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In Bad Gögging nimmt der zertifizierte Pilger-Begleiter Franz Rösch die Teilnehmer mit auf eine spirituelle Wanderung mit historischen und manchmal auch gruseligen Geschichten. 

(ty) Pilgern ist zum Trend geworden. "Wer pilgert, findet mit jedem Schritt mehr zu sich und lernt, Natur bewusst zu erleben und seinen eigenen Gedanken zu lauschen", heißt es aus der Tourist-Info von Bad Gögging. Pilger berichten von der positiven Energie, die das Wandern begleitet, von außergewöhnlichen Begegnungen und oft auch von innerer Reinigung. "Was das Herz bewegt, setzt die Füße in Bewegung", beschreibt Franz Rösch, zertifizierter Pilger-Begleiter aus dem Kurort, das stille Wandern. Seine Halbtags-Wanderungen auf einer Teil-Etappe des europäischen Pilger-Weges "Via Nova" richten sich vor allem an Anfänger. Wer Freude am Wandern habe, aufgeschlossen sei für Neues und sich an geschichtlichen und spirituellen Beiträgen erfreue, der finde bei Rösch den richtigen Einstieg ins Pilgern.

Der europäische Pilger-Weg "Via Nova" kenne weder Anfang noch Ende. Der Weg ist das Ziel. Er könne als Ganzes von Böhmen über Niederbayern bis zum Wolfgangsee oder in Teilstücken gegangen werden. Eine Teilstrecke führt direkt durch Bad Gögging. Hier begleitee der ausgebildete, zertifizierte Pilgerführer Rösch die Wandergruppe von Bad Gögging nach Staubing an der Donau. Der wander- und geschichtsbegeisterte Rentner sensibilisiere die Teilnehmer darauf, die stillen Erlebnisse auf dem Weg zu genießen und ihnen Achtsamkeit zu schenken.

Los geht es in Bad Gögging über Sittling an der Donau und das einstige Römer-Kastell "Abusina" nach Staubing mit einer der schönsten Rokoko-Dorfkirchen in Niederbayern. Auf der fünfstündigen Wanderung liegen weitere Kirchen wie St. Ulrich und Wolfgang in Sittling oder die Kirche St. Sebastian in Eining. Franz Rösch weiß nicht nur zu den Gotteshäuser interessante Geschichten zu erzählen. "Seine kunsthistorischen und spirituellen Erklärungen, die die Zuhörer schmunzeln wie auch staunen lässt, machen diese Wanderung zu einem besonderen Pilger-Erlebnis", verspricht die Tourist-Information von Bad Gögging.

Franz Rösch begleitet die Wanderer auf einer Teilstrecke der "Via Nova".

Rösch nehme die Teilnehmer mit auf eine spirituelle Wanderung mit historischen und manchmal auch gruseligen Geschichten. Für manchen ein bisschen schaurig möge zum Beispiel die Geschichte um das Karnerhaus – Beinhaus – hinter der Kirche in Staubing sein: Als der Platz um die Kirche für neue Gräber einst zu knapp wurde, mussten alte Gräber geöffnet werden. Die Knochen aus diesen alten Gräbern wurden dann in einem speziellen Gebäude – dem Karnerhaus – gehortet. Auch auf dem Friedhof in Abensberg gibt es ein solches Karnerhaus mit den knöchernen Überresten der Verstorbenen.

Beim Pilgern werde der Kopf frei und der Geist komme zur Ruhe. Wer dem Körper noch etwas Gutes tun möchte, kann das Pilger-Wandern mit einem Besuch in der Limes-Therme verbinden. "Müde oder verspannte Muskeln werden beim Baden im Thermal- oder im Schwefelwasser wieder wanderfit gemacht", wirbt man in Bad Gögging.  Die geführten Wanderungen mit Franz Rösch werden noch bis Oktober einmal monatlich von der Tourist-Information angeboten. Preis: 15 Euro beziehungsweise 13 Euro – mit Kur- und Gästekarte inklusive Rücktransfer von Staubing nach Bad Gögging. Die Termine und Möglichkeit zur Buchung gibt es unter www.bad-goegging.de

Stille Einkehr. Die Kirche "St. Sebastian" in Eining.


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