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Seit dem Frühjahr haben die Pfaffenhofener Stadtwerke nur drei ihrer fünf Trinkwasser-Brunnen in Betrieb – denn zwei Anlagen aus den 1970er Jahren bedürfen der Sanierung

(ty) Das Wasser fließt aus den Hähnen wie immer. Obwohl die Pfaffenhofener Stadtwerke seit dem Frühjahr nur drei ihrer insgesamt fünf Trinkwasser-Brunnen im Betrieb haben, bemerken die Bürger nichts davon. „Denn die Wasserversorgung ist natürlich so angelegt, dass Ausfälle jederzeit ausgeglichen werden können“, betont Pressesprecher Heinz Hollenberger. Grund für die vorübergehende Reduzierung der Brunnen-Anzahl sei die notwendige Sanierung der beiden Anlagen im Schleiferholz.

 

Der zweite Brunnen dort, der momentan saniert wird, ist mit 100 Metern noch tiefer als der erste, der bereits im Frühjahr erfolgreich auf Vordermann gebracht worden ist. Gemeinsam haben die beiden Anlagen aber ihr hohes Alter: Sie wurden in den 1970er Jahren in Betrieb genommen. Über die Jahrzehnte haben die beiden Brunnen-Anlagen aber eben altersbedingt an Förderleistung verloren, so Hollenberger.

 

Zum Hintergrund erklären die Stadtwerke: Gestein und Sand im Untergrund filtern das in 100 Meter Tiefe fließende Grundwasser auf natürliche Art, bevor die Ströme dann in das Brunnenrohr gelangen. Dieses 40 Zentimeter dicke Rohr ist noch mit einer Kiesschicht ummantelt, die als zusätzliche Filter dient. Dort wird das Grundwasser gefasst und dann mit einer Pumpe im Trinkwassernetz verteilt.

 

Nach vier Jahrzehnten hatte die Anlage im Schleiferholz nach Angaben der Stadtwerke nun aber das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Im Zuge der Sanierung wird sie jetzt auch energetisch optimiert. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, wie heute mitgeteilt wurde. Rund 1,4 Millionen Euro investieren die Stadtwerke nach eigener Darstellung in die Sanierung der beiden Brunnen. Das sei günstiger als neue Anlagen zu bauen, berichtet Hollenberger. 


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