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Die Freien Wähler legen los

(ty) Der Kreisverband der Freien Wähler lädt heute Abend zu seiner Auftaktveranstaltung im Wahlkampf vor der Kreistagswahl. Dabei stellen sich die Kandidaten vor und auch das Programm wird präsentiert. Zu Gast ist die Landtagsabgeordnete Eva Gottstein aus Eichstätt. Beginn ist um 19.30 Uhr beim "Alten Wirt" in Rohrbach.

 

… und die CSU auch

(ty) Die Pfaffenhofener CSU um ihren Bürgermeisterkandidaten Thomas Röder lädt am heutigen Abend, 30. Januar, zum offiziellen Wahlkampf-Auftakt. Beginn ist um 20 Uhr in der Atrium-Bar am Hauptplatz.

 

Hoher Beratungsbedarf in Rentenangelegenheiten

(ty) Der Auskunfts- und Beratungsbedarf in Rentenangelegenheiten ist bei den Bürgern nach wie vor sehr hoch. Das teilte Lorenz Lochhuber, Leiter des Sachgebiets "Besondere Soziale Angelegenheiten" am Landratsamt Pfaffenhofen, jetzt bei der Vorstellung seines Berichts für das vergangene Jahr mit. „An 22 Rentensprechtagen wurden insgesamt 350 Versicherte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung im Seniorenbüro St. Josef beraten und über ihre Rentenansprüche aufgeklärt“, so Lochhuber. Zudem habe das Versicherungsamt in weiteren 270 Kundengesprächen Beratung und Hilfestellung bei Kontenklärungs- und Rentenantragsverfahren geleistet.

In 148 Fällen (Vorjahr: 151) musste laut Lochhuber das Versicherungsamt Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Pflegeversicherungsgesetz einleiten. An 123 (Vorjahr: 128) Personen ergingen Bußgeldbescheide mit einem Kostenvolumen von rund 24 000 Euro. 

 

Landwirtschaftsforum der Hallertauer Volksbank: "Raus aus der Anonymität"

(ty) „Perspektiven in der Landwirtschaft“ – unter diesem Titel hatte die Hallertauer Volksbank im Dezember 2009 erstmalig Landwirte der Region eingeladen. Am Dienstag nun, in der fünften Auflage der Veranstaltungsserie, hat das Format eine neue Gestalt angenommen. Wurden in der Vergangenheit immer kleinere Lokalitäten genutzt, wagte man heuer den Schritt in die Stadthalle Mainburg. 

In seiner Begrüßung konnte Walter Zillner, Vorstandsmitglied der Hallertauer Volksbank, rund 200 Gäste willkommen heißen – darunter auch prominenten Besuch wie Johann Pichlmaier (Präsident des Deutschen Hopfenpflanzerverbands), Josef Konrad (Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen) oder Hannelores Langwieser (Vize-Bürgermeisterin von Mainburg). Als Gast-Referent durfte er Dietrich Holler, den Kommunikationsleiter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, ankündigen.

Holler stieg humorvoll ein und freute sich, dass er aus Frankfurt kommend den Zoll bei seiner Einreise nach Bayern unerwartet problemlos passieren konnte. Provokant ging's weiter mit der Frage, wer denn nun wirklich systemrelevanter sei – die Banken oder die Landwirtschaft? Auch stellte er fest, dass er hier in Bayern nicht viel leisten könne. "Die bayerischen Betriebe sind Vollprofis. Sie sind technologisch ganz weit vorne. Zudem sind Sie für Banken hochbegehrte Kunden. Was will ein Landwirt mehr?"

Als problematisch stellt er die mangelnde Bekanntheit der Landwirte beziehungsweise der Landwirtschaft im Allgemeinen bei der Bevölkerung dar. "Sie müssen raus aus der Ecke, raus aus der Anonymität. Sorgen Sie für Ihre Bekanntheit und somit für mehr Akzeptanz. Sie sind nicht die Verschmutzer und Massentierhalter. Sie sind die Landschaftsgestalter, Botschafter der Region und Lebensmittelproduzent." Umfragen belegten, dass fehlende Bekanntheit zu einer schlechteren Bewertung der Landwirte führe und dies letztendlich existenzgefährdend sei. "Ein Stallneubau in der heutigen Zeit ist ohne Akzeptanz der Bevölkerung nicht mehr möglich."

Bei seinem Blick auf den Markt zeigte Holler auf, wie sich die Preise einzelner Rohstoffe  wie Weizen, Mais, Raps und Soja in der Vergangenheit entwickelt haben, ließ sich aber zu keiner Prognose hinreißen. "Den Preis bestimmen nur Wenige, die Überschüsse am Weltagrarhandel anbieten – nicht Sie! Oder sind Sie Händler?" Preisbestimmend seien zum Beispiel Großimporteure wie das Land Ägypten, dessen Bevölkerung innerhalb weniger Jahre von 40 auf 80 Millionen Menschen gestiegen ist. „Die Produktion von Lebensmitteln wurde dort allerdings nicht gesteigert."

„Geerntet wird immer", weiß Holler. "Wenn nicht hier, dann am anderen Ende der Welt. Stellen Sie sich breiter auf. Integrieren Sie zum Beispiel Mais in Ihre Fruchtfolge. Auch Raps wird immer bedeutender – allerdings eher als Eiweißpflanze, weniger als Ölsaat. Und wer mit den Preisen von Weizen in der Vergangenheit kein Geld verdient hat, der hat was falsch gemacht!"

Sein Fazit und somit sein Blick in die Zukunft erleichterte die Gäste: "Die weltweiten Aussichten für Agrarwirtschaft sind hervorragend. Noch nie war die Landwirtschaft so gut dagestanden wie heute. Die Banken sind bereit, die Landwirtschaft zu finanzieren. Machen Sie was draus."

Nach einigen Fragen aus dem Plenum konnte Dietrich Holler das Rednerpult für Robert Högl, Firmenkundenbetreuer in Sachen Agrar und Erneuerbare Energien der Hallertauer Volksbank, freigeben. Er informierte über die aktuellen Entwicklungen beim EEG-Gesetz und sprach Einladungen für die Fahrt zu den DLG-Feldtagen (18. Juni) und den Besuch der EuroTier (12. November) aus.

 

Die Redner beim fünften Landwirtschaftsforum der Hallertauer Volksbank in der Stadthalle Mainburg: Walter Zillner, Vorstandsmitglied der Hallertauer Volksbank (von links), sowie Dietrich Holler, Kommunikationsleiter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, und Robert Högl, Firmenkundenbetreuer für Agrar und erneuerbare Energien bei der Hallertauer Volksbank.


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