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Im vergangenen Jahr wurden in Bayern im Schnitt gut 76 000 Euro je Hektar bezahlt. In Niederbayern lagen die Preise mit über 138 000 Euro am höchsten.  

(ty) Beim Verkauf von insgesamt rund 5100 landwirtschaftlichen Grundstücken im Freistaat ist im vergangenen Jahr ein durchschnittlicher Preis von 76 081 Euro je Hektar bezahlt worden. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht des bayerischen Landesamtes für Statistik hervor. Dabei gebe es zwischen den verschiedenen Regierungsbezirken eine große Bandbreite. Laut der Mitteilung der Behörde reicht diese von 25 905 Euro, die in Oberfranken im Schnitt für einen Hektar Agrar-Fläche bezahlt wurden, bis zum Spitzenwert von 138 527 Euro in Niederbayern. In Oberbayern waren die Grundstücke mit durchschnittlich 137 228 Euro je Hektar am zweitteuersten.

Im vergangenen Jahr wurden den Erkenntnissen des Landesamtes zufolge im Freistaat  insgesamt 5072 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Fläche von 6300 Hektar für insgesamt 479,3 Millionen Euro verkauft. Ermittelt worden sei dies auf Basis der Meldungen der bayerischen Geschäftsstellen der Gutachter-Ausschüsse für Grundstücks-Werte, erklärt das Landesamt für Statistik. Es handele sich um Grundstücke ohne weitere Gegenstände, Rechte und Pflichten mit einer Mindestgröße von 1000 Quadratmetern. Im Vergleich zum Jahr 2021 waren laut Statistik-Behörde 454 Käufe weniger erfasst worden.

Während die Kaufsumme im vergangenen Jahr insgesamt 479,3 Millionen Euro betrug, lag sie den Statistikern zufolge im Jahr 2021 bei 486,5 Millionen Euro. Je Verkaufsfall wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,24 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche veräußert. Bei 60,9 Prozent der Fälle lag die verkaufte Fläche unter einem Hektar, in lediglich 2,7 Prozent der Fälle wechselten mindestens fünf Hektar ihre Eigentümerin beziehungsweise ihren Eigentümer. Im Schnitt wurden im Jahr 2022 im Freistaat landwirtschaftliche Grundstücke zum Wert von 76 081 Euro je Hektar verkauft, das sind umgerechnet 7,61 Euro pro Quadratmeter.

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Der Unterschied zwischen den durchschnittlichen Kaufwerten je Hektar ist nach Angaben des in Fürth ansässigen Landesamtes für Statistik in den einzelnen Regierungsbezirken erheblich. Am höchsten war er im vergangenen Jahr mit 138 527 Euro in Niederbayern und 137 228 Euro in Oberbayern. Der niedrigste Verkaufswert errechnete sich mit 25 905 Euro für den Regierungsbezirk Oberfranken. Deutlich unter dem Landesmittel lag auch der in Unterfranken erzielte Hektar-Erlös von durchschnittlich 35 019 Euro.


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