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Der dritte Fall in einer Woche: Der Trick mit dem Sammeln bestimmter Geldscheine führt immer wieder zum Erfolg

(ty) Kaum zu glauben, wie einfach sich Kassiererinnen hinters Licht führen lassen mit dem alten Trick von Betrügern, sie seien beim Wechselgeld auf bestimmte Seriennummern von Scheinen aus. Inzwischen haben sich innerhalb einer Woche drei Fälle in der Region ereignet, wobei meist stattliche Beträge fehlten in der abendlichen Abrechnung.

So betrat am Mittwoch ein Pärchen ein Wettbüro in der Bahnhofstraße in Mainburg und wollte 50-Euro-Scheine wechseln lassen. Der Mann übernahm dabei die Wortführung und sagte der Kassiererin nach dem Wechselvorgang, dass er mit dem Wechselgeld nicht zufrieden sei. Er wünsche sich besondere Seriennummern bei den Geldscheinen – und ließ sich von der Kassiererin alle 50-, 20-  und Zehn-Euro-Scheine vorlegen, nahm das Geld auch noch in die Hand, zählte durch, gab die Scheine dann aber wieder zurück, weil er angeblich nicht die Seriennummern vorfand, die er gesucht hatte. Anschließend verließ das Paar wieder das Wettbüro. Bei der Abrechnung der Kasse wurde dann festgestellt, dass 430 Euro fehlten.

Der „Geldsammler“ ist etwa 180 Zentimeter groß, hat eine kräftige Statur und ist etwa 35 Jahre alt. Er sprach englisch, trug eine dunkle Hose, ein weißes Hemd mit dunkelblauer Musterung und eine Sonnenbrille. Die Frau: ist etwa 155 Zentimeter groß und 30 Jahre alt, schlank, hatte aber stark hervortretender Bauch. Eventuell ist sie schwanger oder täuscht zur Ablenkung eine Schwangerschaft vor. Sie trug ein knallbuntes, orientalisch anmutendes Kleid. Hinweise auf das Pärchen erbittet die Inspektion Mainburg unter Telefon (0 87 51) 86 33 -0.

 


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