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Der Mann soll vor dem Bahnhof ein Dienstauto der Bundespolizei besprüht haben. Neben dem Fahrzeug fanden die Beamten sein Mobiltelefon.

(ty) Ein zunächst unbekannter Graffiti-Sprayer hat ein vor dem Hauptbahnhof von Ingolstadt abgestelltes Dienstfahrzeug der Bundespolizei mit schwarzer Farbe beschmiert, ist aber bereits drei Stunden später gefasst worden. Die Bundespolizei berichtete heute von dem Fall, der sich bereits am 28. September ereignet hatte. Die nach der Festnahme des 32-Jährigen telefonisch kontaktierte Staatsanwaltschaft habe eine Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Täters angeordnet. Dabei seien Sprühdosen mit schwarzer Farbe gefunden sowie als Beweismittel beschlagnahmt worden. Gegen den Mann sei ein Ermittlungs-Verfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet worden.

Nach Mitternacht hatte nach Angaben der Bundespolizei am vorvergangenen Mittwoch ein Anwohner das Geräusch von geschüttelten Spraydosen gehört und daraufhin telefonisch die Beamten verständigten. Im Zuge der sofort erfolgten Nachschau sei von den Gesetzeshütern dann festgestellt worden, dass die rechte Schiebetür ihres Dienstfahrzeugs mit dem Schriftzug "ACAB" besprüht worden sei. Vom Täter habe zwar zunächst jede Spur gefehlt. Allerdings sei ein Handy entdeckt worden, das neben dem angegangenen Polizei-Fahrzeug gelegen habe.

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Über die Geräte-Nummer habe von der Polizei der Eigentümer des Mobiltelefons festgestellt werden können. Ungefähr drei Stunden später sei den Beamten bei einer Streifenfahrt in der Nähe des Bahnhofs eine sich verdächtig verhaltende Person aufgefallen. Die anschließende Kontrolle des Mannes mit türkischer Staatsangehörigkeit habe ergeben, dass es sich um den Eigentümer des am Tatort aufgefundenen Handys handle. Außerdem seien bei dem 32-Jährigen schwarze Farbanhaftungen an Händen und Oberbekleidung festgestellt worden.


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