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Laut einer nicht repräsentativen Irma-Umfrage bevorzugen Verbraucher regionale Lebensmittel 

(ty) Verbraucher achten beim Einkauf auf die Herkunft von Lebensmitteln und Getränken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt (IRMA) online, im Einzelhandel und auf Wochenmärkten durchgeführt wurde.

90 Prozent der 432 Teilnehmer gaben an, Produkte mit einer Regionalmarke anderen Markenprodukten vorzuziehen. Gut 50 Prozent der Befragten würde dafür einen Preisaufschlag von bis zu zehn Prozent in Kauf nehmen. 23 Prozent wären sogar bereit, bis zu 15 Prozent mehr zu bezahlen, wenn das Produkt aus der Region kommt.

Besonders wichtig waren den Teilnehmern kontrollierte Qualität und garantierte Herkunft (76 Prozent), kurze Transportwege (73 Prozent), faire Preisgestaltung (70 Prozent), umweltschonende Landbewirtschaftung (62 Prozent) und die Identifikation mit der Region (57 Prozent).

„Diese positiven Ergebnisse bestärken uns in unserer Arbeit. Die Nachfrage nach Produkten aus der Region ist vorhanden. Die Identifikation mit der Region ist vielen sehr wichtig", so IRMA-Geschäftsstellenleiter Tobias Klein.

Das Erzeugernetzwerk – ein Projekt der IRMA in Zusammenarbeit mit den Lokalen Aktionsgruppen Altbayerisches Donaumoos und Altmühl-Jura sowie den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt und Pfaffenhofen – hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Marke für regionale Erzeugnisse zu schaffen und so die Vermarktung regionaler Lebensmittel zu stärken. „Wir wollen eine sympathische regionale Marke schaffen", so Marcus Csiki, der in Vertretung des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen die Projektleitung übernommen hat. Die ersten Produkte mit einer regionalen Marke sollen im Herbst in den Regalen stehen.  


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