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Bislang 1632 Infektionen: 39 Betroffene gestorben, 1417 gelten als genesen, 176 aktive Fälle. Sieben-Tages-Inzidenz bei 130,8.

(ty) Im Kreis Kelheim gibt es in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, wie berichtet, mittlerweile 39 Menschenleben zu beklagen.  Unter Verweis auf Daten des Gesundheitsamts teilte das Landratsamt heute mit, dass – Stand gestern, 16 Uhr – die Zahl der im Kreis Kelheim positiv auf den neuartigen Erreger getesteten Menschen bei insgesamt 1632 liegt – das sind 22 mehr als gestern gemeldet. 1417 hiesige Corona-Patienten (gestern: 1401) gelten mittlerweile als genesen und sind aus der Quarantäne entlassen. Derzeit gibt es 176 aktive Corona-Fälle im Landkreis (gestern: 170). Zahlen aus den einzelnen Gemeinden zeigt die Tabelle unten.

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Im Krankenhaus in Kelheim werden laut Mitteilung des Landratsamts derzeit insgesamt neun Personen (gestern: neun) behandelt, die positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet worden sind, im Mainburger Krankenhaus gibt es den Angaben zufolge momentan insgesamt fünf Corona-Patienten (gestern: fünf).

Die Sieben-Tages-Inzidenz umgerechnet auf 100 000 Einwohner beträgt laut Berechnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Kelheim derzeit 130,8 (Stand: heute, 0 Uhr) und nach jüngsten Angaben des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) 138,15 (Stand: gestern, 8 Uhr).

 

Die genannten Sieben-Tages-Inzidenz-Werte haben bis auf weiteres keine direkten Auswirkungen mehr auf die im Landkreis Kelheim geltenden Regelungen und Maßnahmen. Denn bekanntlich gelten bereits seit Montag, 2. November, in ganz Bayern massiv verschärfte Regelungen, die als Teil-Lock-Down bezeichnet werden.

Welche Maßnahmen das konkret sind, haben wir in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst; lesen Sie dazu: Kampf gegen Corona: "Lock-Down light" in Bayern ab 2. November. Eine Fortführung und Verschärfung dieser Maßnahmen und Regelungen wurde mittlerweile beschlossen, lesen Sie dazu: Im Kampf gegen Corona: Strengere Regeln im Freistaat beschlossen. Die aktuelle bayerische Infektions-Schutz-Maßnahmen-Verordnung, in der die Regelungen offiziell dargelegt werden, ist für jedermann auch komplett online abrufbar; hier der direkte Link.

 

Das wegen der Corona-Krise am Kelheimer Landratsamt eigens eingerichtete Bürger-Telefon ist unter der Rufnummer (0 94 41) 2 07 - 31 12 erreichbar; und zwar bis auf weiteres jeweils montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr. Am Wochenende ist das Bürger-Telefon des Landkreises laut jüngsten Mitteilungen vorerst nicht mehr erreichbar. Die Kelheimer Kreisbehörde hat außerdem eine zentrale E-Mail-Adresse rund um das Thema "Corona" eingerichtet ist. Diese lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zugleich wird vom Kelheimer Landratsamt darauf verwiesen, dass die bayerische Staatsregierung eine Corona-Hotline eingerichtet hat. Diese ist unter der Telefonnummer (0 89) 122 220 von Montag bis Freitag jeweils zwischen 8 und 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

 

Ein neuer Corona-Newsletter des Landkreises soll weitere Infos bieten, so das Landratsamt. Viele seien unsicher, wie sie sich nach einem Kontakt mit einer corona-infizierten Person oder bei einer eigenen Infektion verhalten sollen. "Der Newsletter verschafft einen Überblick zum Vorgehen und zu den Maßnahmen, welche durch das Gesundheitsamt in diesen Fällen veranlasst werden", wird dazu erklärt. Außerdem gehe es um Regelungen für Reise-Rückkehrer sowie um finanzielle Hilfen für Familien. Vom "Zentrum für Chancengleichheit" gebe es Infos für Menschen mit Behinderungen und neue Projektideen für ehrenamtliche Helfer sowohl im Senioren-Bereich als auch für Menschen mit Migrations-Hintergrund. Abrufbar ist dieser Newsletter unter diesem Link.

 

Zahlen zu Corona-Virus-Fällen in Bayern und den Landkreisen können über die Homepage des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) unter diesem Link abgerufen werden. Hier sind laut LGL ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Landesamt über den elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handle, könne es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen. Das LGL wiederum melde die bayerischen Fälle an das Robert Koch-Institut, auch hier könne es zum Beispiel durch unterschiedliche Aktualisierungs-Zeitpunkte zu abweichenden Daten kommen. 


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