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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Harley-Fahrerin (52) stirbt bei Überhol-Manöver

(ty) Eine 52 Jahre alte Motorrad-Fahrerin aus dem Landkreis Pfaffenhofen ist am heutigen Nachmittag bei einem schrecklichen Verkehrsunfall im Kreis Landshut ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich gegen 15.20 Uhr im Gemeinde-Bereich von Gerzen. Nach Angaben der Polizei überholte die Frau mit ihrer Harley-Davidson einen Lastwagen und übersah dabei einen entgegenkommenden Pkw. Die Bikerin prallte frontal gegen das Auto und erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. 

Wie aus einem Bericht des niederbayerischen Polizeipräsidiums hervorgeht, war die 52-Jährige in einer Gruppe von Motorrad-Fahrern aus dem Raum Pfaffenhofen/Ilm unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Sie fuhr demnach auf der Staatsstraße 2054 – von Geisenhausen her kommend – in Richtung Gerzen. Auf Höhe von Rutting habe die 52-Jährige mit ihrer Harley-Davidson einen vor ihr fahrenden Lastwagen überholen wollen. "Hierbei übersah sie eine 29-jährige Pkw-Fahrerin, die mit ihrem VW Golf entgegenkam", heißt es weiter. 

Obwohl die Motorrad-Lenkerin den Angaben der Polizei zufolge dann noch versuchte auszuweichen, sei sie frontal in die Front des entgegenkommenden VW geprallt. "Sie wurde hierbei so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb", teilte ein Polizei-Sprecher mit. Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte die niederbayerische Polizei am Abend, dass die ums Leben gekommene 52-Jährige aus dem Landkreis Pfaffenhofen/Ilm kommt. 

Die Pkw-Lenkerin wurde laut Polizei bei dem Zusammenstoß leicht verletzt; sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zur genauen Klärung des Unfall-Herganges wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Die angerückten Feuerwehrleute leisteten an der Unfallstelle auch technische Hilfe und übernahmen die Verkehrslenkung. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden.

22-Jähriger stirbt bei "Wheelie"-Aktion

(ty) Ein Motorrad-Fahrer (22) geriet mit seiner Maschine am heutigen Morgen im Kreis Weilheim-Schongau in den Gegenverkehr und prallte gegen entgegenkommende Fahrzeuge. Der 22-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer eines beteiligten Pkw kam schwer verletzt in ein Klinikum. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein technisches Gutachten beim Motorrad an, um ausschließen zu können, dass ein technischer Defekt zum Unfall führte. 

Der junge Mann aus Dießen fuhr gegen 7.45 Uhr mit seiner Yamaha auf der B2 von Starnberg in Richtung Weilheim. Laut Zeugen befuhr er die zweispurige Fahrbahn nach der Einmündung "Pähl" auf der linken Seite über einen längeren Zeitraum mit einem so genannten Wheelie; also nur auf dem Hinterrad. Beim Aufsetzen des Vorderrads auf der Straße verlor der 22-Jährige die Kontrolle über seine Maschine und geriet nach links in den Gegenverkehr.

Dort kollidierte er zunächst mit dem entgegenkommenden Pkw einer 20-jährigen Murnauerin und anschließend mit dem nachfolgenden Pkw eines 49-jährigen Murnauers. Der Biker wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 49-Jährige wurde mit einem Hubschrauber wegen seiner schweren Verletzungen ins Unfallklinikum nach Murnau gebracht. Die 20-Jährige blieb unverletzt.

 

Tod im Starnberger See

(ty) Ein 81-Jähriger aus Nürnberg ist gestern auf Höhe des Bleicherparks im Starnberger See ums Leben gekommen. Gegen 17 Uhr wurde die Rettungsleitstelle verständigt, dass der allein schwimmende Mann nicht zu seinen am Ufer wartenden Begleitern zurückgekehrt war. Im Zuge von umfangreichen Suchmaßnahmen, bei denen neben Booten auch ein Rettungs-Hubschrauber im Einsatz war, wurde der Vermisste gegen 18.20 Uhr leblos in Ufernähe treibend gefunden. Sofort eingeleitete Reanimations-Maßnahmen verliefen erfolglos. Die Kripo nahm vor Ort die Ermittlungen auf. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht.

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Noch ein tödliches Bade-Unglück

(ty) Ein weiterer 81-Jähriger ist gestern im Hollerner See (Kreis Erding) ums Leben gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge war er alleine mit dem Fahrrad zu dem Gewässer im Gemeinde-Gebiet von Eching gefahren, um zu schwimmen. Gegen 9.30 bemerkte ein Zeuge vom nordwestlichen Ufer aus den treibenden Körper. Daraufhin sprang er ins Wasser, zog den Echinger heraus und begann zusammen mit einem weiteren Passanten sofort mit Wiederbelebungs-Maßnahmen. Diese wurden vom Notarzt weitergeführt, führten jedoch nicht zum Erfolg. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht.

 

Schrecklicher Betriebsunfall

(ty) Gestern Nachmittag wurden bei einem Betriebsunfall in Steindorf (Kreis Aichach-Friedberg) zwei Arbeiter schwer verletzt. Das tragische Unglück ereignete sich auf einer Baustelle an der Bürgermeister-Schauer-Straße. Ein 58-jähriger Kranführer hatte einen verzinkten Dachträger aus Eisen mittels einer Schwerlastschlinge mit dem Autokran bereits etwa vier Meter hoch angehoben. Plötzlich riss die Schlinge und das schwere Eisenteil fiel hinunter. Dabei wurden zwei Arbeiter aus dem Raum Ingolstadt sehr unglücklich getroffen: ein 36-Jähriger am Rücken und ein 23-Jähriger am rechten Bein.

Für beide wurde vom Notarzt jeweils ein Rettungs-Hubschrauber angefordert, um die Schwerverletzten in Unfallkliniken zu transportieren. Den ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war die Schwerlastschlinge für das Bauteil zu schwach und hätte zudem vermutlich aus Verschleißgründen nicht mehr verwendet werden dürfen. Gegen den Kranführer wird deshalb wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Auch das Gewerbeaufsichtsamt wurde eingeschaltet.

Kripo ermittelt wegen Schüler-Chat

(ty) Gestern wurde der örtlichen Polizei von Seiten eines Verantwortlichen einer Schule in Garmisch-Partenkirchen mitgeteilt, dass von Schülern in einem Klassen-Chat möglicherweise strafrechtlich relevante Inhalte verschickt beziehungsweise geteilt worden seien. Die Kripo übernahm die Ermittlungen und stellte fest, dass einzelne Mitglieder dieser Gruppe strafrechtlich relevante Dateien verbreitet hatten.

Daraufhin wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft alle Mobiltelefone der betreffenden Schüler der Klasse sichergestellt. Es galt, den Besitz und eine Weiterverbreitung dieser Daten zu unterbinden. Die Telefone werden derzeit gesichtet, die Inhalte rechtlich bewertet.

Die Kriminalpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mit Erreichen des 14. Lebensjahrs eine strafrechtliche Verfolgung droht. Das Verbreiten solcher Dateien kann strafbar sein, bei kinderpornographischen Bildern ist schon der Besitz strafbar. 

 

Eskalation in Asyl-Unterkunft

(ty) Gestern gegen 10 Uhr randalierte ein 18-jähriger Afghane in einer Wohneinrichtung an der Hubertusstraße in Krailling (Kreis Starnberg). Dabei griff er Mitarbeiter körperlich an und bedrohte sie mit dem Tod. Daraufhin wurde die Polizei gerufen. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand, wodurch die Polizeibeamten leicht verletzt wurden. Kurz darauf solidarisierten sich mehrere weitere Bewohner der Unterkunft mit dem 18-Jährigen und bewarfen die Polizeibeamten mit Steinen und Glasflaschen. Dabei wurde der Streifenwagen leicht beschädigt.

Durch zahlreiche hinzugezogene Polizeikräfte konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Im Umfeld der Wohneinrichtung wurden neun Personen festgestellt, bei denen nun geprüft werden muss, ob sie für die Steinwürfe verantwortlich sind. Die Kripo übernahm die Ermittlungen. Der 18-Jährige wurde wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Er wird zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen die neun weiteren Bewohner wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs ermittelt.

Großbrand bei Busunternehmen

(ty) Zwei Verletzte und ein Sachschaden, der möglicherweise eine Million Euro beträgt. So lautet die vorläufige Bilanz nach einem Großbrand heute in Burghausen (Kreis Altötting). Gegen 16.30 Uhr wurde bei der Polizei der Brand eines unbesetzten Omnibusses gemeldet, der in den Hallen eines Busunternehmens an der Burgkirchener Straße in Burghausen stand. Das Feuer griff rasch von dem Bus auf die Betriebshallen über. Ein großes Aufgebot von Feuerwehren aus Burghausen, Altötting und umliegenden Gemeinden brachte den Brand bald unter Kontrolle.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren vorsorglich die angrenzenden Einkaufsmärkte und ein Tankstellen-Gelände geräumt worden. Die Bewohner der Burghauser Neustadt waren über Rundfunk-Mitteilungen dazu aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Burgkirchener Straße musste gesperrt werden. Gegen 18 Uhr, nachdem die Feuerwehren den Brand gelöscht hatten, wurden die Maßnahmen aufgehoben. Die Sperrung der Straße im Bereich des Brandorts musste noch bestehen bleiben.

Zwei Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens wurden leicht verletzt, bei ihnen besteht der Verdacht auf eine leichte Rauchgas-Vergiftung. Der bei dem Großbrand entstandene Sachschaden dürfte ersten Schätzungen zufolge im Bereich von einer Million Euro liegen. Die Kriminalpolizei hat vor Ort ihre Untersuchungen aufgenommen. Zur Brandursache können zu diesem frühen Zeitpunkt noch keine Aussagen getroffen werden.

 

Motorräder kollidieren folgenschwer

(ty) Am heutigen Nachmittag kam es zwischen Massendorf und Spalt (Landkreis Roth) zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Motorrad stieß mit einem Leichtkraftrad zusammen. Der Motorrad-Fahrer (55) wurde lebensgefährlich, der Kleinkraftrad-Fahrer (16) leichter verletzt. Der 55-Jährige war gegen 14 Uhr mit seinem Superbike auf der Massendorfer Straße in Richtung Spalt unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über seine Maschine verlor, stürzte und in den Gegenverkehr geriet. Hier stieß er mit dem Kleinkraftrad zusammen. 

Nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort wurde der 55-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 16-Jährige kam mit dem Rettungsdienst zur Untersuchung in eine Klinik. Die Massendorfer Straße war bis etwa 18 Uhr gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die beiden Zweiräder wurden sichergestellt.

Rinderstall in Flammen

(ty) In einer Scheune mit Stallung im Landkreis Neustadt/Waldnaab brach heute Nacht aus bisher nicht geklärter Ursache ein Brand aus. Gegen 1.20 Uhr bemerkten Anwohner des landwirtschaftlichen Anwesens in Floß-Gösen das Feuer. Nach kurzer Zeit stand das etwa 15 auf 40 Meter umfassende Gebäude in Vollbrand. Ein Großteil der darin befindlichen 65 Rinder wurde vom 47-jährigen Eigentümer noch aus dem Gebäude getrieben und blieb unverletzt. 

Weitere Tiere waren zunächst in der Stallung eingeschlossen, konnten aber dann ebenfalls befreit werden. Die Rinder wurden vor Ort vom verständigten Veterinär des Landratsamts begutachtet. Von den vier Anwohnern wurde niemand verletzt. Die alarmierten 13 Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf das angebaute Wohnhaus verhindern. In der Spitze waren rund 200 Einsatzkräfte vor Ort. Das Feuer war gegen 2 Uhr unter Kontrolle und gegen 3 Uhr weitestgehend gelöscht. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

 

Lebensmüde Frau gerettet

(ty) Eine 32-Jährige hat gestern rasch reagiert und eine Frau gerettet, die sich im Kreis Kitzingen offenbar von einer Brücke stürzen wollte. Als die Zeugin gegen 13 Uhr von Mainsondheim nach Albertshofen unterwegs war und dabei eine Brücke über die A3 passierte, sah sie, wie eine Frau gerade über das Brückengeländer stieg. Die 32-Jahre alte Toyota-Fahrerin stoppte sofort ihren Pkw, zog die lebensmüde 34-Jährige geistesgegenwärtig von der Brücke und betreute sie, bis Rettungsdienst und Polizei eintrafen.

Die 34-Jährige leidet offenbar an einer psychischen Erkrankung. Sie wurde umgehend in ärztliche Behandlung gebracht. Die 32-Jährige erlitt durch die Geschehnisse einen Schock und musste medizinisch versorgt werden. Die unterfränkische Polizei lobt das rasche Einschreiten der Zeugin, warnt aber auch eindringlich davor, sich bei Rettungsaktionen auf Brücken selbst in Gefahr zu bringen.

Lkw-Fahrer wird bewusstlos – Unfall

(ty) Weil er bewusstlos wurde, verursachte am gestrigen Nachmittag ein Lkw-Lenker bei Bindlach (Kreis Bayreuth) einen Arbeitsunfall. Der Fahrer des mit Erde beladenen Brummis verlor beim Bau des neuen Kreisels aus noch nicht ermittelten Gründen das Bewusstsein. Der führerlose Lastwagen fuhr gegen die frisch errichtete Einhausung des Kreisels, touchierte noch einen Kettenbagger, dessen Fahrer die Gefahr erkannte und sich in Sicherheit bringen konnte, und kam dann in einer Baugrube zum Stehen. Der immer noch bewusstlose Lkw-Fahrer wurde von Arbeitskollegen aus dem Führerhaus geholt und bis zum Eintreffen des Notarztes betreut. Dann kam er per Rettungs-Hubschrauber in ein Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von geschätzten 32 000 Euro.

 

Er kann es nicht lassen

(ty) Obwohl ihm von der Führerscheinstelle bereits mit amtlichem Bescheid das Fahrrad-Fahren verboten worden war, setzte sich ein mehrfach wegen Trunkenheits-Delikten vorbestrafter 75-Jähriger gestern in Buchloe im Allgäu wieder auf den Drahtesel. Zeugen sahen, wie er am Rathausplatz volltrunken stürzte. Ob es zu einer Berührung mit einem Pkw gekommen war, muss noch geklärt werden. Der Radler war so betrunken, dass ein Alkoholtest nicht mehr möglich war und deshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Bei dem Sturz blieb der Mann unverletzt. Er muss sich jetzt zum fünften Mal wegen Trunkenheit im Verkehr vor Gericht verantworten.

Brand an Gasleitung

(ty) Ein durch Bauarbeiten verursachter Brand an einer Gasleitung verursachte heute in Anzing (Kreis Ebersberg) hohen Sachschaden. Kurz vor 12 Uhr ging der Notruf über den Gasaustritt im Birkenweg bei der Integrierten Leitstelle ein. Die alarmierten Feuerwehren mussten feststellen, dass aus einer am Birkenweg im Boden verlegten Leitung Gas austrat. Das Gas hatte sich entzündet und brannte im Bereich der Austrittsstelle ab.

Nachdem die Gaszufuhr in der Leitung durch den Gasversorger abgedreht war, gelang es den Feuerwehren gegen 13 Uhr, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Zuvor waren jedoch durch die enorme Hitze-Einwirkung ein nahestehender Minibagger in Brand geraten sowie erhebliche Schäden an den umliegenden Wohnanwesen entstanden. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Feststellungen hatten hier Bauarbeiten im Straßenbereich zur Verlegung eines Glasfaser-Kabels stattgefunden. Mit dem zur Verlegung verwendeten Bohrgerät wurde offenbar die im Boden verlegte Gasleitung beschädigt, wodurch es zum Gasaustritt kam. Aufgrund der Folgen des Brandes ermittelt die Kripo wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung und der fahrlässigen Baugefährdung. Die genauen Verantwortlichkeiten müssen von den Ermittlern noch geklärt werden. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen mindestens im fünfstelligen Euro-Bereich bewegen. 


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