wurde: Er hatte am 27. Dezember frühmorgens in einer Bahnunterführung in Bruckmühl eine 17-Jährige gepackt und betatscht. Auch damals war er geflüchtet, konnte aber von der Polizei kurz darauf festgenommen werden und hatte den Übergriff zugegeben.

Er wurde nach seiner gestrigen Festnahme zur psychiatrischen Begutachtung in eine Fachklinik gebracht. Am heutigen Mittwoch erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl. Der psychisch auffällige 24-Jährige kam in die geschlossene Abteilung einer Fachklinik.

 

Unbekanntes Trio sucht Asyl-Unterkunft heim

(ty) Am Montag gegen 22.30 Uhr betraten drei dunkel gekleidete Männer, eine unversperrte Asylunterkunft in Wallersdorf (Kreis Dingolfing-Landau). Im Erdgeschoss rissen sie einen Feuerlöscher aus der Verankerung und versprühten den Inhalt im Hausgang. Das widerholten sie im ersten Stock. Während der Aktion bedrohte einer der Täter einen 47-jährigen Asylbewerber verbal und durch Vorhalt eines Messers. Unmittelbar danach verließen die drei Täter die Unterkunft wieder. Verletzt wurde niemand.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Wer in der fraglichen Zeit im Bereich der Asylunterkunft in Wallersdorf etwas Verdächtiges bemerkt hat, soll sich bei der Kriminalpolizei Landshut unter der Rufnummer (08 71) 92 52-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden. Die Kripo ermittelt wegen Bedrohung, Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung.

 

Verfolgungsjagd ohne Führerschein

(ty) Aus Sicherheitsgründen beendeten mehrere Polizeistreifen gestern Nachmittag die Verfolgung eines flüchtenden Fahrzeugs im Kreis Wunsiedel. Der Fahrer, ein 63-jähriger Berliner, steht im Verdacht, erneut ohne gültige Fahrerlaubnis zu fahren, und muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Der 63-Jährgie hatte gestern beim Amtsgericht Wunsiedel einen Termin wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Ein Beamter der Bundespolizei Selb sagte als Zeuge aus. Nach der Verhandlung sah er den Berliner in Wunsiedel, in der Nähe einer Tankstelle, mit einem schwarzen Alfa Romeo fahren, obwohl dieser ja nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Der Beamte nahm mit seinem Zivilfahrzeug die Verfolgung auf und verständigte unterdessen die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken. Von dort wurden insgesamt sieben Streifenwagen  hinzugezogen, die die Verfolgung aufnahmen und den Alfa anhalten wollten. Der 63-jährige Arzt gab daraufhin Gas und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Während seiner Flucht passierte er geschlossene Ortschaften mit über 100 km/h und es kam zu gefährlichen Überholmanövern. Ihn zu stoppen, gelang nicht.

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit und um andere Verkehrsteilnehmer sowie die Polizeibeamten nicht zu gefährden, brach der Leiter der Einsatzzentrale die Verfolgungsfahrt ab. Dem 63-Jährigen gelang zwar die Flucht, er muss sich dennoch erneut wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.

 

Feuer im Knast gelegt

(ty) In der Mühldorfer Justizvollzugsanstalt für Abschiebungshaft kam es gestern zu einem Brand in einer der Haftzellen. Nach dem Stand der Ermittlungen steht ein 23-jähriger afghanischer Häftling in dringendem Verdacht, das Feuer mutwillig gelegt zu haben. Er erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, die übrigen 29 Insassen sowie die Beschäftigten blieben unverletzt.

Um 18.26 Uhr leitete die Integrierte Leitstelle die Meldung über einen Brand in der Justizvollzugsanstalt an die Polizeieinsatzzentrale weiter. Neben den Feuerwehren aus Mühldorf, Altmühldorf, Töging und Mößling fuhren auch der THW-Fachberater, mehrere Rettungsfahrzeuge und etliche Streifenwagen zum Einsatzort in der Rheinstraße.

Die Helfer der Feuerwehr stellten vor Ort schnell fest, dass das Feuer in einer der Haftzellen ausgebrochen war. Kurz darauf waren die Flammen gelöscht und der betroffene Gebäudebereich konnte gelüftet werden. Total beschädigt wurden zwei Stockbetten in der Zelle und der Wandputz. Darüber hinaus ist das betroffene Geschoss durch Rußniederschlag zunächst unbewohnbar. Der Sachschaden dürfte im fünfstelligen Bereich liegen.

Von den insgesamt 30 Insassen der JVA konnten kurz nach Ausbruch des Feuers 29 in Sicherheit gebracht werden, sie blieben unverletzt und wurden in einem anderen Trakt untergebracht. Ein 23 Jahre alter Mann erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, konnte dieses aber nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Wie die Ermittlungen ergaben, steht dieser 23-jährige afghanische Häftling dringend in Verdacht, das Feuer mutwillig in der Zelle gelegt zu haben. Gegen ihn ermitteln jetzt Staatsanwaltschaft und Kripo, der Tatverdächtige leugnet bislang aber die Brandlegung. Für den heutigen Mittwoch war bereits seit längerem die Abschiebung des 23-jährigen Afghanen geplant.


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