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Vertreter der beiden Geldinstitute stimmen im Juni über die Verschmelzung ab. Es soll keine fusionsbedingten Kündigungen geben.

(ty) Die Hallertauer Volksbank mit Sitz in Pfaffenhofen und die Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte mit Sitz in Ingolstadt streben einen Zusammenschluss an. Wie soeben mitgeteilt wurde, haben die Aufsichtsgremien beider Geldinstitute vor wenigen Wochen die Vorstände damit beauftragt, Verschmelzungs-Verhandlungen mit dem Ziel einer Fusion zu führen. Inzwischen sei man auch bereits in Sondierungsgespräche eingestiegen. Im Falle einer Fusion entstünde die drittgrößte Genossenschaftsbank im Freistaat – hinter der kirchlichen Liga-Bank in Regensburg und der Volksbank-Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee.

 

Die bisherigen Gespräche seien sehr positiv, effektiv und zielführend gelaufen, erklärte die beiden Vorstandsmitglieder der Hallertauer Volksbank, Thomas Lange und Andreas Streb, in einer am Abend veröffentlichten Pressemitteilung. Über die wesentlichen Eckpunkte sei man sich einig. „Wir wollen unsere Kräfte bündeln. Gemeinsam bewältigen wir die ständig steigenden regulatorischen Anforderungen und die seit Jahren anhaltende Niedrig-Zins-Phase leichter“, so Streb. „Eine große Bank schafft den idealen Rahmen für eine noch höhere Spezialisierung.“ Lange ergänzt: „Der Zusammenschluss verspricht uns Synergie-Effekte. Investitionen in die Technik sind zum Beispiel für eine große Bank deutlich günstiger als für zwei einzelne Häuser. So können wir unseren Kunden modernstes Banking auf allen Kanälen bieten.“

Stimmen die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Geldhäuser in den jeweiligen Versammlungen im Juni der anvisierten Fusion zu, entsteht mit einer Bilanzsumme von insgesamt knapp vier Milliarden Euro die drittgrößte bayerische Genossenschaftsbank. Das Konzept sehe vor, dass alle Standorte bis auf Weiteres erhalten bleiben, heißt es aus der Hallertauer Volksbank. "Solange unsere Kunden unseren Filialen nutzen, bleiben wir gerne in der Region präsent", so Lange. Außerdem wurde erklärt, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen geben solle.

Ausführlicher Bericht: Ein neuer Stern am Banken-Himmel?


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