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Beim Verlegen von Kabeln erlitt am Münchner Airport ein 20-jähriger Elektriker einen Stromschlag, er starb noch vor Ort.

(ty) Bei der Ausführung von Elektro-Arbeiten auf dem Münchner Flughafen ist es am gestrigen Nachmittag zu einem tödlichen Betriebsunfall gekommen. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord heute mitteilte, erlitt ein 20-jähriger Elektriker aus bislang unbekannter Ursache einen Stromschlag und starb noch am Unglücksort. Die zuständige Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen.

 

Der 20-jährige Serbe aus dem Landkreis Mühldorf/Inn war nach Angaben der Polizei kurz vor 15 Uhr zusammen mit weiteren Arbeitskollegen einer Elektro-Firma im nicht-öffentlichen Bereich des Airports – in einem Seitenflur hinter der Kontrollstelle T2 – beschäftigt, als es zu dem tragischen Unglück kam. Wie es heißt, sollten neue Elektro-Leitungen für einen Aufenthaltsraum verlegt werden. 

Aus noch ungeklärter Ursache habe der junge Mann, der mit der Verlegung neuer Elektro-Kabel beauftragt gewesen sei, einen Stromschlag erlitten. Er sei leblos von einem Arbeitskollegen aufgefunden worden. „Sofort eingeleitete Reanimations-Maßnahmen durch Rettungskräfte der Flughafen-Feuerwehr blieben ohne Erfolg“, sagte ein Polizei-Sprecher. Die Arbeitskollegen des tödlich Verunglückten seien vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut worden. 

 

Der Flugverkehr sei durch das Unglück nicht beeinträchtigt gewesen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu dem Todesfall. Zur genauen Klärung des Unfall-Geschehens wurde von der Staatsanwaltschaft Landshut ein Gutachter hinzugezogen, außerdem sei eine Obduktion des Leichnams veranlasst worden. „Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben“, meldete das Polizeipräsidium am heutigen Nachmittag.


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