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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Pkw gegen Baum: Fahrer tot

(ty) Tödlicher Verkehrsunfall am gestrigen Abend im Landkreis Oberallgäu. Ein 27-Jähriger war kurz vor 19 Uhr  mit seinem Pkw auf der Staatsstraße 2007 – vom Kreisverkehr bei Immenstadt kommend – in Richtung Rettenberg unterwegs, als es geschah: Das Auto geriet aus bislang nicht geklärter Ursache ohne Fremdbeteiligung nach links von der Strecke ab und stieß gegen einen Baum. Trotz sofort eingeleiteter Reanimations-Maßnahmen durch Ersthelfer konnte der Notarzt dann nur noch der Tod des Mannes feststellen. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur genauen Klärung des Unfallhergangs die Hinzuziehung eines Sachverständigen sowie die Sicherstellung des Wracks an.

 

Radler stirbt nach Sturz

(ty) Gestern Abend ereignete sich in der Erlanger Innenstadt ein folgenschwerer Unfall, bei dem ein Radfahrer verletzt wurde – und letztlich starb. Der 81-Jährige war gegen 18.30 Uhr mit seinem Drahtesel auf dem Radweg in der Sophienstraße in Richtung Osten unterwegs. Aus der Tiefgaragen-Ausfahrt an der Werner-von-Siemens-Straße kam eine 37-jährige Autofahrerin mit ihrem weißen Mercedes. Sie nahm den Radler wahr und hielt vor ihm an, sodass er den Radweg weiter passieren konnte. Allerdings kam der 81-Jährige kurz darauf ins Schlingern und stürzte.

Hierbei zog sich der Rentner schwere Verletzungen zu und verlor das Bewusstsein. Rettungskräfte konnten ihn vor Ort reanimieren. Anschließend brachten sie ihn in eine Klinik. In der Nacht zum heutigen Mittwoch starb der 81-Jährige. Die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt ist mit der Unfallaufnahme betraut. Die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder als Ersthelfer vor Ort waren, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 91 31) 76 00 zu melden.

Urlaub statt Schule: Bußgeld

(ty) Gestern unterstützten Beamte der Polizeiinspektion von Bad Staffelstein das Landratsamt Lichtenfels bei der Durchsetzung der Schulpflicht. Nachdem ein Zehnjähriger unentschuldigt nicht in der Schule erschienen war, fuhren die Gesetzeshüter zusammen mit Mitarbeitern der Kreisbehörde zu der Wohnung. Von dort sollte der Bub abgeholt und zum Unterricht gebracht werden. Allerdings: "Weder Eltern noch Schüler konnten zu Hause angetroffen werden", berichtet die Polizei. Nachfragen ergaben, dass die Eltern mit dem Jungen bereits am Montag in den Urlaub gefahren waren. Ein Bußgeld-Verfahren gegen die Eltern wurde eingeleitet. 

 

13 Kilo Kokain im Auto

(ty) Am Sonntag gegen 2 Uhr hatten Beamte der Grenzpolizei Raubling einen 52-jährigen Italiener mit seinem VW Passat an einer Behelfsausfahrt der A8 im Gemeinde-Bereich von Raubling in Fahrtrichtung Süden kontrolliert. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Fahnder auf ein Versteck unter der Rücksitzbank. Dort waren zwölf Pakete mit jeweils knapp mehr als einem Kilogramm Kokain eingebaut. Der 52-Jährige wurde festgenommen.

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Traunstein und der "Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift" des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) und des Zollfahndungsamts München übernommen. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl gegen den Mann, der vom Amtsgericht in Rosenheim dann auch erlassen wurde. Der Beschuldigte macht keine Angaben zur Sache; die Ermittlungen dauern an.

Kurioser Fall

(ty) Am gestrigen Abend wurde die Polizei wegen einer Streitigkeit um einen gefällten Baum im Raum Klingenberg/Main (Kreis Miltenberg) gerufen, nun muss sich ein Ehepaar wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel-Gesetz verantworten. Was war passiert? Gegen 20 Uhr erbat die Vermieterin einer Wohnung polizeiliche Hilfe, da ihr Mieter im Garten einen Baum ohne ihr Einverständnis gefällt hatte, um an seinen fehlgesteuerten Modellflieger zu gelangen, der dort notgelandet war. Die Beamten stellten vor Ort eine zirka fünf Meter lange Buche fest, deren Leben ein Ende gesetzt worden war. Von dem Modellflugzeug und dem Mieter fehlte jede Spur.

Der 33-Jährige selbst sowie auch sein Flugobjekt wurden jedoch in der Wohnung des Mannes gefunden. Beim Öffnen der Tür schlug den Polizisten dann bereits starker Marihuana-Geruch entgegen. Die Beamten betraten die Mietwohnung und trafen dort auf die Ehefrau. Das Paar war gerade beim Cannabis-Rauchen gestört worden. Auf dem Küchentisch lagen mehrere Joints sowie kleinere Mengen an Marihuana und Haschisch. Gegen die 25-Jährige und ihren Ehemann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

 

Illegale Marihuana-Plantage

(ty) Zivilfahnder der Polizei haben am gestrigen nachmittag einen richterlichen Durchsuchungs-Beschluss bei einem 40-Jährigen aus Mindelheim vollzogen. Der Mann hatte im Dachgeschoss des Wohnanwesens eine professionelle Aufzucht-Anlage für Marihuana-Pflanzen im Wert von mehreren tausend Euro installiert. Die insgesamt fünf üppig gewachsenen Pflanzen wurden kurz vor Erreichen der Erntereife nun von der Polizei abgeerntet. Neben den Pflanzen wurden die gesamte Anlage und diverse weitere Rauschgift-Utensilien beschlagnahmt. In der Wohnung des Züchters wurde eine geringe Menge Marihuana entdeckt. Der Mann muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

 

Fatale Fäll-Aktion

(ty) Schwere innere Verletzungen hat sich gestern ein 67-jähriger in Sigmarszell (Kreis Lindau) bei Baumfäll-Arbeiten zugezogen. Er fällte einen Baum, der unglücklicherweise auf einen bereits gefällten Baum fiel und den Mann letztlich unter sich begrub. Der Verunglückte wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Schlag gegen die Drogen-Szene 

(ty) Der Kriminalpolizei Aschaffenburg gelang ein Schlag gegen die örtliche Drogen-Szene. Dabei wurden eine größere Menge Betäubungsmittel, mehrere Waffen und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft; gegen weitere Personen laufen Ermittlungsverfahren. Heute wurden von der unterfränkischen Polizei und der Staatsanwaltschaft Details bekanntgegeben.

Ende Januar war ein 30-Jähriger in Aschaffenburg einer Personenkontrolle unterzogen worden. Hierbei fanden Polizeibeamte eine kleinere Menge Marihuana. Die Kripo übernahm die Ermittlungen, die zeitnah zu Erkenntnissen über den Rauschgift-Lieferanten des 30-Jährigen führten, der sich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten hat.

Der 44-jährige Aschaffenburger, der im Verdacht steht, dem 30-Jährigen das Marihuana verkauft zu haben, wurde in seiner Wohnung festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Polizeibeamten 33 Gramm Amfetamin, sechs Gramm Marihuana und drei Gramm Haschisch, zahlreiche Messer, Schreckschuss-Waffen und Luftgewehre, eine größere Menge Schwarzpulver und illegale Böller. Zudem wurden mehrere tausend Euro Bargeld beschlagnahmt, da das Geld aus illegalen Rauschgift-Geschäften stammen dürfte. Im Zuge der Aktion wurde ein Polizist verletzt, als der 44-Jährige versucht hatte, die Beamten am Betreten der Wohnung zu hindern.

Weitere Ermittlungen führten Mitte Februar zur Festnahme eines mutmaßlichen Rauschgift-Händlers (32) und dessen Hintermanns (31). Der 32-Jährige Aschaffenburger leistete bei der Festnahme in seiner Wohnung erheblichen Widerstand. Hier wurden knapp 500 Gramm Marihuana  sichergestellt. Weitere 50 Gramm Marihuana wurden bei einem mutmaßlichen Rauschgift-Abnehmer des 32-Jährigen sichergestellt. Der Abnehmer muss sich in einem gesonderten Verfahren verantworten.

Ein 31-Jähriger aus dem Raum Frankfurt steht des im dringenden Verdacht, dem 32-jährigen Aschaffenburger eine größere Menge Betäubungsmittel veräußert zu haben. Bei der Festnahme des 31-Jährigen wurden 6000 Euro Bargeld, das aus Rauschgift-Geschäften stammen dürfte, sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen den 32-jährigen Aschaffenburger und den 31-Jährigen aus dem Raum Frankfurt am Main die Untersuchungshaft angeordnet. Die beiden Männer wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Kriminalpolizei führt in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen.

Radlader schrottet Pkw

(ty) Nur noch Schrottwert hat der Pkw eines 23-jährigen Nürnbergers nach einem Zusammenstoß mit dem Anbaugerät eines Radladers am gestrigen Nachmittag in Coburg. Der 53-jährige Fahrer eines Radladers mit montieren Gabelzinken wollte gegen 16 Uhr aus einer Baustellen-Ausfahrt in die Uferstraße einfahren. Langsam tastete er sich in die bevorrechtigte Straße hinein, bedachte allerdings nicht, dass die Gabelzinken des Radladers bereits in die Straße ragten.

Genau in diesem Moment fuhr ein Pkw durch die Uferstraße in Richtung Schillerplatz und blieb mit der rechten Seite an den Hindernissen hängen. Durch den Zusammenstoß wurde die komplette rechte Seite des Pkw demoliert. Der Wagen hat jetzt nur noch Schrottwert. Er von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Polizei ermittelt gegen den Unfallverursacher wegen eines Verstoßes nach der Straßenverkehrsordnung.

 

Neuer Ärger für alte Bekannte

(ty) Vergeblich versuchte am gestrigen Abend, eine Frau bei einer Kontrolle ihr Rauschgift loszuwerden. Beamte der Bundespolizei und der Grenzpolizei trafen bei der gemeinsamen Kontrolle kurz nach 23 Uhr am Hauptbahnhof von Hof auf die ihnen bereits bekannte Frau. Die 32-Jährige aus dem Landkreis Fürth war zuvor mit dem Zug aus der Tschechischen Republik angekommen. Den Schleierfahndern war die Reisende wegen mehrerer Rauschgift-Verstöße bekannt.

Noch bevor die Gesetzeshüter mit der Frau zur Dienststelle der Bundespolizei gehen konnten, riss sie sich los, rannte in Richtung der Gleise, sprang in ein Gleisbett und stürzte. Die Beamten sahen, wie sie schnell ein Überraschungsei öffnete, das sie in einer Socke bei sich hatte, und den Inhalt auf den Gleisen verstreute. Dabei handelte es sich um offenbar um eine Tabak-Crystal-Mischung – eine kleine Restmenge wurde sichergestellt.

Die 32-Jährige wird wegen Drogen-Schmuggels angezeigt. Außerdem stellten die Beamten fest, dass die Mittefränkin wegen früherer Straftaten von den Staatsanwaltschaften Nürnberg-Fürth und Hof gesucht wird und dass ihr derzeitiger Wohn- und Aufenthaltsort zu ermitteln ist. Durch den Sturz verletzte sich die Frau leicht, sie musste in einem Krankenhaus behandelt werden. 

Stinkendes Malheur

(ty) Gestern Mittag fuhr ein Landwirt mit seinem Traktor und einem Gülle-Fass im Schlepptau auf die Friesenrieder Straße in Aitrang (Kreis Ostallgäu) ein. Er bemerkte zunächst nicht, dass das Fass noch offen war. So wurde die Straße auf zirka 500 Metern stark verschmutz. Mitarbeiter des Kreisbauhofs mussten zur Straßenreinigung und zum Aufstellen von Warnschildern anrücken.

 

 

Schon polizeibekannt

(ty) Im Juni vergangenen Jahres hatte sich ein Einbruch in Attenhausen im Allgäu ereignet, bei dem vier damals unbekannte Täter in eine Kfz-Werkstatt eingedrungen waren. Sie fuhren mit verschiedenen Fahrzeugen umher beziehungsweise entwendeten diese. Es entstand damals ein nicht unerheblicher Sachschaden von etwa 10 000 Euro. Nach umfangreichen Ermittlungen konnten die mutmaßlichen Täter inzwischen ermittelt werden. Wie heute gemeldet wurde, sind die Beschuldigten polizeibekannt.

 

Unerwünschter Gast

(ty) Am gestrigen Nachmittag kam es in der Innenstadt von Füssen zu einem unerwünschten Aufeinandertreffen. Einer 43-Jährigen war aufgrund vorangegangener Streitigkeiten bereits ein Hausverbot für ein Café ausgesprochen worden. Trotzdem nahm die Frau im sonnigen Außenbereich Platz und wünschte bedient zu werden. Die Café-Besitzerin spielte jedoch nicht mit und bat sofort um polizeiliche Unterstützung. Die 43-Jährige muss sich nun wegen Hausfriedensbruchs verantworten.


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