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Laut Kripo hatte offenbar eine Zigarette die Kleidung der Seniorin in Flammen gesetzt.

(ty) Am gestrigen Vormittag ist es gegen 11 Uhr in Putzbrunn bei München zu einem folgenschweren Zimmerbrand in einem Senioren-Wohnheim gekommen. Der 53-jährige Hausmeister bemerkte laut Polizei den Brandgeruch und konnte dessen Ursprung dann im Zimmer einer 71-jährigen Bewohnerin lokalisieren. Durch ein offenes Fenster habe der Hausmeister in die Wohnung gelangen können: Dort habe er dann auch die auf dem Boden liegende Rentnerin entdeckt.

"Die Seniorin war durch die Flammen im Raum bereits schwer verletzt und wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erstversorgt", berichtete heute ein Polizei-Sprecher. Anschließend sei die 71-Jährige mit einem Rettungs-Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden. Dort erlag sie nach Angaben der Polizei jedoch wenige Stunden später ihren schweren Brandverletzungen.

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Der Hausmeister war noch vor Ort wegen des Verdachts auf eine erlittene Rauchgas-Vergiftung behandelt worden. Die angerückten Helfer der örtlichen Feuerwehr mussten nicht mehr löschen. "Bei dem Brand wurde der Parkettboden oberflächlich beschädigt, der entstandene Schaden beläuft sich auf einige tausend Euro", teilte die Polizei mit. Andere Bewohner des Seniorenheims seien durch den Zwischenfall nicht verletzt worden.

Das für Branddelikte zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei hatte die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. "Nach erster Einschätzung hat eine unbeaufsichtigte Zigarette die Bekleidung der Rentnerin in Brand gesetzt", wurde heute aus dem Münchner Polizeipräsidium gemeldet. Hinweise auf ein Fremdverschulden an dem Brand ergaben sich demnach nicht.


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