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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Vermisste Männer sind tot

(ty) Heute Früh war ein 22-Jähriger aus Würzburg als vermisst gemeldet worden. Die Polizei konnte ihn nur noch tot auffinden. Wie der junge Mann ums Leben gekommen ist, ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Hinweise auf eine Straftat gibt es bislang nicht.

Die Eltern hatten ihren Sohn um kurz nach 1 Uhr das letzte Mal gesehen. In den Morgenstunden hatte er offenbar das Haus verlassen und wurde seitdem vermisst. Erste Suchmaßmaßnahmen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt an bekannten Anlaufadressen führten anfänglich nicht zum Auffinden des Mannes. Gegen Nachmittag informierte ein Zeuge einen Mitarbeiter des Museums für Franken an der Festung Marienberg über ein Messer im Umfeld der Festung. Nicht unweit vom Fundort des Messers entdeckte eine Streife dann den 22-Jährigen. Ein verständigter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die genauen Umstände, die zum Tod geführt haben, sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kripo Würzburg geführt werden. Es gibt aktuell keinerlei Anhaltspunkte, die auf ein Fremdverschulden hindeuten würden.

In Augsburg wurde bereits seit längerer Zeit ein Mann vermisst. Seit dem 15. September fehlte von einem 64-Jährigen jede Spur. Am 11. November wurde in der Pöllatschlucht bei Schwangau (Kreis Ostallgäu) ein zunächst unbekannter Leichnam aufgefunden. Zwischenzeitlich konnte die Identität des Mannes zweifelsfrei geklärt werden, es handelte sich um den Vermissten. Hinweise für ein Fremdverschulden ergaben sich nicht. 

Mutmaßlicher Sex-Täter gefasst

(ty) Im Stadtgebiet Augsburg kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren sexuellen Angriffen auf Frauen. Diese ereigneten sich am 18. Oktober, 27. Oktober, 10. November und am 18. November - bei letzterem wurde ein 29-jähriger Gambier auf frischer Tat festgenommen, nachdem er in der Nähe des Klinikums eine junge Frau beraubt und dabei erheblich verletzt hatte. Durch die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die er bei den Übergriffen an seinen Opfern hinterlassen hatte, erhärtete sich der Verdacht gegen den Mann.

Aktuell gehen Staatsanwaltschaft und Polizei von insgesamt sechs Fällen aus, in denen der Gambier dringend tatverdächtig ist. Neben den vier Fällen werden ihm noch zwei Übergriffe, einer am 13. Oktober gegen 6.15 Uhr am Augsburger Hauptbahnhof sowie ein weiterer am 10. November gegen 4.40 Uhr an der Nibelungenstraße zur Last gelegt. Kurz zuvor hatte er bereits eine andere Frau überfallen. Die fünf mutmaßlich sexuell motivierte Taten konzentrierten sich auf die Augsburger Innenstadt, insbesondere auf den erweiterten Bereich des Stadtjägerviertels und fanden meist in den frühen Morgenstunden an Wochenenden statt. Opfer waren dabei immer junge Frauen, die alleine unterwegs waren.

Neben den versuchten Sexualdelikten und dem vollendeten Raubdelikt steht der 29-Jährige außerdem im Verdacht, eine Vielzahl weiterer Straftaten wie Drogen- und Eigentumsdelikte begangen zu haben. Die Ermittlungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Der Beschuldigte war ursprünglich der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Donauwörth zugeteilt. Seit Mitte November wohnte er in der Außenstelle des Ankerzentrums am Augsburger Kobelweg.

Auf Antrag der Staatsanwaltschat Augsburg hat das Amtsgericht Augsburg den Haftbefehl gegen den Gambier, der bereits seit dem 19. November wegen Raubes in Untersuchungshaft saß, heute um (versuchte) Vergewaltigung, (versuchte) schwere sexuelle Nötigung, sexuelle Belästigung, vorsätzliche Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung erweitert und in Vollzug gesetzt.

Wegen des Übergriffs am 18. Oktober an der Kapuzinergasse galt zunächst ein 19-jähriger Gambier als dringend tatverdächtig. Dieser Tatverdacht hat sich dann aber im Rahmen der weiteren Ermittlungen nicht erhärtet. Der Mann befindet sich aktuell wegen anderer Delikte aber weiterhin in Untersuchungshaft.

Toter Mann gibt Rätsel auf

(ty) Die Kriminalpolizei Kempten ermittelt wegen eines verstorbenen Mannes, der am 10. Dezember aus der „Untere Argen“ im Ortsteil Klausenmühle geborgen wurde. Ein Angestellter des dortigen Kraftwerks wurde vormittags auf den Mann aufmerksam und rief sofort die Polizei an, welche zur Bergung des Verstorbenen die Feuerwehr Weitnau alarmierte.

Die gerichtsmedizinische Untersuchung und die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen, in die auch ein Polizeihubschrauber zur Absuche aus der Luft und Personensuchhunde eingesetzt waren, lassen kein Fremdverschulden am Tod des Mannes erkennen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Gastarbeiter, der von seinem Arbeitgeber in einer nahegelegenen Wohnung untergebracht war.

 

„Motor abstellen“ zu wörtlich genommen

(ty) Das Hinweisschild an Bahnübergängen hat ein unbekannter Umweltsünder wohl zu wörtlich genommen und in Dörfles-Esbach (Kreis Coburg) tatsächlich einen alten Motor abgestellt (Foto oben). Der Hinweis „Bei geschlossener Bahnschranke bitte Motor abstellen“ richtet sich eigentlich aus Umweltschutzgründen an Kraftfahrer. Die Gemeindeverwaltung teilte der Polizei allerdings gestern mit, dass am Bahnübergang an der Rosenauer Straße, unmittelbar bei dem Hinweisschild, ein ausrangierter Volkswagen-Motorblock abgelegt sei. Dem Unbekannten, der den Motor dort hinterließ, kam es wohl darauf an, sich die Kosten für eine sachgerechte Entsorgung zu sparen, sodass nun die Gemeinde für die Beseitigung des Schrotts aufkommen muss.

Irre Verfolgungsjagd

(ty) Um 8.20 Uhr fiel heute ein schwarzer Audi bei einer Radar-Messstelle in Horb (Kreis Coburg) auf, da er mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Neustadt unterwegs war. Die Überprüfung der Überführungskennzeichen ergab, dass diese nicht mehr gültig waren. Eine Streifenbesatzung der Neustädter Polizei konnte den Audi am Heubischer Kreisel feststellen und wollte ihn für eine Kontrolle anhalten. Beim Anblick der Streife gab der Fahrer Gas, flüchtete zunächst auf der Bundesstraße B4 in Richtung Thüringen und bog einige hundert Meter später nach rechts in Richtung Heubisch ab. Die Flucht führte weiter über Muppberg, wo sich eine Frau, die gerade in ihr Fahrzeug einsteigen wollte, nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte. Zwischenzeitlich waren mehrere Streifenbesatzungen bei der Fahndung nach dem Auto im Einsatz.

Der Fahrer setzte seine Flucht über Fürth am Berg und Wörlsdorf weiter in Richtung Mitwitz fort. Am Ortsausgang Wörlsdorf geriet der Audi ins Schleudern und landete zunächst in einer angrenzenden Wiese. Von dort konnte der Mann wieder herausfahren und flüchtete weiter in Richtung Mitwitz. In der dortigen Sonneberger Straße stellte der Fahrer den Audi in einem Hof ab und flüchtete zu Fuß weiter. Zwei im Fahrzeug befindliche Frauen nahmen die Beamten vorläufig fest und stellten auch den Wagen sicher. Mittlerweile unterstützte auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers sowie Personen-Suchhunde aus Unterfranken die Beamten bei den Maßnahmen. Die Ermittlungen zur Identität des Mannes dauern an. Er muss sich wegen mehrerer Verstöße verantworten.

  

Lagerhalle abgebrannt

(ty) Heute Früh brannte im Gemeindebereich von Mettenheim (Kreis Mühldorf) eine ältere Halle ab. Verletzt wurde niemand, es entstand aber ein Sachschaden von bis zu 100 000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn geführt.

Gegen 2.15 Uhr ging die Meldung über einen Brand eines Gebäudes an der Rosenstraße ein. Helfer der Feuerwehr und einige Streifenfahrzeuge der Polizei eilten an den Einsatzort. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife stand das Brandobjekt, eine ältere Halle, die als Lagerhalle und Garage genutzt wurde, bereits lichterloh in Flammen. Das Gebäude und auch ein Baufahrzeug, das darin eingestellt war, wurden ein Raub der Flammen. 

Der Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen, die inzwischen von den Brandfahndern der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn fortgeführt werden. Angaben zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden, hierzu laufen die kriminalpolizeilichen Untersuchungen.

Mann stirbt bei Brand

(ty) Gestern Abend ereignete sich ein Zimmerbrand in Adelsdorf (Kreis Erlangen-Höchstadt). Ein Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Gegen 21.30 Uhr geriet ein Zimmer des Anwesens an der Flurstraße aus bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache in Brand. Sofort alarmierte umliegende Freiwillige Feuerwehren konnten den Brand schnell löschen und verhinderten dadurch ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude.

Ein 83-jähriger Mann konnte nicht rechtzeitig aus den Flammen gerettet werden und erlag noch im Haus seinen schweren Verletzungen. Eine 80-jährige Frau, die sich ebenfalls in dem Zimmer aufhielt, wurde aus dem Anwesen gerettet. Sie erlitt Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die genaue Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Die Ermittlungen dauern an. 


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