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Laut Deutschem Wetterdienst sind heftiger Starkregen, Sturmböen um 85 km/h und Hagel möglich.

(ty) Heute Nacht könnte es ziemlich ungemütlich in der Region werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits eine so genannte Vorab-Information herausgegeben, die auch den Landkreis Kelheim betrifft. "Ab dem späten Abend und eingangs der Nacht ziehen von Westen und Nordwesten her teils kräftige Gewitter auf", berichtet der DWD. "Damit einhergehend steigt das Unwetter-Potenzial deutlich an."

Mögliche Begleiterscheinungen sind den Angaben zufolge heftiger Starkregen mit zwischen 25 und 40 Liter auf den Quadratmeter in kurzer Zeit. Zudem seien Sturmböen mit Geschwindigkeit um 85 Kilometer pro Stunde sowie Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter möglich. "Die Gewitter schließen sich in der Nacht immer mehr zu größeren Komplexen zusammen und verlagern sich ost- bis südostwärts", meldet der DWD. Damit rücke mehrstündiger Starkregen mit Niederschlags-Mengen zwischen 30 und 50 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden in den Fokus. Lokal seien auch noch größere Mengen möglich.

Bei dieser so genannten Vorab-Info handelt es sich laut DWD "um eine Abschätzung des möglichen Gefahren-Potenzials". Konkrete Warnungen werden gegebenenfalls gesondert ausgegeben. Diese Vorab-Informationen sollen die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. "Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte", so die Experten. "Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen."

Geraten wird: "Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit." Zu den jeweils aktuellen Informationen des DWD gelangen Sie hier, dort finden Sie auch eine Übersichts-Karte, aus der die in den einzelnen Gebieten jeweils geltenden Warnungen und Warnstufen hervorgehen. In dem nachfolgenden Video, das der Deutsche Wetterdienst heute Nachmittag veröffentlicht hat, erläutert Diplom-Meteorologe Tobias Reinartz die bevorstehende Unwetter-Situation durch zum Teil schwere Gewitter.


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