Logo
Anzeige
Anzeige

Heftiger Crash im Kreis Neumarkt. Pkw-Lenkerin (19) erlitt nur leichte Blessuren, die 22 Kinder und der Busfahrer kamen mit dem Schrecken davon.

(ty) Ein schwerer Verkehrsunfall, der zum Glück vergleichsweise glimpflich ausgegangen ist, hat sich am heutigen Morgen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ereignet. Im Gemeinde-Bereich von Seubersdorf kam es gegen 7.25 Uhr auf der schneebedeckten Staatsstraße 2251 zum Zusammenstoß zwischen einem mit 22 Kindern besetzten Schulbus und einem Pkw, der von einer 19-Jährigen gesteuert wurde. Die Beteiligten hatten wohl einen Schutzengel: Lediglich die Autofahrerin, deren Wagen regelrecht zerrissen wurde, erlitt leichte Verletzungen.

Wie die zuständige Polizeiinspektion aus Parsberg mitteilte, geschah der Unfall zwischen Eichenhofen und Seubersdorf. Die 19-Jährige ist den Angaben zufolge mit ihrem Seat auf der besagten Staatsstraße in Richtung Seubersdorf unterwegs gewesen, als der Wagen in einer leichten Linkskurve – wegen der den winterlichen Streckenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit – ins Schleudern geraten ist. Der Pkw sei letztlich seitlich mit dem gerade entgegenkommenden Schulbus kollidiert. 

Weder die insgesamt 22 Schulinder, die sich zum Unfall-Zeitpunkt in dem Bus befanden, noch der 30 Jahre alte Busfahrer seien bei dem Zusammenprall verletzt worden, meldete die Polizei. Die junge Seat-Lenkerin habe lediglich leichte Verletzungen davongetragen; sie sei vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ihrer Blessuren in ein Krankenhaus gefahren worden. Auch die Feuerwehren aus Eichenhofen, Seubersdorf und Parsberg waren vor Ort im Einsatz.

"Die 19-jährige Unfallfahrerin hatte ganz offensichtlich einen aufmerksamen Schutzengel auf dem Beifahrersitz", fasste ein Polizei-Sprecher zusammen: "Denn trotzdem ihr Fahrzeug in mehrere Teile zerfetzt wurde, kam sie mit leichten Prellungen davon." Der Sachschaden an dem Schulbus wurde von den Beamten in einer Größenordnung von 15 000 Euro angesiedelt. An dem Pkw sei ein Totalschaden entstanden, der auf zirka 10 000 beziffert wurde.


Anzeige
RSS feed