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Witterungsbedingt verzögert sich die Verkehrsfreigabe bis zum morgigen Dienstagnachmittag

(ty) Im Zuge des seit Anfang September laufenden Neubaus der Einfädelspur an die B 16 im Bereich südlich von Manching stehen – wie berichtet – jetzt die abschließenden Asphaltierungsarbeiten an. Das war die gute Nachricht. Die erste schlechte Nachricht ist bereits bekannt und lautet: Für den Einbau der Asphaltschichten sind sowohl die Bundesstraße 16 als auch die Autobahn-Anschlussstelle Manching der A9 seit Freitagabend, 30. September, vollständig gesperrt.

Die zweite schlechte Nachricht ist brandaktuell: "Die Sperrung der B 16 bei Manching sowie der Autobahn-Anschlussstelle Manching muss witterungsbedingt um einen Tag bis Dienstagnachmittag, 4. Oktober, verlängert werden." Das teilte Arne Schönbrodt, der zuständige Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Ingolstadt am Montagabend mit. An der A9-Anschlussstelle Manching bleibt bis dahin lediglich die Direktrampe für den Verkehr aus Richtung Nürnberg kommend mit Fahrziel Richtung Neuburg befahrbar. Die Umleitungen sind örtlich beschildert.

 

„Die Bauarbeiten für die neue Einfädelspur an der Kreuzung der B 16 mit der Staatsstraße 2335 südlich Manching sind bereits weit vorangeschritten und liegen voll im Zeitplan“, sagte Schönbrodt, im Vorfeld der Sperrung. Durch den Anbau der Einfädelspur, die als Beschleunigungsstreifen dienen soll, werde für die Verkehrsteilnehmer der Staatsstraße 2335, die von Manching, Forstwiesen, Airbus oder Flugplatz her kommen und in westliche Richtung – nach Neuburg beziehungsweise zur A 9 – auf die B 16 auffahren wollen, das Einfädeln in die Bundessstraße deutlich vereinfacht.

 

Um nun aber auf gesamter Bundesstraßenbreite die Deckschicht in einem Guss ohne schadensanfällige Nähte einbauen zu können, musste die B 16 gesperrt werden, erläuterte Schönbrodt. Neben dem Baubereich der Einfädelspur werde zugleich zwischen dem Paarwerkskanal westlich der A 9 und der Anschlussstelle Manching-Süd der B 16 auf rund 1,2 Kilometern eine aufwändige Fahrbahnsanierung durchgeführt. Dies erfordere eine Sperrung der A9-Anschlussstelle Manching. Um die Behinderungen auf der mit über 20 000 Fahrzeugen am Tage hoch belasteten B 16 weitestgehend gering zu halten, wurden die Arbeiten extra an diesem Feiertagswochenende ausgeführt, wurde betont .

Hier geht nichts mehr: Die B 16 und die A9-Anschlussstelle Manching sind im roten Bereich komplett gesperrt. (Grafik: Staatliches Bauamt Ingolstadt)

Für den Bundesstraßenverkehr aus Richtung Regensburg wurde die B 16 bereits ab Freitag, 30. September, um 18 Uhr gesperrt. Die Vollsperrung der B 16 aus Richtung Neuburg wie auch die Vollsperrung der A9-Anschlussstelle Manching erfolgte am Freitag um 20 Uhr.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die bestehende Asphaltbefestigung zwölf Zentimeter tief abgefräst, so Schönbrodt. Für Samstag stand dann der Einbau von rund 4000 Tonnen Asphaltbinder auf dem Programm. Die abschließende Asphaltdeckschicht wurde am Sonntag aufgebracht. Am heutigen Montag sollten dann eigentlich nur noch die Straßenbankette eingebaut, die Fahrbahn-Markierung aufgebracht sowie stellenweise neue Schutzplanken errichtet werden. 

 

„Sollte alles nach Plan laufen“, hatte Schönbrodt vorab signalisiert, dann werden die Fahrbahn der B 16 und die A9-Anschlussstelle Manching am Montagabend, 3. Oktober, wieder für den Verkehr freigegeben. Ziel sei es aber, dass spätestens am Dienstag, 4. Oktober, gegen 5 Uhr mit Beginn des Berufsverkehrs der gesperrte Streckenabschnitt wieder befahrbar ist. Zugleich hatte Schönbrodt betont:  "Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, können sich die genannten Termine verschieben." Und genau dieser Fall ist nun eingetreten. "Die Sperrung der B 16 bei Manching sowie der Autobahn-Anschlussstelle Manching muss witterungsbedingt um einen Tag bis Dienstagnachmittag, 4. Oktober, verlängert werden."


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