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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Schädel-Fund gibt Rätsel auf

(ty) Am 6. September war bei Abbruch-Arbeiten einer Garage in Amberg ein Schädel gefunden worden (Foto oben). Seine Herkunft ist unklar und gibt nach wie vor Rätsel auf. Die Garage wurde laut den wenigen noch vorhandenen Informationen beziehungsweise Unterlagen während oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Nach mehr als einem Eigentümer-Wechsel machten sich die neuen Besitzer nun daran, das kleine Gebäude abzureißen. Bei den Abbruch-Arbeiten stießen sie auf den knöchernen, menschlichen Schädel.

Die Kriminalpolizei Amberg hatte umgehend die Ermittlungen zu dem außergewöhnlichen Fund aufgenommen. Bei dem weiteren, umsichtigen Rückbau der Garage sind keine weiteren menschlichen Überreste mehr festgestellt worden. Die rechtsmedizinische Begutachtung hat indes ergeben, dass die Liegezeit des Schädels mit der geschätzten Errichtung der Garage zusammenpasst. Ferner soll es sich um das Gebein einer erwachsenen, männlichen Person handeln.

Der knöcherne Schädel weist keine Spuren auf, die auf Verletzungen schließen lassen. Die durchgeführten umfassenden Ermittlungen haben die Kriminalbeamten zu keiner Spur geführt, die Aufschlüsse zur Identität der Person oder des Geschehens geben könnte. Bislang liegen zudem keine Anhaltspunkte für eine Straftat vor.

 

Zwei Tote bei tragischem Unfall

(ty) Bei einem tragischen Unfall am späten gestrigen Abend sind zwei Insassen eines VW Beetle gestorben, nachdem der Pkw von der Fahrbahn abgekommen war. Zwei weitere Insassen sind mit lebensbedrohlichen Verletzungen in einer Klinik. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der VW gegen 21.45 Uhr auf der Kreisstraße 44 zwischen Schönaich und Altenschönbach (Kreis Kitzingen) unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der mit vier Personen besetzte Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam auf dem Dach zum Liegen.

Die 35-jährige Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu und setzte noch selbst den Notruf ab. Die Frau und ein 31-Jähriger, der auf der Rückbank gesessen hatte, wurden von Rettungsdienst und Notarzt versorgt sowie wenig später mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gefahren. Für die 25-Jährige auf dem Beifahrersitz und einen 35 Jahre alten Mann, der dahinter gesessen hatte, kam jede Hilfe zu spät. Die beiden waren ihren Verletzungen noch an der Unfallstelle erlegen.

28-Jährige tödlich verunglückt

(ty) Gestern Abend befuhr eine 28-Jährige aus dem Landkreis Landshut mit ihrem Ford Fiesta auf der B15n in Richtung Regensburg, als es geschah: Zwischen den Anschlussstellen Ergoldsbach und Neufahrn kam sie aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Strecke ab und streifte die Außenschutzplanke. Dadurch geriet der Wagen ins Schleudern und prallte gegen die Betonmittelschutzwand. Im Anschluss überschlug sich der Pkw mehrfach und kam auf dem Dach zum Liegen. Die vermutlich nicht angegurtete Frau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starb.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Für Bergungs- und Absicherungs-Maßnahmen befanden sich das Technische Hilfswerk Ergolding, die Autobahnmeisterei Pentling sowie die Feuerwehren aus Ergoldsbach, Neufahrn, Schierling, Kläham und Hofendorf an der Unfallstelle. Die B15n war in diesem Bereich für zirka fünf Stunden gesperrt. 

 

Überhol-Manöver endet tödlich

(ty) Bei einem Überholmanöver kam es heute zu einem Frontal-Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Motorrad im Kreis Mühldorf. Der Biker (57) starb noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer (67) erlitt einen Schock, seine Beifahrerin (62) kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Pkw-Lenker wollte kurz vor 13 Uhr in einer Linkskurve bei Kraiburg einen Pkw und einen Sattelzug überholen. Dabei übersah er den entgegenkommenden Motorrad-Fahrer, ebenfalls aus Waldkraiburg. Während des Manövers kam es zum Frontal-Crash

Der 57-Jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 67-Jährige erlitt einen Schock, seine Gefährtin trug schwerwiegende Gesichtsverletzungen davon und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Landesklinikum Salzburg geflogen. Am Audi und der BMW-Maschine entstand jeweils Totalschaden. Die Staatsanwaltschaft Traunstein und die Polizeiinspektion Waldkraiburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Beweissicherung waren sowohl ein Polizeihubschrauber als auch ein Gutachter gerufen worden.

Fünfjähriger auf Abwegen

(ty) Nachdem er sich alleine mit seinem Tretroller auf den Heimweg gemacht hatte, wurde gestern eine Streife der Bamberger Verkehrspolizei auf einen fünfjährigen Buben aufmerksam. Die Polizisten brachten den Jungen wohlbehütet wieder nach Hause. Was war passiert? Der kleine Bub setzte sich am Nachmittag wegen angeblicher Differenzen mit seiner Oma, die ihn beaufsichtigt hatte, heimlich ab und machte sich mit seinem City-Roller auf den Nachhauseweg zu seiner Mama.

Zwischen Hirschaid und Altendorf (Kreis Bamberg) wurden dann die Verkehrspolizisten auf den jungen Mann aufmerksam, der auf der Staatsstraße auch noch als „Geisterfahrer“ unterwegs war. Bereits kurze Zeit später ging auch schon die Vermisstenmeldung der besorgten Großmutter bei der Polizei-Einsatzzentrale ein. In sicherer Obhut der Beamten ging es dann für den geflüchteten Knirps mitsamt seinem "Fluchtfahrzeug" im Streifenwagen wieder zurück zur Oma, wo auch die inzwischen eingetroffene Mutter sichtlich erleichtert ihren Sprössling entgegennahm.

 

Bewaffneter Überfall

(ty) Gestern Abend überfiel ein bewaffneter Täter eine Tankstelle in Roth. Der maskierte Mann betrat gegen 21.45 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle an der Nürnberger Straße. Unter Vorhalt einer Pistole forderte er von dem Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Mit mehreren hundert Euro aus der Kasse sowie Tabakwaren aus einem Verkaufsregal verließ er schließlich den Tatort und flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Mann ist etwa 40 Jahre alt und zirka 1,85 Meter groß. Er hat eine kräftige Figur, dunklen Teint und sprach Deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent. Der Täter war mit einem schwarzen Tuch maskiert und trug ein schwarzes Baseball-Cap. Zudem war er mit einer Pistole bewaffnet und führte eine Einkaufstasche mit, in der er Bargeld und Tabakwaren verstaute.

Eine von der Polizei unmittelbar eingeleitete Fahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber sowie ein Diensthund eingebunden waren, führte nicht zur Festnahme tatverdächtiger Personen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm noch in den Abendstunden die Spurensicherung am Tatort.

Frau attackiert Freund mit Messer

(ty) Bei einer Streitigkeit in Cham haben sich ein Mann und eine Frau gegenseitig verletzt. Dabei hat die 52-Jährige ein Messer gegen ihren 47 Jahre alten Lebensgefährten eingesetzt. Nach den bisherigen Ermittlungen kam es zwischen einem Paar zunächst zu einem häuslichen Streit. Im Laufe der Auseinandersetzung wurde die Frau am Bein verletzt und soll später mit einem Messer gegen ihren Lebensgefährten vorgegangen sein.

Vor Ort wurde die Frau zunächst in Gewahrsam genommen und der Mann nach seiner Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo seine nicht lebensgefährlichen Verletzungen behandelt werden. Die Frau wurde heute in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Motiv und der genaue Geschehens-Ablauf sind nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Regensburg geführt werden.

 

Mutmaßlicher Sex-Täter verhaftet

(ty) Am Donnerstagmorgen war eine 21-Jährige zu Fuß an der Kapuzinergasse auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle in Augsburg. Dort wurde sie von einem Mann in englischer Sprache angesprochen. Als sie darauf nicht reagierte und weiterging, wurde sie von dem Mann gepackt und in sexueller Absicht bedrängt. Er forderte die junge Frau auf dazu auf mitzukommen und bedrohte sie hierbei mit dem Tod. Als die 21-Jährige einen Passanten wahrnahm, rief sie um Hilfe, woraufhin der Täter von ihr abließ und in Richtung Konrad-Adenauer-Allee flüchtete. Der dunkelhäutige Mann entkam zunächst unerkannt, die Frau blieb leicht verletzt zurück.

Gegen 7 Uhr wurde dann ein 19-jähriger gambischer Asylbewerber im Rahmen einer Fahrschein-Kontrolle in einem Regionalzug kontrolliert und aufgrund eines fehlenden Tickets am Hauptbahnhof in Augsburg der Polizei übergeben. Hierbei konnte er von den Polizisten durch die gute Täterbeschreibung dem Vorfall mit der 21-Jährigen zugeordnet werden.

Wie sich im Nachgang herausstellte, trat der deutlich alkoholisierte Mann bereits wenige Stunden zuvor polizeilich in der Augsburger Innenstadt in Erscheinung, als er in eine Streitigkeit in einem Club an der Konrad-Adenauer-Allee verwickelt war. Ihm werden zudem eine Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug sowie ein Körperverletzungs-Delikt aus derselben Nacht vorgeworfen.

Der 19-Jährige wurde laut heutiger Mitteilung noch am Freitag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Augsburg vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung erließ und anschließend in Vollzug setzte. Der Beschuldigte sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Asylbewerber verhaftet

(ty) Am vergangenen Dienstag war es in der Anker-Einrichtung Fürstenfeldbruck zu tumultartigen aggressiven Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern, Sicherheitspersonal und der Polizei gekommen. Durch ein Zusammenwirken von bis zu 100 Bewohnern sollte die Gewahrsamnahme einer Frau mit Kind und dessen Lebensgefährten verhindert werden. Die Einsatzkräfte wurden mit Mülltonnen und anderen Gegenständen beworfen. Die Wache des Sicherheitsdienstes musste von zahlreichen Polizeikräften vor einer Stürmung geschützt werden. Die Kriminalpolizei übernahm Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall, der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung sowie des Missbrauchs von Notrufen.

Unter anderem aufgrund dieser Vorfälle führte die örtliche Polizeiinspektion laut heutiger Mitteilung in Absprache mit der Regierung von Oberbayern am vergangenen Freitagnachmittag eine Begehung der Einrichtung durch. Neben der Überprüfung der Liegenschaft und deren Bewohner wurde ein 27-jähriger Nigerianer festgenommen, für den die Staatsanwaltschaft München II inzwischen einen Haftbefehlsantrag stellte. Die Person, die des Landfriedensbruches dringend verdächtig ist, konnte festgenommen und inzwischen dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der den Haftbefehl erließ und Untersuchungshaft anordnete.

Zwei weitere, 25 und 26 Jahre alten Männer wurden zur Vernehmung und Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen. Auch gegen sie wird wegen des Verdachtes des Landfriedensbruchs ermittelt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Die Ehefrau des 25-Jährigen wollte den Gewahrsam verhindern und leistete Widerstand. Gegen sie wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. An dem Einsatz unter Führung der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei aus München und Dachau.

Betrunkener stürzt – Schädelbruch

(ty) Gestern Morgen rannte ein 49-Jähriger durch Nördlingen, dabei stürzte er ohne Fremdeinwirkung und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Der 49-Jährige zog sich hierbei einen Schädelbruch zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Weshalb es der Mann so eilig hatte, ist noch unklar. Eine Sturzursache könnte in seiner starken Alkoholisierung von über zwei Promille zu finden sein.

 

Reiterin geschlagen

(ty) Leichte Verletzungen erlitt am Samstagmittag eine 23-jährige Reiterin, als ein bislang unbekannter Mann sie mit einem Stock schlug. Die junge Frau und eine Begleiterin ritten mit ihren Pferden gegen 11.45 Uhr außerhalb befestigter Wege durch einen Wald im Kreis Wunsiedel und trafen dort auf den mutmaßlichen Eigentümer. Anschließend kam es zu einem Streitgespräch, in dessen Verlauf der Unbekannte einen Stock vom Boden nahm und nach der Reiterin sowie dem Pferd schlug. Dadurch trug die 23-Jährige eine Wunde am Schienbein davon. Nach der Erstattung einer Anzeige ermitteln die Polizeibeamten derzeit gegen den Besitzer des Waldstücks, der sich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten muss.

 

Baby fast vergiftet

(ty) Am gestrigen Nachmittag entkalkte eine Mutter aus Krumbach (Kreis Günzburg) ihren Wasserkocher mit Essigessenz. Als sie am Abend die Flasche für ihr wenige Wochen altes Baby bereitete, vergaß sie, dass das Wasser mit der Essigessenz-Lösung noch im Kocher war. Das Baby trank einen Schluck und spuckte die Nahrung sofort wieder aus. Da das Kind anschließend weinte und sich krümmte, erfolgte die Verständigung des Notarztes. Glücklicherweise war der Essigessenz-Anteil in der Lösung so gering, dass es dem Kind rasch besser ging.


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